„Lieb Liebchen, leg ‘s Händchen aufs Herze mein; -
Ach, hörst du, wie’s pochet im Kämmerlein,
Da hauset ein Zimmermann schlimm und arg,
Der zimmert mir einen Totensarg.

Es hämmert und klopfet bei Tag und bei Nacht;
Es hat mich schon längst um den Schlaf gebracht.
Ach! sputet Euch, Meister Zimmermann,
Damit ich balde schlafen kann.“

Das Buch der Lieder

Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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deutscher Dichter und Publizist 1797 - 1856

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„Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.“

—  Heinrich Heine, Nachtgedanken

Nachtgedanken (1843)
Nachtgedanken

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„Die Axt im Haus erspart den Zimmermann.“

—  Friedrich Schiller, Wilhelm Tell

Wilhelm Tell, III, 1 / Tell, S. 106
Wilhelm Tell (1804)

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„Ach, wie bald // Schwindet Schönheit und Gestalt!“

—  Wilhelm Hauff, Reuters Morgengesang

Reuters Morgengesang. In: Werke. Hrsg. von Max Mendheim. Band I. Leipzig und Wien: Bibliographisches Institut, [um 1900]. S. 20

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„Was hat die Nacht mit dem Schlaf zu tun?“

—  John Milton englischer Dichter 1608 - 1674

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„Gleich muß die Pastete auf den Heerd, und dem Major - ja ja dem Major will ich weisen, wo Meister Zimmermann das Loch gemacht hat.“

—  Friedrich Schiller, Kabale und Liebe

Kabale und Liebe I, 1 / Miller, S. 4 http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_kabale_1784/8
Kabale und Liebe (1784)

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„Nun sollte ich schlafen gehen. Gute Nacht.“

—  George Gordon Byron britischer Dichter 1788 - 1824

Letzte Worte, 19. April 1824, The Works of Lord Byron: Embracing His Suppressed Poems, and a Sketch of His Life, Phillips, Sampson and company, S. 13
Original engl.: "Now I shall go to sleep. Goodnight."

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„Wer sagt, Nächte sind zum Schlafen da?“

—  Marilyn Monroe US-amerikanische Schaupielerin 1926 - 1962

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„Ach, was ich weiß, kann jeder wissen – mein Herz habe ich allein.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

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Erzählungen, Die Leiden des jungen Werthers (1774)

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„Ach, könnte nur dein Herz zu einer Krippe werden, Gott würde noch einmal ein Kind auf dieser Erden.“

—  Angelus Silesius deutscher Barockdichter 1624 - 1677

Der Cherubinische Wandersmann 2:53

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„Ach, in meinem wilden Herzen nächtigt // obdachlos die Unvergänglichkeit.“

—  Rainer Maria Rilke österreichischer Lyriker, Erzähler, Übersetzer und Romancier 1875 - 1926

Wunderliches Wort. In: Werke, Band 2, Gedichte 1910 bis 1926, Hrsg. Manfred Engel u.a., Insel, 1996, ISBN 978-3-458-16830-0, S. 178, books.google.de https://books.google.de/books?hl=de&id=xmBXAAAAYAAJ&dq=%22obdachlos+die+Unverg%C3%A4nglichkeit.+%22, rilke.de http://www.rilke.de/gedichte/wunderliches_wort.htm
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„Ach was, ich liebe keine Staaten, ich liebe meine Frau; fertig!“

—  Gustav Heinemann ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland 1899 - 1976

Auf die Frage, ob er diesen Staat denn nicht liebe. Zitiert von Hermann Schreiber in [45845435], 13. Januar 1969

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„Ach, mein Freund, ich verlasse diese Welt, in der Herzen gebrochen oder zu Stein werden.“

—  Nicolas Chamfort französischer Schriftsteller 1741 - 1794

letzte Worte, 13. April 1794, aus Chamforts Abschiedsbrief vor seinem Selbstmord
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