„Die Kälte hat ewig ein Sprachrohr und die Empfindung ein Hörrohr. Die Ankunft einer ungeliebten fürstlichen Leiche oder dergleichen Braut hört man an den Polarzirkeln; hingegen wenn wir Niedere unsre Gräber oder unsre Arme mit Geliebten füllen: so fallen bloß einige ungehörte Tränen, trostlose oder selige.“

Hesperus
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Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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deutscher Schriftsteller 1763 - 1825

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„Der tiefste Grund unsres Daseins ist individuell, sowohl in Empfindungen als in Gedanken.“

—  Johann Gottfried Herder deutscher Dichter, Philosoph, Übersetzer und Theologe der Weimarer Klassik 1744 - 1803

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„Was ist’s denn, wenn ich auf eine Leiche trete, um aus dem Grab zu klettern?“

—  Georg Büchner, Dantons Tod

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„Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.“

—  Jesus von Nazareth Figur aus dem Neuen Testament -7 - 30 v.Chr

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„Wer, der geliebt wird, ist arm?“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900

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„Nicht deinen Arm bloß will ich, auch dein Auge.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

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Demetrius - Fragment (entstanden 1805)

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„Die bloße Empfindung schafft nicht den Dichter, aber der bloße Dichter auch nicht jene. Im ersten Irrtum ist der Jüngling, im zweiten der Kritiker.“

—  Jean Paul deutscher Schriftsteller 1763 - 1825

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„O weine nicht! Wie glühnde Naphtatropfen, // So fallen deine Tränen auf mein Herz.“

—  Heinrich Heine deutscher Dichter und Publizist 1797 - 1856

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„Wie lange dauert es, bis man den Geruch desjenigen Vergißt, der einen geliebt hat? Und wann hört man selbst auf zu lieben?“

—  Anna Gavalda französische Schriftstellerin und Journalistin 1970

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„Die Erde endet in einem Meer von Leichen. // Und die Erde ist ein anderes Meer, hart, // die kranke Wurzel der Liebe bleicht in seinen // Untiefen, und man hoert es verzweifelt, sucht es.“

—  Dimitris Lyacos griechischer Dichter und Dramatiker 1966

Chor, Seite 26. Aus: Poena Damni, Nyctivoe. Hamburg: CTL Presse, 2001. S. 48, griechische-deutsche Ausgabe, übersetzt von Nina-Maria Jaklitsch, ISBN 3940249270, ISBN 9783940249272

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„Hört auf zu streiten, oder ich tue so, als ob ich in Ohnmacht falle. Vielleicht schreie ich auch ein bisschen.“

—  Kai Meyer Deutscher Schriftsteller, Journalist, Drehbuchautor 1969

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„Und so saß er, eine Leiche.“

—  Friedrich Schiller, Ritter Toggenburg

Ritter Toggenburg
Gedichte und Balladen, An die Freude (1785), Andere Gedichte und Balladen

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„Bist arm und bloß, Philosophie, so sagt der auf verächtlichen Gewinn bedachte Pöbel.“

—  Francesco Petrarca italienischer Dichter und Geschichtsschreiber 1304 - 1374

Das Buch der Lieder

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„Die Bibliotheken füllen sich an mit Büchern, die Geister werden aber immer ärmer an Bildung. Man schreibt nicht mehr, man schreibt ab.“

—  Gerolamo Cardano italienischer Arzt und Mathematiker 1501 - 1576

Des Girolamo Cardano von Mailand, Buergers von Bologna, eigene Lebensbeschreibung. Übertragen und eingeleitet von Hermann Hefele. Eugen Diederichs Jena 1914. S. 214 archive.org http://www.archive.org/stream/desgirolamocarda00carduoft/desgirolamocarda00carduoft_djvu.txt
Original lateinisch: "replentur Bibliothecae libris, animae eruditione spoliantur: Transcribunt non scribunt" - De vita propria. Capvt LIII. filosofia.unimi.it http://www.filosofia.unimi.it/cardano/testi/opera.html

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