„Die Religion erweckt möglicherweise die Liebe zu Gott, doch nichts führt stärker dazu als sie, den Menschen zu verachten und die Menschheit zu hassen.“
(Eingangszitat aus seinem Roman "2084 Das Ende der Welt".
Boualem Sansal4
algerischer Schriftsteller und Ökonom 1949Ähnliche Zitate
Georg Büchner (1813–1837) Deutscher Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Revolutionär
Brief an die Familie, Gießen, Februar 1834, S. 335, [buechner_werke_1879/531]
Briefe
„Lernet verachten // die Meute der Menschen! // Rein, für die Menschheit // schlage das Herz!“
Otto Erich Hartleben (1864–1905) deutscher Schriftsteller
Gottesdienst. In: Otto Erich Hartlebens ausgewählte Werke, Erster Band: Gedichte, S. Fischer Verlag, Berlin 1911, S. 185,
„Wir haben Religion genug, um einander zu hassen, aber nicht genug, um einander zu lieben.“
Jonathan Swift (1667–1745) englisch-irischer Schriftsteller und Satiriker
Gedanken über verschiedene Gegenstände / Thoughts on Various Subjects
Original engl.: "We have just enough religion to make us hate, but not enough to make us love one another."
„Man kann die Menschheit nicht lieben. Man kann nur Menschen lieben.“
Graham Greene (1904–1991) britischer Schriftsteller
„Das Diktat der Vernunft zu verachten heißt, das Gebot Gottes zu verachten.“
Thomas von Aquin (1225–1274) dominikanischer Philosoph und Theologe
„Verachte den Menschen, der Beifall sucht, und verachte den Menschen, der ausgepfiffen werden will.“
Jean Cocteau (1889–1963) französischer Schriftsteller, Regisseur, Maler und Choreograf
Hahn und Harlekin (1918); in: Jean Cocteau; Band 2: Prosa; Volk und Welt, Berlin 1971. S.285
„Ein bißchen Güte von Mensch zu Mensch ist besser als alle Liebe zur Menschheit.“
Richard Dehmel Die Menschenfreunde
Die Menschenfreunde, 3. Akt / Christian. Berlin 1917. S. 78. [Die Menschenfreunde.djvu, 76]