„Wir halten es z. B. für eine wirtschaftliche Selbstverständlichkeit, daß bei Lieferung einer größeren Anzahl gleichartiger Waren der Preis sich erniedrigt, und sind geneigt, das als eine Selbstverständlichkeit anzusehen. Wir werden uns daher in unserem Verständnis zunächst sehr behindert fühlen, wenn wir etwa bei einem japanischen Kleinhändler Waren kaufen und, falls wir mehr als ein Stück nehmen - vielleicht gar ein Dutzend -, der Preis sich prozentual erhöht, statt erniedrigt; so rasch wirkt in seiner Psyche die Konjunktur von Angebot und Nachfrage!“

Chinesische Wirtschaftspsychologie, Leipzig: Deutsche Wissenschaftliche Buchhandlung, 1930

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte

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„Die Fassung der Edelsteine erhöht ihren Preis, aber nicht ihren Wert.“

—  Ludwig Börne deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker 1786 - 1837

Denkrede auf Jean Paul, Frankfurt am 2. Dezember 1825. Aus: Sämtliche Schriften. Neu bearbeitet und hg. von Inge und Peter Rippmann, Bd. 1-3, Düsseldorf: Melzer-Verlag, 1964. Band 1, S. 797 http://www.zeno.org/Literatur/M/B%C3%B6rne,+Ludwig/Schriften/Aufs%C3%A4tze+und+Erz%C3%A4hlungen/Denkrede+auf+Jean+Paul

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„Mit scharfem Blick, nach Kennerweise, // seh' ich zunächst mal nach dem Preise. // Und bei genauerer Betrachtung, // steigt mit dem Preise auch die Achtung.“

—  Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908

Erstes Kapitel, S. 306
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„Der Preis der Größe heißt Verantwortung.“

—  Winston Churchill britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts 1874 - 1965

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„Das Leben ist unendlich viel seltsamer als irgend etwas, das der menschliche Geist erfinden könnte. Wir würden nicht wagen, die Dinge auszudenken, die in Wirklichkeit bloße Selbstverständlichkeiten unseres Lebens sind.“

—  Arthur Conan Doyle britischer Arzt und Schriftsteller 1859 - 1930

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Original engl.: "Life is infinitely stranger than anything which the mind of man could invent."

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„Ein Stück Apartheid findet mitten unter uns statt - in unserer Demokratie.“

—  Günter Wallraff, buch Ganz unten

Ganz unten, Köln, 1985. ISBN 3462019244.

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„Das Böse ist der Preis der Freiheit.“

—  Rüdiger Safranski deutscher Schriftsteller 1945

in einem Interview mit Ursula von Arx in der Neuen Zürcher Zeitung, Folio 10/97 http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/b5751499-0ac9-4865-9215-d54536863259.aspx

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„Die Liebe ist der Liebe Preis.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

Dom Karlos II, 8 / Prinzessinn, S. 152 http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_domkarlos_1787/162
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„Verantwortung ist der Preis der Freiheit.“

—  Elbert Hubbard US-amerikanischer Schriftsteller und Verleger 1856 - 1915

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„Ungleichheit war der Preis der Zivilisation.“

—  George Orwell britischer Schriftsteller, Essayist und Journalist 1903 - 1950

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„Ewige Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit.“

—  Wendell Phillips US-amerikanischer Abolitionist und Politiker 1811 - 1884

Original engl.: "Eternal vigilance is the price of liberty - power is ever stealing from the many to the few. The manna of popular liberty must be gathered each day, or it is rotten." (28. Jan. 1852) - in: Speeches Before the Massachusetts Anti-Slavery Society, Boston, 1853. S. 13
Wendell Phillips hat dieser Maxime mit zu ihrer Berühmtheit verholfen. Sie findet sich aber bereits 1809 als urheberloses Zitat "the price of liberty is eternal vigilance" in dem Buch von Thomas U. P. Charlton: "The Life of Major General James Jackson", Augusta, Georgia, 1809. S. 85 und war vermutlich in den 1830ern schon ein verbreiteter Sinnspruch (Atkinson's Casket, Sept. 1833. ).
Der irische Jurist John Philpot Curran gilt heute als der Erste, der "Freiheit" mit "ewiger Wachsamkeit" verknüpft hat. In einer Rede vom 10. Juli 1790 sagte er, möglicherweise in Anspielung auf Galaterbrief http://www.bibleserver.com/text/LUT/Galater5,1 5;1: "Die Bedingung, unter der Gott dem Menschen Freiheit gegeben hat, ist ewige Wachsamkeit; bricht er diese Bedingung, ist Knechtschaft sofort die Folge seines Verbrechens und die Bestrafung seiner Schuld." - zitiert in Norbert Mühlen: Die Amerikaner. Frankfurt/Main Fischer Taschenbuch 1977. S. 105
Original engl.: "The condition upon which God hath given liberty to man is eternal vigilance; which condition if he break, servitude is at once the consequence of his crime and the punishment of his guilt." - On the Right of Election of Lord Mayor of the City of Dublin, Delivered Before the Lord Lieutenant and Privy Council of Ireland, in: Irish eloquence: The speeches of the celebrated Irish orators, Philips, Curran and Grattan, Philadelphia, 1840. S. 15
Fälschlich zugeschrieben

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„Ein Widerstand um jeden Preis ist das Sinnloseste, was es geben kann.“

—  Friedrich Dürrenmatt, Romulus der Große

Romulus der Große (1949). Komödien, 1957, S. 53 books.google http://books.google.de/books?id=d1QtAAAAIAAJ&q=Widerstand / Romulus

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„Ewige Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit.“

—  Thomas Jefferson dritter amerikanische Präsident 1743 - 1826

zur ungeklärten Urheberfrage siehe Wendell Phillips.
Fälschlich zugeschrieben

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