„Ich habe gesehen, dass Gott alles tun kann, was wir brauchen. Und diese drei, von denen ich sprechen werde, brauchen wir: Liebe, Sehnsucht, Mitleid. Mitleid in der Liebe hält uns in der Zeit unserer Not; und die Sehnsucht in derselben Liebe zieht uns in den Himmel. Denn der Durst Gottes besteht darin, den allgemeinen Menschen zu sich zu haben: In welchem Durst hat er sein Heiliges gezeichnet, das jetzt in Glückseligkeit ist; und seine lebhaften Glieder zu bekommen, immer zeichnet und trinkt er, und doch dürstet und sehnt er sich.“

Original

I saw that God can do all that we need. And these three that I shall speak of we need: love, longing, pity. Pity in love keepeth us in the time of our need; and longing in the same love draweth us up into Heaven. For the Thirst of God is to have the general Man unto Him: in which thirst He hath drawn His Holy that be now in bliss; and getting His lively members, ever He draweth and drinketh, and yet He thirsteth and longeth.

The Sixteenth Revelation, Chapter 75

Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte

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„Die Quelle des Ideals ist der heiße Durst nach Ewigkeit, die Sehnsucht nach Gott, also das Edelste unsrer Natur.“

—  Friedrich Schlegel deutscher Kulturphilosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer 1772 - 1829

An seinen Bruder, 17. Mai 1792
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„Wir brauchen Stille, um unsere Sehnsüchte zu stillen.“

—  David Kadel deutscher Fernsehmoderator, Kabarettist und Autor 1967

Wiesbadener Kurier: Mit Feuer und Flamme – und Gott http://www.davidkadel.de/wp-content/uploads/2012/01/Wiesbadener-Kurier-David-Kadel-2012.pdf, 2. Januar 2012, S. 2

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„Ihr hättet Mitleid zeigen müssen // mit ihm, den Gott gezeichnet hat, // ihn nach den Leiden fragen müssen!“

—  Wolfram von Eschenbach, buch Parzival

Wolfram von Eschenbach: Parzival (um 1200), nach der Ausgabe Karl Lachmanns, ins Neuhochdeutsche übertragen von Dieter Kühn, Deutscher Klassiker Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-618-68007-4, 1. Band S.425

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„Man sollte lieber Neid als Mitleid erregen.“

—  Jacques Prevért, buch Paroles

Große Wäsche (Schlusszeile des Gedichts), fabianhipp.ch https://www.fabianhipp.ch/arbeiten/grosse-wasche/
("Il vaut mieux faire envie que pitié." - La Lessive, in: Paroles [1946], PT109 books.google https://books.google.de/books?id=lDvXDQAAQBAJ&pg=PT109&dq=mieux

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„[…] die Sehnsucht ist dem Menschen oft lieber als die Erfüllung.“

—  August Julius Langbehn, buch Rembrandt als Erzieher

Deutsche Kunst, Winkelmann. In: Rembrandt als Erzieher, Dreiundzwanzigste Auflage, Verlag von C. L. Hirschfeld, Leipzig 1890, S. 30,

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„Wenn alle Religionen zusammenarbeiten, können sie sowohl für Gott als auch für die Menschheit etwas Großes und Gutes vollbringen. Nur die gemeinsamen Gebete und die Freundschaft der Sucher und Anhänger aller Weltreligionen werden bewirken, dass die höchste Liebe und das höchste Mitleid von oben herabkommen. Und nur, wenn Gottes Liebe und Mitleid in das Herz und das Leben der Menschheit herabkommen, kann sich das Antlitz und das Schicksal der Welt ändern.“

—  Sri Chinmoy indischer spiritueller Lehrer, Philosoph und Guru 1931 - 2007

"Welt-Zerstörung: niemals, unmöglich!!, The Golden Shore Verlagsges.mbH, Nürnberg 2009, 1. deutsche Auflage 2009, Übersetzung: Pragya Gerig, Sharanagata Hammerl, Sumati Zeizinger, ISBN: 978-3-89532-215-0, S. 40 (http://www.srichinmoyantwortet.com/religion/stehen-religioesen-gruppen-sich-namen-gottes-anderen-religioesen-gruppen-bekriegen)

Citát „Liebe ist die unwiderstehliche Sehnsucht, unwiderstehlich begehrt zu werden.“
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„Du brauchst nur zu lieben, und alles ist Freude.“

—  Leo Tolstoi, buch Auferstehung

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Auferstehung, Tagebücher (1852-1910)

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„Ich wollte, man würde einsehen, dass die Grenzen des Mitleids nicht dort liegen, wo die Welt sie zieht.“

—  Vincent Van Gogh niederländischer Maler und Zeichner 1853 - 1890

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„Was der Mensch auch tun mag aus Mitleid, es ist nie genug und immer zuviel.“

—  Richard Dehmel, Die Menschenfreunde

Die Menschenfreunde, 3. Akt / Christian. Berlin 1917. S. 78. [Die Menschenfreunde.djvu, 76]

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