„Von Glück und Unglück reden die Menschen, das der Himmel ihnen bringe! Was die Menschen Glück und Unglück nennen, ist nur der rohe Stoff dazu; am Menschen liegt's, wozu er ihn formt. Nicht der Himmel bringt das Glück; der Mensch bereitet sich sein Glück und spannt seinen Himmel selber in der eigenen Brust. Der Mensch soll nicht sorgen, daß er in den Himmel, sondern daß der Himmel in ihn komme. Wer ihn nicht in sich selber trägt, der sucht ihn vergebens im ganzen All. Laß dich vom Verstande leiten, aber verletze nicht die heilige Schranke des Gefühls. Kehre dich nicht tadelnd von der Welt, wie sie ist; suche ihr gerecht zu werden, dann wirst du dir gerecht. Und in diesem Sinne sei dein Wandel:
Zwischen Himmel und Erde!“

Letzte Aktualisierung 2. Juli 2022. Geschichte

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„Der Mensch soll nicht sorgen, daß er in den Himmel, sondern daß der Himmel in ihn komme. Wer ihn nicht in sich selber trägt, der sucht ihn vergebens im ganzen All.“

—  Otto Ludwig, Between Heaven and Earth

Zwischen Himmel und Erde. Aus: Ausgewählte Werke, Band 1. Hrsg. von Wilhelm Greiner. Leipzig: Reclam, [1956], S. 629

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„Himmel und Hölle ist im Menschen. Und es ist so, dass man mit diesem Stoff nun Einblick bekommt in die eigene Hölle oder den eigenen Himmel.“

—  Albert Hofmann Schweizer Chemiker und Entdecker von LSD 1906 - 2008

Podiumsdiskussion "Was ist Bewußtseinserweiterung?", Heidelberg, Februar 1996; track 12 auf der audio-CD "Erinnerungen eines Psychonauten: Von der Entdeckung entheogener Drogen" supposé Köln, 2003, ISBN 3-932513-38-X; mit "Stoff" ist LSD gemeint

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„Glück strahlt zurück wie das Licht des Himmels.“

—  Washington Irving amerikanischer Schriftsteller 1783 - 1859

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Original engl.: "Happiness is reflective, like the light of heaven."

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„Himmel - leitet die deutsche Sprache von dem alten Wort Heime, Heimat - ab, und des Menschen Heimat ist im - Glück“

—  Wilhelm Raabe deutscher Prosaautor 1831 - 1910

Halb Mär, halb mehr books.google https://books.google.de/books?id=06Q5AAAAMAAJ&q=%22Himmel+leitet%22

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„Im Himmel fehlen alle interessanten Menschen.“

—  Friedrich Nietzsche deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900

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„Eines zu seyn mit Allem, das ist Leben der Gottheit, das ist der Himmel des Menschen.“

—  Friedrich Hölderlin, buch Hyperion

Erstes Buch, Hyperion an Bellarmin II, S. 10
Hyperion, I. Band

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„Wer den Himmel auf Erden sucht, hat im Erdkundeunterricht geschlafen.“

—  Stanisław Jerzy Lec polnischer Aphoristiker 1909 - 1966

Spätlese unfrisierter Gedanken, Aphorismen 1982
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„Menschen, die vom Glück oder Unglück anderer leben, sind Parasiten.“

—  Frank Sinatra US-amerikanischer Schauspieler, Sänger und Entertainer 1915 - 1998

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„Immerhin hat das den Staat zur Hölle gemacht, daß ihn der Mensch zu seinem Himmel machen wollte.“

—  Friedrich Hölderlin, buch Hyperion

Erstes Buch, Hyperion an Bellarmin VII, S. 53
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„Vollkommenheit ist die Norm des Himmels, Vollkommenes wollen die Norm des Menschen.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

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Theoretische Schriften, Maximen und Reflexionen (1833), Sonstiges alphabetisch geordnet

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„Spanien ist der Himmel auf Erden.“

—  Sylvia Plath amerikanische Schriftstellerin und Dichterin 1932 - 1963

Briefe nach Hause, 7. Juli 1956, S. 271
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„Mensch lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel mit dir nichts anzufangen“

—  Augustinus von Hippo lateinischen Kirchenlehrer der Spätantike 354 - 430

oft Augustinus zugeschrieben, jedoch ohne Nachweis. Vgl. Tina Engermann: Bildung in Bewegung, in: L. Pongratz und P. Euler: Darmstädter Studien zur Bewegung, TU Darmstadt, Institut für Pädagogik, o. J., ISBN 386727424X, Seite 20 Fn. 38, books.google.com http://books.google.de/books?id=_veSz2scdLAC&pg=PA20. In seinen Schriften erwähnt Augustinus den Tanz nur im negativen Sinne (z.B. De symbolo ad catechumenos II.2, De fide et operibus 27, De civitate Dei II.20, VII.26, VII.28, XVIII.10, Tractatus in Iohannis Euangelium III.19).
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„Laß dich vom Verstande leiten, aber verletze nicht die heilige Schranke des Gefühls.“

—  Otto Ludwig, Between Heaven and Earth

Zwischen Himmel und Erde. Aus: Ausgewählte Werke, Band 1. Hrsg. von Wilhelm Greiner. Leipzig: Reclam, [1956], S. 629

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„Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück.“

—  Charles Darwin britischer Naturforscher, Begründer der modernen Evolutionstheorie 1809 - 1882

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