„Der Pöbel hört nie auf, Pöbel zu sein, und wenn Sonne und Mond sich wandeln.“

Die Räuber (Vorrede)

Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
Friedrich Schiller Foto
Friedrich Schiller328
deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

Ähnliche Zitate

Horaz Foto

„Ich hasse den Pöbel und distanziere mich von ihm.“

—  Horaz römischer Dichter -65 - -8 v.Chr

Carmina 3,1,1
Original lat.: "Odi profanum vulgus et arceo."

Carl Zuckmayer Foto

„Es war ein Hexensabbat des Pöbels und ein Begräbnis aller menschlichen Würde.“

—  Carl Zuckmayer deutscher Schriftsteller 1896 - 1977

über den Beginn der Naziherrschaft in Österreich am 12. März 1938 in: Als wär's ein Stück von mir. Horen der Freundschaft. Frankfurt am Main: S. Fischer 1966, S. 72

Ernest Renan Foto

„Wer würde nicht lieber krank wie Pascal sein als gesund wie der Pöbel?“

—  Ernest Renan, buch Das Leben Jesu

Das Leben Jesu 3. Aufl., Leipzig/Paris 1870, S. 376 books.google https://books.google.de/books?id=jpNJAAAAYAAJ&pg=PA376, :fr:s:La Vie de Jésus/Chapitre XXVIII "Qui n'aimerait mieux ètre malade comme Pascal que bien portant comme le vulgaire?" - Vie de Jésus (1863) p. 453 books.google http://books.google.de/books?id=mCgJAAAAQAAJ&pg=PA453.
Das Leben Jesu

Heinrich Heine Foto

„Glockenklang erfüllt die Luft, Und der Pöbel Vivat! ruft.“

—  Heinrich Heine, Romanzero (1851)

Romanzero (免费公版书)

Emanuel Schikaneder Foto

„Ein Weiser prüft und achtet nicht, was der gemeine Pöbel spricht.“

—  Emanuel Schikaneder Schauspieler, Sänger, Regisseur, Dichter und Theaterdirektor 1751 - 1812

Die Zauberflöte / Tamino

Leo Tolstoi Foto

„Der Pöbel ist ekelhaft, scheußlich«, dachte er. »Sie sind wie die Wölfe, die man nur mit Fleisch beruhigen kann.«“

—  Leo Tolstoi, buch Auferstehung

Krieg und Frieden, übersetzt von Werner Bergengruen
Auferstehung, Krieg und Frieden

Johann Wolfgang von Goethe Foto
Francesco Petrarca Foto

„Bist arm und bloß, Philosophie, so sagt der auf verächtlichen Gewinn bedachte Pöbel.“

—  Francesco Petrarca italienischer Dichter und Geschichtsschreiber 1304 - 1374

Das Buch der Lieder

Gotthold Ephraim Lessing Foto
Immanuel Kant Foto

„Durch Sprichwörter reden ist daher die Sprache des Pöbels, und beweiset den gänzlichen Mangel des Witzes im Umgange mit der feineren Welt.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Anthropologie in pragmatischer Hinsicht, erstes Buch, § 52, BA 156
Anthropologie in pragmatischer Hinsicht (1798)

Friedrich Maximilian Klinger Foto

„Vernunft und Gefühl sind die Sonne und der Mond am moralischen Firmament. Immer nur in der heißen Sonne würden wir verbrennen; immer nur im kühlen Mond würden wir erstarren.“

—  Friedrich Maximilian Klinger deutscher Dichter, russischer General 1752 - 1831

Betrachtungen und Gedanken über verschiedene Gegenstände. Nr. 115. Aus: Werke, Band 11, Leipzig: Fleischer. 1832. S. 95.

Baltasar Gracián Y Morales Foto

„Man soll wissen, dass es Pöbel überall gibt, selbst im schönen Korinth, in der auserlesensten Familie: Jeder macht ja die Erfahrung in seinem eigenen Hause.“

—  Baltasar Gracián Y Morales spanischer Schriftsteller, Hochschullehrer und Jesuit 1601 - 1658

Handorakel und Kunst der Weltklugheit, 206
Original span.: "Sépase que ai vulgo en todas partes: en la misma Corinto, en la familia más selecta. De las puertas adentro de su casa lo experimenta cada uno."
Handorakel und Kunst der Weltklugheit

Franziska zu Reventlow Foto

„Das Heimweh hört doch nie auf.“

—  Franziska zu Reventlow deutsche Schriftstellerin, Malerin und Übersetzerin 1871 - 1918

Tagebücher, 31. Dezember [1899]. In: Gesammelte Werke, München: Langen, 1925. wolfgang-rieger.de http://www.wolfgang-rieger.de/OnlineTexte/Reventlow/Tagebuecher/Tagebuecher2.htm
Tagebücher 1886-1910

Henry David Thoreau Foto
Johann Wolfgang von Goethe Foto
Claus Schenk Graf von Stauffenberg Foto

„Die Bevölkerung hier ist ein unglaublicher Pöbel, sehr viele Juden und sehr viel Mischvolk. Ein Volk, welches sich nur unter der Knute wohlfühlt. Die Tausenden von Gefangenen werden unserer Landwirtschaft recht gut tun. In Deutschland sind sie sicher gut zu gebrauchen, arbeitsam, willig und genügsam.“

—  Claus Schenk Graf von Stauffenberg Offizier der Wehrmacht, verübte ein Attentat auf Adolf Hitler 1907 - 1944

Stauffenberg Mitte September 1939 in einem Brief an seine Frau. Zitiert nach: Heinrich August Winkler, Der Lange Weg nach Westen, 2. Band, S. 103 books.google https://books.google.de/books?id=3hQmwTWoqHYC&pg=PA103&dq=Pöbel

Helen Keller Foto
Gaius Julius Caesar Foto
Ralf Isau Foto

„Möge Deine Hoffnung nie sinken… und möge die Deine zur Sonne Deines Lebens werden.“

—  Ralf Isau deutscher Schriftsteller 1956

Das gespiegelte Herz, Mirad Trilogie, Stuttgart, 2005, ISBN 3-522-17745-2

Ähnliche Themen