„Ob aber der Mensch nun von Natur moralisch gut oder böse ist? Keines von beiden, denn er ist von Natur gar kein moralisches Wesen; er wird dieses nur, wenn seine Vernunft sich bis zu den Begriffen der Pflicht und des Gesetzes erhebt.“

Über Pädagogik, Von der praktischen Erziehung, A 127
Über Pädagogik (1803)

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

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„Die Menschen sind im allgemeinen von Natur aus böse. Ohne Erziehung gäbe es nur wenige gute Menschen.“

—  Julien Offray de La Mettrie französischer Arzt und Philosoph 1709 - 1751

Bernd A. Laska: Über das Glück oder Das Höchste Gut (»Anti-Seneca«), LSR-Quellen Band 2, Nürnberg 1985/2002, ISBN 3-922058-30-2, S. 40 [65].
Original frz. : « En général, les hommes sont nés méchants; sans l’éducation, il y en aurait peu de bons; » - La Mettrie: Anti-Sénèque ou Discours sur le bonheur Gallica https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k6216339q/f173.image.texteImage, Œuvres philosophiques de La Mettrie, tome 2 Nouvelle édition, précédée de son éloge par Frédéric II, roi de Prusse, Berlin 1796.
Discours sur le bonheur ou Le Souverain Bien (Anti-Sénèque), 1748

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„Der Mensch ist von Natur böse. Er tut das Gute nicht aus Neigung, sondern aus Sympathie und Ehre.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Reflexionen zur Anthropologie, 1425. AA XV, Seite 622, 9f
Reflexionen zur Anthropologie (1798)

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„Man hat eine moralische Verantwortung, ungerechte Gesetze zu missachten.“

—  Martin Luther King US-amerikanischer Theologe und Bürgerrechtler 1929 - 1968

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„Menschliches Glück und moralische Pflicht sind untrennbar miteinander verbunden.“

—  George Washington erster Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika 1732 - 1799

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„Nichts ist offensichtlicher, als daß die Natur die Vernunft haßt.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900

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(Original engl.: "Nothing is more evident than that Nature hates Mind.") - Der Verfall der Lüge / Vivian
Der Verfall der Lüge - The Decay Of Lying

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„…denn das ist das einzig Neue, (in der Kunst) was es gibt. Die Gesetze der Kunst sind ewig und unveränderlich, wie das moralische Gesetz in uns.“

—  Max Beckmann deutscher Maler und Graphiker 1884 - 1950

Kritik auf Franz Marc in "Pan", Heft 17, März 1912; zitiert nach Kat. Bielefeld 1983, S 28ff

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„Der Mensch ist denselben Gesetzen unterworfen wie die Natur. Macht und Freiheit sind identisch.“

—  Karl Marx, buch Die heilige Familie

Die heilige Familie, MEW 2, S. 136
Die heilige Familie (1845)

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„Der Mensch wählt nur zu seinem eigenen Besten: die Natur nur für das Wesen, das sie pflegt.“

—  Charles Darwin britischer Naturforscher, Begründer der modernen Evolutionstheorie 1809 - 1882

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„[Freiheit] ist kein Geschenk, das uns andere Menschen machen, sondern ein Recht, das uns nach den Gesetzen Gottes und der Natur zusteht.“

—  Benjamin Franklin amerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann 1706 - 1790

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„Kunst ist nie Nachahmung der Natur, sondern aus ebenso strengen Gesetzen gewachsen wie die Natur.“

—  Kurt Schwitters deutscher Maler, Werbegrafiker und Universalkünstler des Dadaismus 1887 - 1948

Das literarische Werk, Bd. 5

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„Das höchste, für Menschen nie völlig erreichbare, Ziel der moralischen Vollkommenheit endlicher Geschöpfe ist aber die Liebe des Gesetzes.“

—  Immanuel Kant, buch Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft

Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft, drittes Stück, A 206, B 220
Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft (1793)

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