„Von Glück und Unglück reden die Menschen, das der Himmel ihnen bringe! Was die Menschen Glück und Unglück nennen, ist nur der rohe Stoff dazu; am Menschen liegt's, wozu er ihn formt. Nicht der Himmel bringt das Glück; der Mensch bereitet sich sein Glück und spannt seinen Himmel selber in der eigenen Brust. Der Mensch soll nicht sorgen, daß er in den Himmel, sondern daß der Himmel in ihn komme. Wer ihn nicht in sich selber trägt, der sucht ihn vergebens im ganzen All. Laß dich vom Verstande leiten, aber verletze nicht die heilige Schranke des Gefühls. Kehre dich nicht tadelnd von der Welt, wie sie ist; suche ihr gerecht zu werden, dann wirst du dir gerecht. Und in diesem Sinne sei dein Wandel:
Zwischen Himmel und Erde!“

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„Der Mensch soll nicht sorgen, daß er in den Himmel, sondern daß der Himmel in ihn komme. Wer ihn nicht in sich selber trägt, der sucht ihn vergebens im ganzen All.“

—  Otto Ludwig deutscher Schriftsteller 1813 - 1865
Zwischen Himmel und Erde. Aus: Ausgewählte Werke, Band 1. Hrsg. von Wilhelm Greiner. Leipzig: Reclam,, S. 629 zeno. org

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„Glück strahlt zurück wie das Licht des Himmels.“

—  Washington Irving amerikanischer Schriftsteller 1783 - 1859
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„Himmel und Hölle ist im Menschen. Und es ist so, dass man mit diesem Stoff nun Einblick bekommt in die eigene Hölle oder den eigenen Himmel.“

—  Albert Hofmann Schweizer Chemiker und Entdecker von LSD 1906 - 2008
Podiumsdiskussion "Was ist Bewußtseinserweiterung?", Heidelberg, Februar 1996; track 12 auf der audio-CD "Erinnerungen eines Psychonauten: Von der Entdeckung entheogener Drogen" supposé Köln, 2003, ISBN 3-932513-38-X; mit "Stoff" ist LSD gemeint

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„Eines zu sein mit allem, das ist Leben der Gottheit, das ist der Himmel des Menschen.“

—  Friedrich Hölderlin deutscher Lyriker 1770 - 1843
Hyperion, I. Band, Erstes Buch / Hyperion an Bellarmin

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„Wer den Himmel auf Erden sucht, hat im Erdkundeunterricht geschlafen.“

—  Stanisław Jerzy Lec polnischer Aphoristiker 1909 - 1966
Spätlese unfrisierter Gedanken, Aphorismen 1982

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„Laß dich vom Verstande leiten, aber verletze nicht die heilige Schranke des Gefühls.“

—  Otto Ludwig deutscher Schriftsteller 1813 - 1865
Zwischen Himmel und Erde. Aus: Ausgewählte Werke, Band 1. Hrsg. von Wilhelm Greiner. Leipzig: Reclam,, S. 629 zeno. org

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„Immerhin hat das den Staat zur Hölle gemacht, daß ihn der Mensch zu seinem Himmel machen wollte.“

—  Friedrich Hölderlin deutscher Lyriker 1770 - 1843
Hyperion, I. Band, Erstes Buch / Hyperion an Bellarmin, J. G. Cotta’scher Verlag, Tübingen 1846, S. 28 books. google

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„Mensch lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel mit dir nichts anzufangen“

—  Augustinus von Hippo lateinischen Kirchenlehrer der Spätantike 354 - 430
oft Augustinus zugeschrieben, jedoch ohne Nachweis. Vgl. Tina Engermann: Bildung in Bewegung, in: L. Pongratz und P. Euler: Darmstädter Studien zur Bewegung, TU Darmstadt, Institut für Pädagogik, o. J., ISBN 386727424X, Seite 20 Fn. 38, books. google. com

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„Spanien ist der Himmel auf Erden.“

—  Sylvia Plath 1932 - 1963
Briefe nach Hause, 7. Juli 1956, S. 271

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