„Ein jeder Schritt, den wir zu dieser Stunde nach einem unbestimmten Ziele machen, ist für uns belangreicher, als die tausend Meilen, die wir dereinst zu einem glänzenden, aber verjährten Siege machten.“

—  Maurice Maeterlinck, Von der inneren Schönheit. Deutsch von Maria Kühn. K. R. Langewiesche 1912. S. 128
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Maurice Maeterlinck5
belgischer Schriftsteller 1862 - 1949
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Ähnliche Zitate

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„Auch eine Reise von 1.000 Meilen beginnt mit einem einzigen Schritt.“

—  Konfuzius chinesischer Philosoph zur Zeit der Östlichen Zhou-Dynastie -550 - -478 v.Chr
siehe Laotse: Taoteking, Kapitel 64

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„Siegen macht gelegentlich dumm.“

—  Günter Grass deutscher Schriftsteller, Bildhauer, Maler und Grafiker, Literaturnobelpreisträger 1927 - 2015
Im Interview: "Siegen macht dumm". In: DER SPIEGEL 35/2003 vom 25. August 2003 DER SPIEGEL

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„Noch einen Schritt vom Ziele, oder noch gar nicht ausgelaufen sein, ist im Grunde eines.“

—  Gotthold Ephraim Lessing deutscher Dichter der Aufklärung 1729 - 1781
Emilia Galotti, II, 8 / Appiani. Berlin: Voß, 1772, S. 56

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„Wer bist du, der auf solchen Sitz hinauf will, // um von tausend Meilen weither zu richten, // mit nur einer handbreit kurzen Sicht?.“

—  Dante Alighieri italienischer Dichter und Philosoph 1265 - 1321
Die Göttliche Komödie, Paradis XIX, 79-81, Übersetzung: Nino Barbieri

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„Hütet Euch, jene schwächliche Resignation, von welcher der nächste Schritt zur Gleichgültigkeit führt, zu befördern, oder sie gar hervorrufen zu wollen.“

—  Wilhelm Raabe deutscher Prosaautor 1831 - 1910
Die Chronik der Sperlingsgasse. Berlin: Franz Stage, 1857. S. 254. Google Books

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„Wer spricht von Siegen? Übersteh'n ist alles!“

—  Rainer Maria Rilke österreichischer Lyriker, Erzähler, Übersetzer und Romancier 1875 - 1926
Requiem "Für Wolf Graf von Kalckreuth", geschrieben am 4./5. November 1908 in Paris

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„Siege, aber triumphiere nicht.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916
Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 4

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„Komm, komm, stell dich ein, schönste der Stunden, bring mir des Lebens letztes Ziel!“

—  Sophokles klassischer griechischer Dichter -496 - -406 v.Chr
Antigone, 1328f / Kreon

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„Das Schmollen der Weiber ist nichts als ein Guerillakrieg, den sie gegen die konzentrierte Macht der Männer führen, ein Krieg, in dem sie immer siegen.“

—  Ludwig Börne deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker 1786 - 1837
Aufsätze und Erzählungen: Über das Schmollen der Weiber. Aus: Sämtliche Schriften. Neu bearbeitet und hg. von Inge und Peter Rippmann, Bd. 1-3, Düsseldorf: Melzer-Verlag, 1964. Band 1, S. 750

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„Sich selbselbsten überwinden ist der allerschwerste Krieg; // Sich selbselbsten überwinden ist der allerschönste Sieg.“

—  Friedrich von Logau Dichter des Barock 1605 - 1655
Sich selbst besiegen. Aus: Sämmtliche Sinngedichte, III,4,46. Hrsg. von Gustav Eitner, Tübingen 1872 (Bibliothek des literarischen Vereins in Stuttgart, Bd. CXIII). S. 500. Internet Archive

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„Ich wusste zwar nicht, in wie viel Sätzen, aber ich wusste, dass ich siege.“

—  Boris Becker deutscher Tennisspieler und Olympiasieger 1967
Süddeutsche Zeitung Nr. 152/1986, nach seinem Endspiel in Wimbledon 1986 gegen Ivan Lendl

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„Die reiche Saat des Sieges wird [bei zu geringer Reiterei] nicht mehr mit der Sense, sondern mit der Sichel geschnitten.“

—  Carl von Clausewitz preußischer General und Militärtheoretiker 1780 - 1831
im Falle geringer Reiterei] - Vom Kriege, 5. Buch, 4. Kapitel

„Wenn der Sieg der gleiche ist, so ist der spätere der geringere.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 384

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„Die Leugner des Zufalls. - Kein Sieger glaubt an den Zufall.“

—  Friedrich Nietzsche deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900
Aph. 258

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