„Das, was man als schön bezeichnet, entsteht in der Regel aus der Praxis des täglichen Lebens. So entdeckten unsere Vorfahren, die wohl oder übel in dunklen Räumen wohnen mussten, irgendwann die dem Schatten innewohnende Schönheit.“

— Tanizaki Jun’ichirō, in Lob des Schattens. Entwurf einer japanischen Ästhetik, aus dem Japanischen von Eduard Klopfenstein, Manesse Verlag 1993, 8. Aufl., ISBN 978-3-7175-4039-7, S. 33 (陰翳礼讃)
Tanizaki Jun’ichirō Foto
Tanizaki Jun’ichirō6
japanischer Schriftsteller 1886 - 1965
Werbung

Ähnliche Zitate

Tanizaki Jun’ichirō Foto
Maurice Barrés Foto
Werbung

„Wer einen schönen Schatten werfen kann, achtet nicht auf den Schatten sondern auf den Körper.“

— Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 32

Djuna Barnes Foto
Pierre de Ronsard Foto
Otto Lilienthal Foto

„Opfer müssen gebracht werden.“

— Otto Lilienthal deutscher Pionier des Gleit- und Muskelkraftflugs 1848 - 1896
allgemein als Letzte Worte überliefert, aber erst 1940 bei der Umgestaltung von Lilienthals Grab auf diesem angebracht. Glaubwürdiger ist der vom Augenzeugen Paul Beylich belegte Satz: "Ich muß etwas ausruhen, dann machen wir weiter." (Manuell Ruoff: Fliegen wie die Vögel. preussische-allgemeine. de 17. Mai 2008)

Simone Veil Foto

„Ich war wohl schon immer ein bisschen rebellisch.“

— Simone Veil französische Politikerin, MdEP Präsidentin des Europäischen Parlaments 1927
Interview im Tagesspiegel am 22. März 2009 tagesspiegel. de

Theodor W. Adorno Foto

„Kunst will das, was noch nicht war, doch alles, was sie ist, war schon.“

— Theodor W. Adorno deutscher Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und Komponist 1903 - 1969
Ästhetische Theorie. Gesammelte Schriften 7, Hg. Rolf Tiedemann, Frankfurt a. M.:Suhrkamp, 1. Auflage 1997, ISBN 3-518-06511-4, S. 203

Werbung
Johann Wolfgang von Goethe Foto
Rafik Schami Foto

„Der Tod begleitet das Leben wie der Schatten das Licht.“

— Rafik Schami syrisch-deutscher Schriftsteller und promovierter Chemiker 1946
Der ehrliche Lügner. Weinheim, 1992. ISBN 3-407-78987-4

Friedrich Schiller Foto
Werbung
Arno Schmidt Foto

„Farbenblindheit ist selten; Kunstblindheit die Regel!“

— Arno Schmidt deutscher Schriftsteller und Autor von Zettel’s Traum 1914 - 1979

Franz Schmidberger Foto
Otto Ludwig Foto

„Glück ist wie Sonne. Ein wenig Schatten muß sein, wenn's dem Menschen wohl werden soll.“

— Otto Ludwig deutscher Schriftsteller 1813 - 1865
Der Erbförster, I, 2 (Försterin). Werke. Leipzig und Wien, S. 14-16. zeno. org, Gesammelte Werke, Band 1. Berlin 1870. S. 11. Google Books

Diogenes von Sinope Foto

„Nimm deinen Schatten von mir!“

— Diogenes von Sinope griechischer Philosoph, Schüler des Antisthenes -404 - -322 v.Chr
zu Alexander dem Großen auf die Aufforderung, sich zu wünschen, was er wolle; gemäß Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen, VI, 38

Nächster