„Ich sah der Menschen Angstgehetz; // ich hört der Sklaven Frongekeuch. // Da rief ich laut: Brecht das Gesetz! // Zersprengt den Staat! Habt Mut zu euch!“

Freiheit in Ketten. Aus: Ausgewählte Werke. Band 1. Berlin: Volk und Welt, 1978. Seite 145

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 2. Juli 2022. Geschichte
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Erich Mühsam18
anarchistischer deutscher Schriftsteller und Publizist und … 1878 - 1934

Ähnliche Zitate

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„Menschen rief ich, keinen Abschaum.“

—  Diogenes von Sinope griechischer Philosoph, Schüler des Antisthenes -404 - -322 v.Chr

Als er die Herankommenden mit einem Stock vertrieb, nachdem er zuvor nach Menschen gerufen hatte; gemäß Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen, VI, 32
Original griech.: "ἀνθρώπους ἐκάλεσα, οὐ καθάρματα."

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„Menschen rief ich, keinen Abschaum.“

—  Diogenes von Sinope griechischer Philosoph, Schüler des Antisthenes -404 - -322 v.Chr

Als er die Herankommenden mit einem Stock vertrieb, nachdem er zuvor nach Menschen gerufen hatte; gemäß Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen, VI, 32

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„Denn wenn ein Staat stürzt, so stürzen auch seine Gesetze.“

—  Martin Luther Reformator, Theologe, Bibelübersetzer 1483 - 1546

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„Wie unser Körper ohne Geist, so ist ein Staat ohne Gesetz.“

—  Cícero römischer Politiker, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph -106 - -43 v.Chr

Pro Cluentio LIII, 146
Original lat.: "Ut corpora nostra sine mente, sic civitas sine lege."
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Citát „Je verdorbener der Staat, desto mehr Gesetze hat er.“
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„Je verdorbener der Staat, desto mehr Gesetze hat er.“

—  Tacitus römischer Historiker und Senator 54 - 120

Annalen III, 27
Original lat.: "Corruptissima re publica plurimae leges."

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„Denn kein Mensch ist frei, der seines Körpers Sklave ist.“
Nemo liber est qui corpori servit.

—  Seneca d.J. römischer Philosoph -4 - 65 v.Chr

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„Sagen Sie ihnen, die Gesetze einzuhalten und die Verfassung der Vereinigten Staaten zu befolgen.“

—  Stephen Arnold Douglas US-amerikanischer Politiker 1813 - 1861

Letzte Worte, 3. Juni 1861; gemeint sind seine nicht anwesenden Söhne
Original engl.: "Tell them to obey the laws and support the Constitution of the United States."

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„Hätte die Natur so viele Gesetze, als der Staat, Gott selbst könnte sie nicht regieren.“

—  Ludwig Börne deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker 1786 - 1837

Der Narr im weißen Schwan. 2. Kapitel. Aus: Gesammelte Schriften. Dritte, vermehrte und rechtmäßige Ausgabe. 2. Theil. Stuttgart: Brodhag, 1840. S. 450.

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„Du hast keinen Begriff davon, wie es unsereinem zu Mute ist, wenn er immer so einen Riesen (Beethoven) hinter sich marschieren hört.“

—  Johannes Brahms deutscher Komponist, Pianist und Dirigent 1833 - 1897

Max Kalbeck: Johannes Brahms. 1. Band, 4. Auflage, Berlin: Deutsche Brahms-Gesellschaft, 1921, S. 165

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„Ein Freund ist ein Mensch, vor dem man laut denken kann.“

—  Ralph Waldo Emerson US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller 1803 - 1882

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„Ihr habt den Weg vom Wurme zum Menschen gemacht, und vieles ist in euch noch Wurm.“

—  Friedrich Nietzsche, buch Also sprach Zarathustra

Zarathustras Vorrede, (3)
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„Ihr haltet mich für würdig, das Los der großen Männer zu teilen, die ihr ermordet habt; ich werde danach streben, mit demselben Mute, den sie gezeigt haben, auf dem Schafott zu erscheinen.“

—  Marie-Jeanne Roland französische Revolutionärin 1754 - 1793

zu dem Revolutionstribunal, nachdem man ihr das Todesurteil verkündet hatte, nach: Helen Maria Williams, Letters Containing a Sketch of the Politics of France, Vol. 1, London 1795. S. 199; zitiert nach Eduard Trautner, Tagebücher der Henker von Paris, Bd. 2, Potsdam 1923 gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/446/1
Original franz.: "Vous me jugez digne de partager le sort des grands hommes que vous avez assassinés. Je tâcherai de porter à l'échafaud le courage qu'ils y ont montré."
Zugeschrieben

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„Vor dem Sklaven, wenn er die Kette bricht, // Vor dem freien Menschen erzittert nicht!“

—  Friedrich Schiller, Die Worte des Glaubens

Die Worte des Glaubens
Gedichte und Balladen, An die Freude (1785), Die Worte des Glaubens (1797)

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