„So macht also die Politik aus dem alles überwältigenden Element des Krieges ein bloßes Instrument; aus dem furchtbaren Schlachtschwert, was mit beiden Händen und ganzer Leibeskraft aufgehoben sein will, um damit einmal und nicht mehr zuzuschlagen, einen leichten, handlichen Degen, der zuweilen selbst zum Rapier wird, und mit dem sie Stöße, Finten und Paraden abwechseln läßt.“

Vom Kriege, 8. Buch, 6. Kapitel B.
Vom Kriege (postum 1832-1834)

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte
Carl von Clausewitz Foto
Carl von Clausewitz27
preußischer General und Militärtheoretiker 1780 - 1831

Ähnliche Zitate

Carl von Clausewitz Foto

„Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.“

—  Carl von Clausewitz, buch Vom Kriege

Vom Kriege, 1. Buch, 1. Kapitel, Unterkapitel 24 (Überschrift)
Vom Kriege (postum 1832-1834)
Variante: Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln

Friedrich Hebbel Foto

„Daß die Schmerzen mit einander abwechseln, macht das Leben erträglich.“

—  Friedrich Hebbel deutscher Dramatiker und Lyriker 1813 - 1863

Tagebücher 1, 1314 (1838). S. 275.
Tagebücher

Oswald Spengler Foto
Peter Scholl-Latour Foto

„Die UNO taugt nur als Instrument amerikanischer Politik.“

—  Peter Scholl-Latour deutsch-französischer Journalist und Publizist 1924 - 2014

Friedrich Rückert Foto

„Wer beide Hände voll hat und noch mehr will fassen, // Wird das auch, was er hat in Händen, fallen lassen.“

—  Friedrich Rückert deutscher Dichter, Übersetzer und Orientalist 1788 - 1866

Die Weisheit des Brahmanen, XVI. Buch, II, Nr. 3. 5. Auflage. Leipzig: Hirzel, 1863. S. 563.
Die Weisheit des Brahmanen

Karl Raimund Popper Foto

„Das Gehirn ist das Instrument, mit dem unser Geist Musik macht.“

—  Karl Raimund Popper österreichisch-britischer Philosoph und Wissenschaftstheoretiker 1902 - 1994

Niccolo Machiavelli Foto
Paul von Hindenburg Foto

„Wer das gesehen hat, wird immer dran denken … aber das ist nun Mal so in einem Krieg … jeder Krieg ist eine furchtbare Sache.“

—  Paul von Hindenburg Generalfeldmarschall, Reichspräsident der Weimarer Republik, Reichskanzler 1847 - 1934

über die Schlacht bei Königgrätz 1866 zitiert nach Hans-Otto Meissner: Junge Jahre im Reichspräsidentenpalais, 1988, S. 235 books.google https://books.google.de/books?id=SCgfAAAAMAAJ&q=furchtbare

Friedrich Schiller Foto
Seneca d.J. Foto

„Streit schaukelt sich auf und läßt auch die nicht aus, die sich ganz klein zu machen suchen. Leichter ist es, sich von einem Konflikt fernzuhalten, als sich herauszuhalten.“

—  Seneca d.J. römischer Philosoph -4 - 65 v.Chr

De ira/Der Zorn., III, 8
Original lat.: "...: alit se ipsa contentio et demissos altius tenet; facilius est se a certamine abstinere quam abducere."
Über den Zorn - De Ira

Hannah Arendt Foto

„Der Philosoph, der in der Öffentlichkeit eingreifen will, ist kein Philosoph mehr, sondern Politiker; er will nicht mehr nur Wahrheit, sondern Macht.“

—  Hannah Arendt US-amerikanische Politologin und Philosophin deutscher Herkunft 1906 - 1975

Wahrheit und Politik, S. 338 in: "Zwischen Vergangenheit und Zukunft", 2000

Michel Foucault Foto

„Politik ist die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln.“

—  Michel Foucault französischer Philosoph 1926 - 1984

In Verteidigung der Gesellschaft. Vorlesungen am College de France 1975. 76. Suhrkamp Verlag Frankfurt/Main 2001, 1. Auflage, ISBN 3-518-29185-8

http://www.bernard-henri-levy.com/le-27-janvier-1975-4873.html
Original: La politique est la continuation de la guerre par d'autres moyens.

George Washington Foto
Arthur Moeller van den Bruck Foto

„Politik läßt sich rückgängig machen, Geschichte nicht.“

—  Arthur Moeller van den Bruck deutscher Kulturhistoriker und Schriftsteller 1876 - 1925

Reaktionär, in: Gewissen, 4. Jg. Nr. 24, 12. Juni 1922

Chavela Vargas Foto
Hugo Von Hofmannsthal Foto

„Leicht muß man sein: // mit leichtem Herz und leichten Händen, // halten und nehmen, halten und lassen…“

—  Hugo Von Hofmannsthal österreichischer Schriftsteller, Dramatiker, Lyriker und Librettist 1874 - 1929

Der Rosenkavalier, Marschallin, S. 59,
Der Rosenkavalier (1911)

Heinrich Himmler Foto
Amintore Fanfani Foto
Erich Ludendorff Foto

„Das Militär kommt nach der Politik, nur im Kriege ist es ihr Schrittmacher.“

—  Erich Ludendorff deutscher General und Politiker (DVFP, NSFP), MdR 1865 - 1937

zitiert nach Manfred Nebelin: Ludendorff. Diktator im Ersten Weltkrieg; Siedler, München 2011; zitiert und besprochen u. a. in Zeit.de: Biografie Erich Ludendorff: "Ich pfeife auf Amerika" http://www.zeit.de/2011/24/L-P-Ludendorff/seite-1

Mark Twain Foto

Ähnliche Themen