„Von einem tungusischen Schaman, bis zu dem Kirche und Staat zugleich regierenden europäischen Prälaten … ist zwar ein mächtiger Abstand in der Manier, aber nicht im Prinzip, zu glauben; denn was dieses betrifft, so gehören sie insgesammt zu einer und derselben Klasse, derer nämlich, die in dem, was an sich keinen bessern Menschen ausmacht (im Glauben gewisser statutarischer Sätze, oder Begehen gewisser willkürlicher Observanzen), ihren Gottesdienst setzen. Diejenigen allein, die ihn lediglich in der Gesinnung eines guten Lebenswandels zu finden gemeint sind, unterscheiden sich von jenen durch den Ueberschritt zu einem ganz andern und über das erste weit erhabenen Prinzip.“

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„Alles, was gegen den Glauben oder das Gewissen geschieht, ist Sünde.“

—  Thomas von Aquin dominikanischer Philosoph und Theologe 1225 - 1274
Super epistolam B. Pauli ad Romanos (Kommentar zum Römerbrief), cap. 14, l. 3

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„Das Gute im Menschen – sein schlechtes Gewissen.“

—  Elazar Benyoëtz israelischer Aphoristiker 1937
Treffpunkt Scheideweg. München: Carl Hanser, 1990, S. 85. ISBN 3-446-15838-3

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„Wenn mir aber was nicht lieb, weg damit! ist mein Prinzip.“

—  Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908
Plisch und Plum, erstes Kapitel, S. 443

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„Die enge Pforte und der schmale Weg, der zum Leben führt, ist der des guten Lebenswandels; die weite Pforte und der breite Weg, den viele wandeln, ist die Kirche.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804
Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft, viertes Stück, erste Teil, A 227, B 241

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„Nicht jede heilige Kuh kann mit einem Prinzip gerechtfertigt werden.“

—  Angela Merkel deutsche Bundeskanzlerin 1954
Rede im Bundestag, März 2006, sueddeutsche. de

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„Gewiß, das Individuum ist nichts ohne das Ganze, zu dem es gehört.“

—  Rüdiger Safranski deutscher Schriftsteller 1945
Wieviel Globalisierung verträgt der Mensch?“ ISBN 978-3-596-16384-7 Fischer Verlag Frankfurt am Main, 2. Auflage 2006 U4.

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