„(Er) hat in unbegreiflicher Verblendung übersehen, daß ein Mensch auch ohne selbstständige Ideen und ohne Persönlichkeit in dem Augenblick Wesen und Inhalt annimt, in dem man Macht auf ihn überträgt.“

The False Nero

Letzte Aktualisierung 22. Mai 2020. Geschichte
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Lion Feuchtwanger8
deutscher Schriftsteller 1884 - 1958

Ähnliche Zitate

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„Das Prinzip der Meinungsfreiheit beschäftigt sich nicht mit dem Inhalt der Rede eines Menschen und schützt nicht nur die Äußerung guter Ideen, sondern aller Ideen. Wenn es anders wäre, wer würde dann bestimmen, welche Ideen gut wären und welche verboten sind? Die Regierung?“

—  Ayn Rand US-amerikanische Schriftstellerin und Philosophin russischer Herkunft 1905 - 1982

(1978) Ayn Rand Answers – The Best of Her Questions and Answers, Robert Mayhew, NAL Trade 2005, ISBN 978-0451216656
"The principle of free speech is not concerned with the content of a man's speech and does not protect only the expression of good ideas, but all ideas. If it were otherwise, who would determine which ideas are good and which are forbidden? The government? [FHF 78]" - books.google https://books.google.de/books?id=-2D6VqMXfFIC&pg=PT28&dq=government

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„Der Mensch vermag in jedem Augenblick ein übersinnliches Wesen zu sein. Ohne dies wäre er nicht Weltbürger - er wäre ein Tier.“

—  Novalis deutscher Dichter der Frühromantik 1772 - 1801

Blütenstaub § 22
Blütenstaub

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„Das macht mich schon sehr betroffen, wenn pauschal der Eindruck entstehen sollte, dass es Menschen gibt, die sich gegen die Sperrung von kinderpornografischen Inhalten sträuben.“

—  Karl-Theodor zu Guttenberg deutscher Politiker (CSU), MdB 1971

über die Petition gegen die Sperrung von Internetseiten in der "Tagesschau" des ARD-Fernsehens am 8. Mai 2009, Die Zeit vom 13. Juni 2009 http://www.zeit.de/online/2009/20/netzsperren-kritik-verdrossenheit, youtube.com http://www.youtube.com/watch?v=IR9CBl1KN8c

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„Die Idee, auf etwas zu warten, macht es spannender.“

—  Andy Warhol amerikanischer Grafiker, Künstler, Filmemacher und Verleger 1928 - 1987

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„Ich glaube, eine Idee ist wahr, wenn sie sich noch nicht durchgesetzt hat; im Augenblick der allgemeinen Bestätigung wird sie maßlos.“

—  Eugéne Ionesco französischer Dramatiker rumänischer Herkunft, Vertreter des absurden Theaters 1909 - 1994

Bekenntnisse

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„Also besitzen Selbstgenügen und Macht ein und dasselbe Wesen.“

—  Anicius Manlius Boëthius, buch Der Trost der Philosophie

Trost der Philosophie, Buch III, Prosa 11, 5-9
Original lat.: "[…] ut quae sufficientia est eadem sit potentia […] eadem namque substantia est eorum quorum naturaliter non est diversus effectus."

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„Die Macht der Gewohnheit behauptet sich selbst in den leidenschaftlichsten Augenblicken.“

—  Stendhal, buch Über die Liebe

Über die Liebe
Original französisch: "La force de l'habitude l'emporte même dans les instans les plus passionnés." - books.google http://books.google.de/books?id=9p85AAAAcAAJ&pg=PA116
Über die Liebe (De l'amour)

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„Person ist der Mensch von Anbeginn seiner Existenz, Persönlichkeit muss er erst werden.“

—  Hans-Eduard Hengstenberg deutscher Philosoph 1904 - 1998

Philosophische Anthropologie - 4. Aufl.. - Muenchen, Pustet, 1984, ISBN 978-3170820258 - Seite 35. - zitiert in Thomas Michael Krüger: Persönlichkeitsausdruck und Persönlichkeitswahrnehmung im Zeitalter der Investiturkonflikte - Georg Olms Verlag, 2002. S. 20 - ISBN 361500261X Google Books

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„Es ist die Kritik, die die einzelne Existenz am Wesen, die besondere Wirklichkeit an der Idee mißt.“

—  Karl Marx, buch Differenz der demokritischen und epikureischen Naturphilosophie

Differenz der demokritischen und epikureischen Naturphilosophie. (Dissertation) MEW 40, S. 327f.
Schule und Studium, Differenz der demokritischen und epikureischen Naturphilosophie (1841)

„Danken Sie dem Himmel für die Augenblicke, in denen jemand in Ihren Armen vergeht und Sie in den seinen. In diesen Augenblicken gleichen Sie den Wolken, den Wassern, sind ein Wehen im Wind - der Rest ist das harte, unbegreifliche Leben, das man uns bereitet hat und das wir einander bereiten, man muß es eben erdulden.“

—  Pauline Réage französische Autorin 1907 - 1998

Régine Deforges, Pauline Réage: Die O hat mir erzählt, Ullstein, Berlin 1994, ISBN 3 548 22556 X, S. 46
Régine Deforges, Pauline Réage: Die O hat mir erzählt (1976), O m'a dit: entretiens avec Pauline Réage (1975)

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„Das Kunstwerk hat keine Idee, sondern es ist selbst eine Idee. // Der Unterschied zwischen Idealismus und Realismus in der Kunst ist ganz müßig; die Kunst ist ihrem Wesen nach ideal, sonst hört sie auf, Kunst zu sein.“

—  Konrad Fiedler Theoretiker der bildenden Kunst 1841 - 1895

Aphorismen, Kunst und Wissenschaft, 77. In: Konrad Fiedlers Schriften über Kunst, Hrsg. Hermann Konnerth, Zweiter Band, R. Piper & Co., München 1914, S. 59,

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„Für seine Handlungen sich allein verantwortlich fühlen und allein ihre Folgen, auch die schwersten, tragen, das macht die Persönlichkeit aus.“

—  Ricarda Huch deutsche Schriftstellerin, Dichterin und Erzählerin 1864 - 1947

Gesammelte Werke, Schriften zur Religion und Weltanschauung, Band 7, Kiepenheuer & Witsch, 1966, S. 632f., books.google.de https://books.google.de/books?&id=oEBcAAAAMAAJ&q=%22F%C3%BCr+seine+Handlungen+sich+allein%22

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„Gott hatte vor langer Zeit die Idee von einem Menschen, so wie ich es bin. Und die Idee hat ihm gefallen.“

—  Johannes Dyba Jurist, katholischer Bischof von Fulda (1983-2000), Militärbischof 1929 - 2000

Quelle: im Interview mit Bascha Mika und Bernhard Pötter, taz vom 31.05.2000 S. 3-4, taz.de https://taz.de/Anpasserei-schadet/!1230233/

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