„Geiz ist geisteskrank“

Quelle: Good News. VaBene Verlag Klosterneuburg-Wien 2004, ISBN 3-85167-154-6, S. 57

Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte
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geiz
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österreichischer Journalist und Autor 1946

Ähnliche Zitate

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„Geiz // ist subjektive Armut.“

—  Peter Hille deutscher Schriftsteller 1854 - 1904

Enzyklopädie der Kleinigkeiten, G. In: Gestalten und Aphorismen, Gesammelte Werke, Zweiter Band, Schuster & Loeffler, Berlin und Leipzig 1904, S. 158,

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„Bin männlichen Geschlechts, der Geiz!“

—  Johann Wolfgang von Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil

Faust II, Vers 5665 / Der Abgemagerte
Dramen, Faust. Der Tragödie zweyter Theil (1832)

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„Keine Gewalteinwirkung schwächt grausamen Geiz.“

—  Claudian spätantiker Dichter 370 - 404

In Eutropium I, 192f
Original lat.: "vis nulla cruentam castrat avaritiam."

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„Prüderie ist eine Art von Geiz, die schlimmste von allen.“

—  Stendhal französischer Schriftsteller im 19. Jahrhundert 1783 - 1842

Über die Liebe
Original französisch: ""La pruderie est une espèce d'avarice, la pire de toutes." - Fragments divers, no. V
Über die Liebe (De l'amour)

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„Es gibt Menschen die geizen mit ihrem Verstande, wie Andere mit ihrem Geld.“

—  Ludwig Börne deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker 1786 - 1837

Aphorismen, Nr. 6. Aus: Gesammelte Schriften. 3. Band. Milwaukee, Wis.: Luft, Bickler & Co., 1858. S. 306.

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„Geiz ist Grausamkeit gegen die Dürftigen und die Verschwendung ist es nicht weniger.“

—  Christian Fürchtegott Gellert Philosoph der Aufklärung, deutscher Dichter 1715 - 1769

Moralische Vorlesungen. hg. von Johann Adolf Schlegeln und Gottlieb Leberecht Heyern. Leipzig: Weidmanns Erben und Reich. 1770. Band 1, Seite 346

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„Der Geiz differiert gar wenig vom Stehlen.“

—  Paracelsus Arzt, Alchemist, Astrologe, Naturforscher, Mystiker, Laientheologe und Philosoph 1493 - 1541

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„…Gott war guter Laune. Geizen // ist doch wohl nicht seine Art; // und er lächelte: da ward // Böhmen, reich an tausend Reizen.“

—  Rainer Maria Rilke, buch Larenopfer

Larenopfer, Land und Volk, 1895. In: Sämtliche Werke, Band I, Insel-Verlag, Frankfurt am Main 1955, S. 22
Andere Werke

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„Geiz und Wucher und Misstrauen müssen noch für eine Weile unsere Götter bleiben. Denn nur sie können uns aus dem Tunnel der ökonomischen Notwendigkeit ans Tageslicht leiten.“

—  John Maynard Keynes britischer Ökonom, Politiker und Mathematiker 1883 - 1946

Aufsatz: "Ökonomische Perspektiven für unsere Enkel", zitiert von Andreas Weber in: Biokapital, Die Versöhnung von Ökonomie, Natur und Menschlichkeit, Berlin Verlag, Berlin 2008, ISBN 3827007925, Seite 78
Original engl.: "Avarice and usury and precaution must be our gods for a little longer still. For only they can lead us out of the tunnel of economic necessity into daylight." - Economic Possibilities for our Grandchildren. 1930. http://www.econ.yale.edu/smith/econ116a/keynes1.pdf

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