„Für jene, die sich nicht grob abspeisen lassen, ergibt sich die Lage des Waldganges. Zu ihm kann sich der priesterliche Mensch gezwungen sehen, der glaubt, daß ohne Sakrament kein höheres Leben möglich ist und der in der Stillung dieses Hungers sein Amt erblickt. Das führt zum Walde und zu einer Existenz, die immer wiederkehrt in der Verfolgung und vielfach beschrieben ist, wie in der Geschichte des heiligen Polykarp oder in den Memoiren des vortrefflichen d'Aubigné, der Stallmeister Heinrichs IV. war. Unter den Neueren wäre hier Graham Greene zu nennen mit seinem Roman »The Power and the Glory«, der in einer tropischen Landschaft spielt. Wald ist in diesem Sinne natürlich überall; er kann auch in einem Großstadtviertel sein.“

Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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Ernst Jünger542
deutscher Schriftsteller und Publizist 1895–1998

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„Edle Gesinnung kommt von hohen Ämtern.“

Titus Livius (-59–17 v.Chr) römischer Geschichtsschreiber

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„Große Selbstsicherheit gewinne man durch hohe Ämter.“

Titus Livius buch Ab urbe condita

Römische Geschichte, Buch IV-VI, 3. Auflage, Hrsg. Hans Jürgen Hillen, Patmos Verlag, 2007, ISBN 978-3050092058, S. 91, books.google.de https://books.google.de/books?id=CvfoBQAAQBAJ&amp;pg=PA91&amp;lpg=PA91&amp;dq=%22Gro%C3%9Fe+Selbstsicherheit+gewinne+man+durch+hohe+%C3%84mter.%22 <br class="br">Original lat.: &quot;Magnos animos magnis honoribus fieri.&quot; - Liv. 4, 35, 9. Aus der Rede eines Volkstribuns. <br class="br">Ab urbe condita

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„Wenn man an sich selbst glaubt, ist alles möglich.“

Miley Cyrus (1992) US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin

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„Du lebst nur einmal und so, wie ich lebe, mit einem groben.“

Frank Sinatra (1915–1998) US-amerikanischer Schauspieler, Sänger und Entertainer

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„Die Vorstellung, dass eine moderne Gesellschaft in der Lage sein müsste, sich als multikulturelle Gesellschaft zu etablieren, mit möglichst vielen kulturellen Gruppen, halte ich für abwegig. Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausendjährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen.“

Helmut Schmidt (1918–2015) Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland

Frankfurter Rundschau, 12. September 1992, S. 8, zitiert in konservativ.de http://www.konservativ.de/epoche/139/epo_139b.htm und linksnet.de http://www.linksnet.de/linkslog/index.php?itemid=431

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„Geschichte lebt nicht, wenn man ihr keine Heimat im Bewusstsein gibt; sie ist eine Last, die kein freier Mensch zu tragen gezwungen werden kann.“

J.M. Coetzee (1940) südafrikanischer Schriftsteller

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