„Erziehung: wesentlich das Mittel, die Ausnahme zu ruiniren zu Gunsten der Regel. Bildung: wesentlich das Mittel, den Geschmack gegen die Ausnahme zu richten zu Gunsten des Mittleren.“

Der Wille zur Macht II, Kap. 7, § 933.
Aus dem Nachlass, Der Wille zur Macht

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 29. September 2020. Geschichte
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Friedrich Nietzsche373
deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900

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„Glück ist die Ausnahme von der Regel, also in der Regel eine Ausnahme.“

—  Gerhard Uhlenbruck deutscher Mediziner und Aphoristiker 1929

Der Klügere gibt nicht nach, S. 35
Der Klügere gibt nicht nach

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„Für sich selbst eine Ausnahme zu machen ist natürlich die Regel.“

—  Irene Dische deutsch-amerikanische Schriftstellerin 1952

Clarissas empfindsame Reise

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„Ausnahmen sind nicht immer Bestätigungen der alten Regel; sie können auch die Vorboten einer neuen Regel sein.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 34
Aphorismen

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„Bildung und Beschäftigung sind die Mittel gegen Armut.“

—  Carlos Slim Helú mexikanischer Unternehmer in der Telekommunikationsbranche 1940

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„Bildung ist die Fähigkeit Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden, und jenes ernst zu nehmen.“

—  Paul de Lagarde deutscher Kulturphilosoph und Orientalist 1827 - 1891

Die graue Internationale, in: Deutsche Schriften. Zweiter Band. Göttingen 1881. S. 95 ff., 102 archive.org http://archive.org/stream/deutscheschrift02lagagoog#page/n109/mode/2up

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„Wenn eine Ausnahme bewirkt, dass es nicht erlaubt ist, muss es notwendigerweise dann, wenn keine solche Ausnahme besteht, erlaubt sein.“

—  Cícero römischer Politiker, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph -106 - -43 v.Chr

Pro L. Cornelio Balbo (Für Lucius Cornelius Balbus)
Original lat.: "Quod si exceptio facit ne liceat, ubi <non sit exceptum, ibi> necesse est licere"
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„Dieser Roman ist Fiktion, mit Ausnahme der Teile, die es nicht sind.“

—  Michael Crichton US-amerikanischer Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur 1942 - 2008

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„Die Freigebigkeit erwirbt einem jede Gunst, vorzüglich wenn sie von Demut begleitet wird.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Maximen und Reflexionen
Theoretische Schriften, Maximen und Reflexionen (1833), Sonstiges alphabetisch geordnet

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„Du hast der Götter Gunst erfahren!“

—  Friedrich Schiller, Der Ring des Polykrates

Der Ring des Polykrates
Gedichte und Balladen, An die Freude (1785), Der Ring des Polykrates (1797)

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„Das Unbekannte ist eine Ausnahme, das Bekannte eine Enttäuschung.“

—  Francis Picabia kubanischer Schriftsteller, Maler, Grafiker 1879 - 1953

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„Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein. Aber noch trauriger ist es, keine zu sein.“

—  Peter Altenberg österreichischer Schriftsteller 1859 - 1919

Splitter, in: Fechsung, S. Fischer, Berlin 1915, S. 97

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„Die Sorgfalt, die man der Erziehung der Frauen widmet, ist eines der sichersten Mittel, die Sitten zu verfeinern und einzuhalten.“

—  Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord französischer Diplomat 1754 - 1838

(über seine Befürwortung des Schulbesuchs für Mädchen) - Jean Orieux: Talleyrand. Die unverstandene Sphinx, Aus dem Französischen von Gerhard Heller. Societäts-Verlag Frankfurt/Main 1972. S. 379
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„Nach unserer Überzeugung gibt es kein größeres und wirksameres Mittel zu wechselseitiger Bildung als das Zusammenarbeiten überhaupt.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Über die Entstehung des Festspiels zu Ifflands Andenken, – Schriften zur Literatur – Weimar im Mai 1815, Morgenblatt für gebildete Stände http://books.google.com/books?hl=de&id=F2tEAAAAcAAJ, 18. März 1816
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„Glaube, so wie ihn unsere Philosophen zum Theil nehmen, ist doch wohl nichts, als Resignation seiner Persönlichkeit zu Gunsten eines Andern?“

—  Karl Ludwig von Knebel deutscher Lyriker und Übersetzer und "Urfreund" von Johann Wolfgang Goethe 1744 - 1834

Psychologische Bemerkung. In: Knebel’s literarischer Nachlaß und Briefwechsel. Hrsg. von Karl August Varnhagen von Ense. Band 3. Leipzig: Gebrüder Reichenbach, 1836. S. 488.

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