„Ich habe gesehen, dass Gott alles tun kann, was wir brauchen. Und diese drei, von denen ich sprechen werde, brauchen wir: Liebe, Sehnsucht, Mitleid. Mitleid in der Liebe hält uns in der Zeit unserer Not; und die Sehnsucht in derselben Liebe zieht uns in den Himmel. Denn der Durst Gottes besteht darin, den allgemeinen Menschen zu sich zu haben: In welchem Durst hat er sein Heiliges gezeichnet, das jetzt in Glückseligkeit ist; und seine lebhaften Glieder zu bekommen, immer zeichnet und trinkt er, und doch dürstet und sehnt er sich.“
Ähnliche Zitate
Friedrich Schlegel (1772–1829) deutscher Kulturphilosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer
An seinen Bruder, 17. Mai 1792
Sonstige
„Wir brauchen Stille, um unsere Sehnsüchte zu stillen.“
David Kadel (1967) deutscher Fernsehmoderator, Kabarettist und Autor
Wiesbadener Kurier: Mit Feuer und Flamme – und Gott http://www.davidkadel.de/wp-content/uploads/2012/01/Wiesbadener-Kurier-David-Kadel-2012.pdf, 2. Januar 2012, S. 2
Wolfram von Eschenbach buch Parzival
Wolfram von Eschenbach: Parzival (um 1200), nach der Ausgabe Karl Lachmanns, ins Neuhochdeutsche übertragen von Dieter Kühn, Deutscher Klassiker Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-618-68007-4, 1. Band S.425
„Man sollte lieber Neid als Mitleid erregen.“
Jacques Prevért buch Paroles
Große Wäsche (Schlusszeile des Gedichts), fabianhipp.ch https://www.fabianhipp.ch/arbeiten/grosse-wasche/ <br class="br">("Il vaut mieux faire envie que pitié." - La Lessive, in: Paroles [1946], PT109 books.google https://books.google.de/books?id=lDvXDQAAQBAJ&pg=PT109&dq=mieux
„[…] die Sehnsucht ist dem Menschen oft lieber als die Erfüllung.“
August Julius Langbehn buch Rembrandt als Erzieher
Deutsche Kunst, Winkelmann. In: Rembrandt als Erzieher, Dreiundzwanzigste Auflage, Verlag von C. L. Hirschfeld, Leipzig 1890, S. 30,
Hermann Cohen (1842–1918) deutscher Philosoph
The Concept of Religion in the System of Philosophy (1915)