„Worte sind Blätter, alte braune Blätter im Frühling, // Ins Unbekannte fliegen sie auf der Suche nach einem Lied.“

—  Ezra Pound

aus Praise of Ysolt, Poesie, Seite 38, Übersetzung: Nino Barbieri
Original engl.: "The words are leaves, old brown leaves in the spring time // Blowing they know not whither, seeking a song."
Quelle: Ezra Pound, "Poesie", Newton & Compton editori s.r.l., Roma (1977), ISBN 88-8183-753-6

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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US-amerikanischer Dichter 1885 - 1972

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„Wandlung ist notwendig wie die Erneuerung der Blätter im Frühling.“

—  Vincent Van Gogh niederländischer Maler und Zeichner 1853 - 1890

Briefe

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„Der Herbst ist ein zweiter Frühling, in dem jedes Blatt eine Blume ist.“

—  Albert Camus französischer Schriftsteller und Philosoph 1913 - 1960

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„Jedes Blatt am Baum ist dem Blick des Weisen // eines Buches Blatt, Gottes Macht zu preisen.“

—  Saadí persischer Dichter und Mystiker 1210 - 1291

Lyrische Dichtkunst, Diwan, Buchstabe:R Lyrik:4
Original Farsi: "برگ درختان سبز در نظر هوشیار // هر ورقش دفتریست معرفت کردگار"

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„Ich werde nie zum Frühling sagen: verzeihen Sie, Sie haben dort ein welkes Blatt, oder zum Herbst: nehmen Sie es ja nicht übel, dieser Apfel ist nur zur Hälfte roth.“

—  Friedrich Hebbel deutscher Dramatiker und Lyriker 1813 - 1863

Tagebücher 3, 3323 (1845). S. 27.
Tagebücher

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„Das schrecklichste ist das leere Blatt Papier.“

—  Ernest Hemingway US-amerikanischen Schriftsteller 1899 - 1961

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„Wenn die Blätter fallen, wirst du // Zum Kirchhof kommen, mein Kreuz zu suchen, // In einer kleinen Ecke wirst du es finden // Und dort werden viele Blumen wachsen.“

—  Lorenzo Stecchetti 1845 - 1916

aus Postuma, XIV., Übersetzung: Nino Barbieri.
Original ital.: " Quando cadran le foglie e tu verrai // A cercar la mia croce in camposanto, // In un cantuccio la ritroverai // E molti fior le saran nati accanto."), Wikisource.it http://it.wikisource.org/wiki/Postuma (Stand 7/07

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„Das Wort Gottes ist eine Lampe, deren Licht der Satz ist: Ihr seid die Früchte eines Baumes und die Blätter eines Zweiges.“

—  Bahá'u'lláh Religionsstifter des Bahaitums 1817 - 1892

Recherche.Bahai-Studien.de, Ährenlese 132:3 http://recherche.bahai-studien.de/?a=RESULT&d=/de/Bahaitum/Authentisches%20Schrifttum/Bahaullah/Aehrenlese.txt&q=132:3&q2=0&c=1#phrase-0

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„Erblicke dich in jedem Blatt, das sich vom Aste trennt und niederschwebt.“

—  Richard von Schaukal österreichischer Dichter 1874 - 1942

Gedanken

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„Wir bleiben ein liberales, ein im Zweifelsfall linkes Blatt“

—  Rudolf Augstein deutscher Journalist, Verleger, Publizist und Politiker (FDP), MdB 1923 - 2002

Hausmitteilung zur politischen Standortbestimmung des SPIEGEL, üblicherweise verkürzt zitiert als "im Zweifelsfall links", DER SPIEGEL 40/1971, vom 27. September 1971, S. 3 http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-19060404.html

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„Welche Schicksale haben doch die schwachen Sterblichen, die wie Blätter im Wind treiben!“

—  Voltaire Autor der französischen und europäischen Aufklärung 1694 - 1778

Die Briefe Amabeds, 7. Brief von Adaté
Original franz.: "Quelle est donc la destinée des faibles mortels, de ces feuilles que les vents emportent!"
Die Briefe Amabeds

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„Das Blatt, auf dem die Raupe lebt, ist für sie eine Welt, ein unendlicher Raum.“

—  Ludwig Feuerbach, buch Das Wesen des Christentums (Feuerbach)

Das Wesen des Christentums 1848, S. 44 http://www.zeno.org/Philosophie/M/Feuerbach,+Ludwig/Das+Wesen+des+Christentums/Einleitung/1.+Das+Wesen+des+Menschen+im+allgemeinen
Das Wesen des Christentums

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„Schnell ist der Mond // Die Blätter der Bäume // halten den Regen auf.“

—  Matsuo Bashō japanischer Dichter 1644 - 1694

Haiku-Interpretation v. Nino Barbieri
Original jap.: "月はやしこずゑはあめを持ちながら- Tsuki hayashi // kozue wa ame wo // mochinagara."

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„Die Weltgeschichte ist nicht der Boden des Glücks. Die Perioden des Glücks sind leere Blätter in ihr.“

—  Georg Wilhelm Friedrich Hegel deutscher Philosoph 1770 - 1831

Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte
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„Inzwischen ist die Bild-Zeitung ja fast schon das regierungsamtliche Blatt.“

—  Heinrich Böll, buch Ansichten eines Clowns

Zehn Jahre später - Nachwort zur Neuausgabe (1984). heinrich-boell.de http://www.heinrich-boell.de/HeinrichBoellTextDesMonats.htm
Ansichten eines Clowns, Die verlorene Ehre der Katharina Blum oder Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann

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