„Das, was man als schön bezeichnet, entsteht in der Regel aus der Praxis des täglichen Lebens. So entdeckten unsere Vorfahren, die wohl oder übel in dunklen Räumen wohnen mussten, irgendwann die dem Schatten innewohnende Schönheit.“

—  Tanizaki Jun’ichirō, in Lob des Schattens. Entwurf einer japanischen Ästhetik, aus dem Japanischen von Eduard Klopfenstein, Manesse Verlag 1993, 8. Aufl., ISBN 978-3-7175-4039-7, S. 33 (陰翳礼讃)
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Tanizaki Jun’ichirō6
japanischer Schriftsteller 1886 - 1965
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„Alle, die jenseits der Landesgrenze wohnen, sind unsere Nachbarn, und bis auf weiteres liebe Nachbarn; alle, die diesseits wohnen, sind mehr als Nachbarn, nämlich unsere Brüder.“

—  Carl Spitteler 1845 - 1924
Unser Schweizer Standpunkt. Vortrag, gehalten in der neuen Helvet. Gesellschaft, Gruppe Zürich, am 14. Dezember 1914. Rascher, 1915. S. 5

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„Dort wo die Ziege angebunden ist, muss sie wohl oder übel grasen.“

—  Molière französischer Schauspieler, Theaterdirektor und Dramatiker 1622 - 1673
Der Arzt wider Willen, III, 3 / Jacqueline

„Wer einen schönen Schatten werfen kann, achtet nicht auf den Schatten sondern auf den Körper.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 32

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„Wenn Diogenes in unserer Zeit leben würde, müßte seine Laterne eine Blendlaterne sein.“

—  Nicolas Chamfort französischer Schriftsteller 1741 - 1794
Maximen und Gedanken, Nr. 123 (Diogenes lief am Tage mit einer Laterne durch Athen, mit der Begründung, er suche nach einem Menschen.)

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„Die schönste Harmonie entsteht durch Zusammenbringen der Gegensätze.“

—  Heraklit griechischer vorsokratischer Philosoph -535 - -475 v.Chr
Fragmente, B 8

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Citát „Frauen sind schön im Licht des Tages, aber noch schöner im Schatten der Nacht.“
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