„Ich spreche von jener Religion, in deren ersten Dogmen eine Verdammnis alles Fleisches enthalten ist, und die dem Geiste nicht bloß eine Obermacht über das Fleisch zugesteht, sondern auch dieses abtöten will, um den Geist zu verherrlichen; ich spreche von jener Religion, durch deren unnatürliche Aufgabe ganz eigentlich die Sünde und die Hypokrisie in die Welt gekommen, indem eben durch die Verdammnis des Fleisches die unschuldigsten Sinnenfreuden eine Sünde geworden und durch die Unmöglichkeit, ganz Geist zu sein, die Hypokrisie sich ausbilden mußte.“

The Romantic School (1836)

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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Heinrich Heine103
deutscher Dichter und Publizist 1797 - 1856

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„Einen Unschuldigen zu töten, ist eine Sünde. Das ist, als würde man die ganze Welt töten.“

—  Farah Diba iranische Kaiserin 1938

Hamburger Abendblatt, Aus aller Welt, 24. April 2004, abendblatt.de http://www.abendblatt.de/daten/2004/04/24/287791.html

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„Sünden und böse Geister scheuen das Licht.“

—  Friedrich Schiller, Kabale und Liebe

Kabale und Liebe V, 1 / Miller, S. 129 http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_kabale_1784/133
Kabale und Liebe (1784)

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„Ein Intellektueller ist eine Person, deren Geist sich selbst betrachtet.“

—  Albert Camus französischer Schriftsteller und Philosoph 1913 - 1960

„Nachdem die wirtschaftliche Globalisierung nicht aufhaltbar ist, muss ihr eine solche des Geistes und der Werte entgegengesetzt werden, die sie als permanenter Widerspruch – wie ein bohrender Stachel im Fleisch – begleitet und relativiert.“

—  Volker Zotz österreichischer Philosoph 1956

"Konfuzius für den Westen. Neue Sehnsucht nach alten Werten.", S. 50, 1. Aufl. O.W. Barth Verlag, 2007 - ISBN 978-3-502-61164-6, ISBN 3-502-61164-5

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„Wenn die Welt der Sinne und die Welt des Geistes absolut getrennt erscheinen, dann ist die Sünde auf ihrem Gipfel: sie hat sich selbst systematisirt und vollendet.“

—  Adam Müller von Nitterdorf Jurist und Antisemit, deutscher Philosoph, Diplomat, Publizist und Staatstheoretiker 1779 - 1829

Versöhnung der Sinnenwelt mit der Geisterwelt. In: Adam Müllers vermischte Schriften über Staat, Philosophie und Kunst, Erster Theil, III. Beyträge zur Philosophie der Sitten und der Natur, in der Camesina'schen Buchhandlung, Wien 1812, S. 359, books.google.de https://books.google.de/books?id=0pRXAAAAcAAJ&pg=PA359&dq=%22Welt+der+Sinne+und+die+Welt+des+Geistes+absolut+getrennt%22

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„Nur erst, wenn dir die Form ganz klar ist, wird dir der Geist klar werden.“

—  Robert Schumann deutscher Komponist der Romantik 1810 - 1856

S. 4
Musikalische Haus- und Lebensregeln

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„Verkehret mit den Anhängern aller Religionen im Geiste des Wohlwollens und der Brüderlichkeit.“

—  Bahá'u'lláh Religionsstifter des Bahaitums 1817 - 1892

Ährenlese. Hofheim 2003, ISBN 3-87037-406-3. Vers 43:6

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„Möcht einen Herzallerliebsten haben, // und mich in seinem Fleisch vergraben.“

—  Else Lasker-Schüler, Chaos

Chaos. Aus: Die Kuppel. Der Gedichte zweiter Teil. Berlin: Cassirer, 1920. S. 36.

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„Die Liebe schneidet ins lebendige Fleisch.“

—  Hugo Von Hofmannsthal, Der Schwierige

Der Schwierige, Helene, S. 141,
Der Schwierige (1921)

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„Zölibat geht tiefer als das Fleisch.“

—  Francis Scott Fitzgerald US-amerikanischer Schriftsteller 1896 - 1940

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„Wenn der Geist sich einmal seiner selbst bewusst geworden, bildet er von sich aus seine Welt weiter.“

—  Jacob Burckhardt Schweizer Kulturhistoriker mit Schwerpunkt auf Kunstgeschichtlichem 1818 - 1897

Weltgeschichtliche Betrachtungen

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„Dem Geiste, der nach langem Mühen die Welt los geworden ist, dem weltlosen Geiste, bleibt nach dem Verluste der Welt und des Weltlichen nichts übrig, als - der Geist und das Geistige.“

—  Max Stirner, buch Der Einzige und sein Eigentum

S. 36, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/stirner_einzige_1845/44
Der Einzige und sein Eigenthum (1845)

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Citát „Solange wir Fleisch essen, können wir uns nicht über Pelze beschweren.“
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„Solange wir Fleisch essen, können wir uns nicht über Pelze beschweren.“

—  Karl Lagerfeld deutscher Modeschöpfer, Designer und Fotograf 1933 - 2019

über Kampagnen gegen den Gebrauch von Pelzen, Stern Nr. 52/2008 vom 17. Dezember 2008, S. 127

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„Die Konsonanten sind das Skelett und die Vokale das Fleisch der Wörter.“

—  Arthur Schopenhauer, buch Parerga und Paralipomena

Parerga und Paralipomena II, Kapitel 25, § 313
Parerga und Paralipomena, Teil II

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„O sprich mir nicht von jener bunten Menge, // Bei deren Anblick uns der Geist entflieht.“

—  Johann Wolfgang von Goethe, buch Faust. Eine Tragödie.

Faust I, Vers 59 f. / Dichter → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)

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