„Wie groß ist der Unterschied zwischen der Barbarei vor der Cultur und der Barbarei nach der Cultur!“

Tagebücher 3, 3766a (1846). S. 166.
Tagebücher

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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deutscher Dramatiker und Lyriker 1813 - 1863

Ähnliche Zitate

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„Wir befinden uns in einer Krise, die ich als Barbarei bezeichne, weil dies eine Barbarei ist.“

—  José Luis Sampedro spanischer Wirtschaftswissenschaftler, Humanist und Schriftsteller 1917 - 2013

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„Die Seife ist ein Massstab für den Wohlstand und die Cultur der Staaten.“

—  Justus von Liebig deutscher Chemiker 1803 - 1873

Chemische Briefe, 6. Auflage, Neuer unveränderter Abdruck der Ausgabe letzter Hand, C. F. Winter, Leipzig und Heidelberg 1878, Elfter Brief, S. 87

„Zwischen Weimar und Buchenwald erfüllte sich das Schicksal der Deutschen. Zwischen Weimar und Buchenwald führte der Weg von der Wissenschaft zur Barbarei, zur wissenschaftlich betriebenen Barbarei.“

—  Saul Kussiel Padover US-amerikanischer Historiker und Politikwissenschaftler 1905 - 1981

Lügendetektor - Vernehmungen im besiegten Deutschland, Eichborn GmbH & Co. Verlag KG: Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-8218-4478-7, S. 293; gemeint ist das Ende der Weimarer Republik 1933 und die Errichtung von Konzentrationslagern durch die Nazis

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„Das viele Lesen hat uns eine gelehrte Barbarei zugezogen.“

—  Georg Christoph Lichtenberg, buch Sudelbücher

Sudelbücher Heft F (1085)
Sudelbücher

„Barbarei und Zivilisation - Vorgericht und Nachspeise der Kultur.“

—  Emil Gött deutscher Schriftsteller 1864 - 1908

Im Selbstgespräch

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„Die Unterdrücker der Menschheit bestrafen ist Gnade, ihnen verzeihen ist Barbarei.“

—  Georg Büchner, Dantons Tod

Danton's Tod I, 3 / Robespierre, S. 27, [buechner_danton_1835/31]
Dantons Tod (1835)

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„Den Menschen wichtig zu nehmen ist Kultur, den Menschen geringschätzen: Barbarei.“

—  Gerhart Hauptmann Schriftsteller des deutschen Naturalismus 1862 - 1946

Rede bei Eröffnung der Gerhart-Hauptmann-Ausstellung in der Columbia-Universität zu New York am 29. Februar 1932. In: Um Volk und Geist. Ansprachen. S. Fischer Berlin 1932. S. 179 books.google https://books.google.de/books?id=hiYrAAAAMAAJ&q=barbarei

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„Soll der Knoten der Geschichte so auseinander gehn? das Christenthum mit der Barbarei, und die Wissenschaft mit dem Unglauben?“

—  Friedrich Schleiermacher protestantischer Theologe, Philosoph und Pädagoge 1768 - 1834

Über die Glaubenslehre, Zweites Sendschreiben an Lücke (1829)

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„Die Existenz des Soldaten ist, nächst der Todesstrafe, das schmerzlichste Überbleibsel der Barbarei, das es unter den Menschen gibt.“

—  Alfred De Vigny französischer Schriftsteller 1797 - 1863

Knechtschaft und Größe des Militärs
Original franz.: "[...] l'existence du Soldat est (après la peine de mort) la trace la plus douloureuse de barbarie qui subsiste parmi les hommes [...]." - Servitude et Grandeur Militaires, Victor Magen (Hrsg.), 2. Aufl., Imprimerie de A. Pinard, Paris 1836. Erstes Buch, Kap. II, S. 31

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„Die Vagabunden sind das Salz der Erde, oder wenigstens der fliegende Same, der die sonst fest am Boden klebende, und am Boden verrottende Cultur über die ganze Erde verbreitet.“

—  Friedrich Spielhagen, buch Problematische Naturen

Problematische Naturen, Erste Abtheilung, Kap. 29. Sämtliche Werke. Band 1, Leipzig: Staackmann, 1874. S. 286 http://www.zeno.org/Literatur/M/Spielhagen,+Friedrich/Romane/Problematische+Naturen.+Erste+Abtheilung/Neunundzwanzigstes+Capitel

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„Die künstlichen Seuchen sind vielmehr Attribute der Gesellschaft, Produkte der falschen oder nicht auf alle Klassen verbreiteten Cultur; sie deuten auf Mängel, welche durch die staatliche und gesellschaftliche Gestaltung erzeugt werden.“

—  Rudolf Virchow deutscher Arzt, Pathologe und Politiker (DFP), MdR 1821 - 1902

Die Seuche (1849). Aus: Gesammelte Abhandlungen zur wissenschaftlichen Medicin. Zweite unveränderte Ausgabe. Hamm: Grote, 1868. S. 55

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„In Dresden ist der Anti-Hitler-Krieg zu dem entartet, was man zu bekämpfen vorgab und auch wohl bekämpft hatte: Zu Barbarei und Unmenschlichkeit, für die es keine Rechtfertigung gibt.“

—  Ulrike Meinhof deutsche Journalistin und Terroristin, Mitbegründerin der RAF 1934 - 1976

1965, zum 20. Jahrestag der Vernichtung Dresdens, in: Die Würde des Menschen ist antastbar. Aufsätze und Polemiken, Berlin: Wagenbach, 1986

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„Die Krise des europäischen Daseins hat nur zwei Auswege: Den Untergang Europas in der Entfremdung gegen seinen eigenen rationalen Lebenssinn, den Verfall in Geistfeindlichkeit und Barbarei, oder die Wiedergeburt Europas aus dem Geiste der Philosophie.“

—  Edmund Husserl Philosoph, Begründer der Phänomenologie 1859 - 1938

Die Krisis des europäischen Menschentums und die Philosophie, Vortrag am 7. und 10. Mai 1935 in Wien, III, letzter Abschnitt, www.hs-augsburg.de https://www.hs-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/20Jh/Husserl/hus_kris.html

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