„Innerhalb des historischen Rahmens gibt es Wiederholung, doch keine Wiederkehr. Achilles kehrt in Alexander, doch der erste Napoleon kehrt nicht im dritten zurück. Innerhalb der berechenbaren Zeit gibt es Analogien, aber keine Identität. Es können also Väter, nicht aber der Vater auftreten. Hierauf bezog sich der Arianische Streit, der um Wesensähnlichkeit oder Wesensgleichheit des Sohnes geführt wurde. Es ging um Zeitfragen im tiefsten Sinn.“

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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Ernst Jünger542
deutscher Schriftsteller und Publizist 1895 - 1998

Ähnliche Zitate

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„So kehrt alles zurück, alles in ewiger Jugendpracht!“

—  Max Brod tschechischer Schriftsteller 1884 - 1968

„Das Unsterbliche kehrt zu Gott zurück.“

—  Paul Busson österreichischer Schriftsteller 1873 - 1924

Die Wiedergeburt des Melchior Dronte, 1921. P. Zsolnay 1980. S. 229

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„Im übrigen kehrt die Harmonie zurück“

—  Fritz Perls Psychiater und Psychotherapeut 1893 - 1970

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„Vertreibt die Natur; sie kehrt im Galopp zurück.“

—  Philippe Néricault Destouches französischer Lustspieldichter und Dramatiker 1680 - 1754

Le Glorieux, III, 5
Original franz.: "Chassez le naturel, il reviendra au galop."

Citát „Im Frühling kehrt die Wärme in die Knochen zurück.“
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„Im Frühling kehrt die Wärme in die Knochen zurück.“

—  Vergil römische Dichter -70 - -19 v.Chr

Georgica III, 272
Original lat.: "Vere calor redit ossibus."

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„So kehrt Ruhm, den man zur rechten Zeit verschmäht, zuweilen in reicherem Maß wieder zu einem zurück.“

—  Titus Livius, buch Ab urbe condita

Römische Geschichte, Buch I-III, 4. Auflage, Hrsg. Hans Jürgen Hillen, Patmos Verlag, 2007, ISBN 978-3760815510, S. 273, books.google.de https://books.google.de/books?id=1E3nBQAAQBAJ&pg=PA273&dq=%22So+kehrt+Ruhm,+den+man+zur+rechten+Zeit%22
Original lat.: "adeo spreta in tempore gloria interdum cumulatior rediit." - Liv. 2, 47, 11
Ab urbe condita

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„Niemand, der bei Verstand ist, zieht den Krieg dem Frieden vor; denn in diesem begraben die Söhne die Väter, in jenem die Väter die Söhne.“

—  Herodot antiker griechischer Geschichtsschreiber, Geograph und Völkerkundler -484 - -425 v.Chr

Historien 1, 87, 4 / Krösus
Original altgriech.: "οὐδεὶς γὰρ οὕτω ἀνόητος ἐστὶ ὅστις πόλεμον πρὸ εἰρήνης αἱρέεται· ἐν μὲν γὰρ τῇ οἱ παῖδες τοὺς πατέρας θάπτουσι, ἐν δὲ τῷ οἱ πατέρες τοὺς παῖδας."

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„Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!“

—  Jesus von Nazareth Figur aus dem Neuen Testament -7 - 30 v.Chr

Quelle: [Bibel Markus, 1, 15, EU]

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„So lange war ich Vater und mußte erst kinderlos werden, um zu wissen, was ein Vater sei.“

—  Johann Anton Leisewitz deutscher Schriftsteller und Jurist 1752 - 1806

Julius von Tarent, 5. Akt, 2. Szene, Der Fürst zeno.org http://www.zeno.org/nid/20005243696

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„Es gibt keine Wiederholung. Nur der Widerstand.“

—  Gertrude Stein US-amerikanische Schriftstellerin, Verlegerin und Kunstsammlerin 1874 - 1946

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