„Ein literarischer Text ist wie eine Glocke. Wir lesen den Text – aus der Glocke erklingt der Ton. Wir sind mit dem Lesen fertig – und in der Glocke bleibt ein Tönen: Ein Summen nach dem Ton. Und ich bin überzeugt: einen literarischen Text ohne ein solches Summen gibt es überhaupt nicht, egal ob der Autor davon weiß oder nicht ….“

—  Micho Mossulischwili, Schwäne Unter dem Schnee (Miniaturen), Suggestive Elemente: Fünf Miniaturen von Micho Mosulischwili, Übersetzung: Joachim Britze, Matrix - Zeitschrift für Literatur und Kunst, 3/2016 (45) Original georgisch: „ლიტერატურული ტექსტი - ეს არის ზარი. ჩვენ ვკითხულობთ ტექსტს - ზარი რეკავს. ვამთავრებთ კითხვას და ზარი აღარ რეკავს, მაგრამ მის შიგნით მსუბუქი გუგუნი ისმის. და მე დარწმუნებული ვარ, ამ მსუბუქი გუგუნის გარეშე ლიტერატურული ტექსტი არ არსებობს, მიუხედავად იმისა, იცის თუ არა ავტორმა ეს..." - „სუგესტიური პლასტები“ წიგნიდან „გედები თოვლქვეშ“, 2004, ISBN 99940-29-30-4
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Micho Mossulischwili5
georgischer Schriftsteller 1962

Ähnliche Zitate

„Was das Herz bewegt, das strömt in Tönen aus; und was als Ton draußen erklingt, das beeinflusst wieder das Herz drinnen.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 73

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„Töne, frohe Leier, // Töne Lust und Wein! // Töne, sanfte Leier, // Töne Liebe drein!“

—  Gotthold Ephraim Lessing, buch Laokoon
Briefe, Fabeln, Laokoon, Philotas, Theologische Streitschriften, Sonstige, An die Leier

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„Das Fest der Pfingsten kommt im Hall der Glocken.“

—  Emanuel Geibel deutscher Lyriker 1815 - 1884
Pfingsten. Aus: Gedichte, 30. Aufl., Duncker, Berlin 1853 (Erstausgabe 1840). S. 271

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„Der Autor müsste das Zeitliche segnen, nachdem er geschrieben hat. Damit er die Eigenbewegung des Textes nicht stört.“

—  Umberto Eco italienischer Schriftsteller 1932 - 2016
Nachschrift zum »Namen der Rose«, dtv, ISBN 3-423-10552-6; Übersetzer: Burkhart Kroeber Original italienisch: "L'autore dovrebbe morire dopo aver scritto. Per non disturbare il cammino del testo." -Postille a Il nome della rosa. Bompiani, 1984. p. 10

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„Mich wundert's, daß Sie darum fragen, die Glocken sind ja Ihre Artillerie!“

—  Joseph II. Kaiser des Heiligen Römischen Reiches (1765–1790), Alleinherrscher in den österreichischen Ländern (1780–1790) 1741 - 1790
Zugeschriebene Zitate, zu dem Wiener Erzbischof Christoph Anton von Migazzi auf dessen Frage, ob zur Ankunft von Papst Pius VI. am 22. März 1782 die Glocken läuten sollen. In: Heinrich Otte: Glockenkunde, Weigel, Leipzig 1858, S. 19

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„Ton: »Iss das jetzt. Durch mein Gebäck“

—  Nora Roberts US-amerikanische Romance-Autorin 1950
Das Geheimnis von Orcas Island

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„Töne sind höhere Worte.“

—  Robert Schumann deutscher Komponist der Romantik 1810 - 1856
Tagebuch, Juli 1828. Zitiert nach: Tagebücher, Band I, 1827-1838, Hrsg. Georg Eismann, Stroemfeld/Roter Stern, Basel und Frankfurt am Main, Deutscher Verlag für Musik Leipzig, 1971, S. 96,

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„Summ summ summ! / Bienchen summ herum!“

—  August Heinrich Hoffmann von Fallersleben deutscher Dichter und Germanist, Verfasser des „Lieds der Deutschen" 1798 - 1874
Biene, in: Gedichte, Leipzig 1843, S. 559

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„Lerne den Ton der Gesellschaft anzunehmen, in welcher Du Dich befindest.“

—  Adolph Freiherr Knigge, buch Über den Umgang mit Menschen
Über den Umgang mit Menschen, Erstes Buch, 1. Kapitel, Allgemeine Bemerkungen. hg. von Karl Goedeke. 16. Ausgabe. Hannover: Hahn, 1878. Seite 33 http://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=Image%3A%C3%9Cber_den_Umgang_mit_Menschen.djvu&page=49

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„Stimmung? Stimmung? - ich verlange keine Stimmung in mir, ich will Ton.“

—  Sophie Mereau Schriftstellerin der deutschen Romantik 1770 - 1806
Betrachtungen

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„Nicht aufzufallen, ist das erste Gesetz des guten Tones;“

—  August Julius Langbehn, buch Rembrandt als Erzieher
Deutsche Kunst, Künstler und Bürger. In: Rembrandt als Erzieher, Dreiundzwanzigste Auflage, Verlag von C. L. Hirschfeld, Leipzig 1890, S. 21,

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„Die Töne sind ein wunderbarer lebender Atem der Dunkelheit.“

—  Clemens Brentano deutscher Schriftsteller 1778 - 1842
Godwi oder Das steinerne Bild der Mutter, 6. Kapitel. Aus: Werke. Herausgegeben von Friedhelm Kemp, Bd. 2, München: Hanser, [1963-1968]. Seite 252 http://www.zeno.org/Literatur/M/Brentano,+Clemens/Roman/Godwi+oder+Das+steinerne+Bild+der+Mutter/Zweiter+Band/Sechstes+Kapitel

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