„Verachte den Menschen, der Beifall sucht, und verachte den Menschen, der ausgepfiffen werden will.“

Hahn und Harlekin (1918); in: Jean Cocteau; Band 2: Prosa; Volk und Welt, Berlin 1971. S.285

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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französischer Schriftsteller, Regisseur, Maler und Choreogr… 1889 - 1963

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„Lernet verachten // die Meute der Menschen! // Rein, für die Menschheit // schlage das Herz!“

—  Otto Erich Hartleben deutscher Schriftsteller 1864 - 1905

Gottesdienst. In: Otto Erich Hartlebens ausgewählte Werke, Erster Band: Gedichte, S. Fischer Verlag, Berlin 1911, S. 185,

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„Die Religion erweckt möglicherweise die Liebe zu Gott, doch nichts führt stärker dazu als sie, den Menschen zu verachten und die Menschheit zu hassen.“

—  Boualem Sansal algerischer Schriftsteller und Ökonom 1949

(Eingangszitat aus seinem Roman "2084 Das Ende der Welt".

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„Mit Menschen menschlich sein, mit Höheren das Höhere lieben, an Gottes Schöpfung sich freuen, die fest gegründete Erde nicht verachten, sich immer praktischem Handeln hingeben, es nicht verachten, wie Maria in den Schwestern selbst Gemüse zu pflanzen und Gartenbeete zu düngen und doch ein höherer opferfreudiger Mensch zu sein, endlich mit fühlenden geistigen Menschen gleichsam einen unsichtbaren Umgang zu haben, das war ungefähr die Grundlage meiner Schriften“

—  Adalbert Stifter österreichischer Dichter und Maler 1805 - 1868

Brief an Louise Baronesse von Eichendorf. Linz, am 23. März 1852. In: Briefe, 1. Band., herausgegeben von Johannes Aprent, Pest 1869, Seite 231 books.google https://books.google.de/books?id=uSBAAAAAYAAJ&pg=PA231&dq=menschlich. "Maria in den Schwestern" bezieht sich auf Stifters Erzählung "Zwei Schwestern".

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„Wer unter Menschen nur einen Engel sucht, der findet kaum Menschen. Wer aber unter Menschen nur Menschen sucht, der findet gewiß seinen Engel.“

—  Moritz Gottlieb Saphir österreichischer Schriftsteller 1795 - 1858

Große, gewaltige Wohlthätigkeits-Akademie und Vorlesung von Menschen und Thieren in der Arche Noa, zum Besten der ersten großen Ueberschwemmung. In: Ausgewählte Schriften. Band 8. Brünn und Wien, 1865. S. 27

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„Sucht nur die Menschen zu verwirren, // Sie zu befriedigen ist schwer.“

—  Johann Wolfgang von Goethe, buch Faust. Eine Tragödie.

Faust I, Vers 131 f. / Direktor → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)

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„Wenn ein schlechter Mensch einmal lächelt, sucht ihn Gott heim.“

—  Paul Keller 1926 - 2015

Marie Heinrich. Roman. Breslau: Bergstadtverlag, 1926. S. 255.

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„Als Mensch habe ich gedacht, gehandelt und geirrt. Maßgebend in meinem Leben und Tun war für mich nicht der Beifall der Welt, sondern die eigene Überzeugung, die Pflicht und das Gewissen.“

—  Paul von Hindenburg Generalfeldmarschall, Reichspräsident der Weimarer Republik, Reichskanzler 1847 - 1934

Zur Einführung. In: Aus meinem Leben http://www.gutenberg.org/ebooks/30695?msg. Leipzig 1920, S. V.

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„Gott sucht sich nicht den vollkommensten Menschen, um sich mit ihm zu verbinden, sondern er nimmt menschliches Wesen an, wie es ist.“

—  Manfred Weber deutscher Politiker (CSU), MdEP 1972

Dietrich Bonhoeffer. Worte für jeden Tag

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„Klein ist der Mensch, der Vergängliches sucht, groß aber, wer das Ewige im Sinn hat.“

—  Antonius von Padua portugiesischer Franziskaner und Heiliger 1195 - 1231

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„Jeder Mensch sucht nach Halt. Dabei liegt der einzige Halt im Loslassen.“

—  Hape Kerkeling, buch Ich bin dann mal weg

Ich bin dann mal weg. Meine Reise auf dem Jakobsweg. München, 2006, ISBN 978-3-492-25175-4, Seite 343

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„Ein bloßer Mensch, der solche Dinge sagen würde, wie Jesus sie gesagt hat, wäre kein großer Morallehrer. […] Entweder war – und ist – dieser Mensch Gottes Sohn, oder er war ein Narr oder Schlimmeres. Wir können ihn als Geisteskranken einsperren, wir können ihn verachten oder als Dämon töten. Oder wir können ihm zu Füßen fallen und ihn Herr und Gott nennen. Aber wir können ihn nicht mit gönnerhafter Herablassung als einen großen Lehrer der Menschheit bezeichnen. Das war nie seine Absicht; diese Möglichkeit hat er uns nicht offengelassen.“

—  Clive Staples Lewis, buch Christentum schlechthin

Pardon, ich bin Christ. 18. Auflage. Brunnen Verlag, Basel 2006. ISBN 3-7655-3150-2 S. 56
Original englisch: "A man who was merely a man and said the sort of things Jesus said would not be a great moral teacher. [He would be either a lunatic — on a level with the man who says he is a poached egg — or else he would be the Devil of Hell. You must make your choice.] Either this man was, and is, the Son of God: or else a madman or something worse. You can shut Him up for a fool, you can spit at Him and kill Him as a demon; or you can fall at His feet and call Him Lord and God. But let us not come with any patronising nonsense about His being a great human teacher. He has not left that open to us. He did not intend to." - :en:C. S. Lewis#Mere Christianity (1952)

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