„Geiz ist Grausamkeit gegen die Dürftigen und die Verschwendung ist es nicht weniger.“

Moralische Vorlesungen. hg. von Johann Adolf Schlegeln und Gottlieb Leberecht Heyern. Leipzig: Weidmanns Erben und Reich. 1770. Band 1, Seite 346

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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Christian Fürchtegott Gellert8
Philosoph der Aufklärung, deutscher Dichter 1715 - 1769

Ähnliche Zitate

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„Geiz ist geisteskrank“

—  Helmut A. Gansterer österreichischer Journalist und Autor 1946

Quelle: Good News. VaBene Verlag Klosterneuburg-Wien 2004, ISBN 3-85167-154-6, S. 57

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„Geiz // ist subjektive Armut.“

—  Peter Hille deutscher Schriftsteller 1854 - 1904

Enzyklopädie der Kleinigkeiten, G. In: Gestalten und Aphorismen, Gesammelte Werke, Zweiter Band, Schuster & Loeffler, Berlin und Leipzig 1904, S. 158,

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„Bin männlichen Geschlechts, der Geiz!“

—  Johann Wolfgang von Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil

Faust II, Vers 5665 / Der Abgemagerte
Dramen, Faust. Der Tragödie zweyter Theil (1832)

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„Eleganz ist gemeisterte Verschwendung.“

—  Walther Rathenau deutscher Industrieller und Politiker 1867 - 1922

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Citát „Jemand anderes sein zu wollen ist eine Verschwendung deiner Person.“
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„Keine Gewalteinwirkung schwächt grausamen Geiz.“

—  Claudian spätantiker Dichter 370 - 404

In Eutropium I, 192f
Original lat.: "vis nulla cruentam castrat avaritiam."

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„Prüderie ist eine Art von Geiz, die schlimmste von allen.“

—  Stendhal französischer Schriftsteller im 19. Jahrhundert 1783 - 1842

Über die Liebe
Original französisch: ""La pruderie est une espèce d'avarice, la pire de toutes." - Fragments divers, no. V
Über die Liebe (De l'amour)

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„Die Verschwendung von Fülle ist die Ressource der Knappheit.“

—  Thomas Love Peacock britischer Schriftsteller und Literaturkritiker 1785 - 1866

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„Wo die Barmherzigkeit und Klugheit ist, da ist nicht Verschwendung noch Täuschung.“

—  Franz von Assisi Ordensgründer und Heiliger der römisch-katholischen Kirche 1182 - 1226

Von der Kraft der Tugenden

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„Den Schuldigen zu schonen, ist Grausamkeit gegen den Unschuldigen.“

—  John Locke englischer Philosoph und Vordenker der Aufklärung 1632 - 1704

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„Es gibt Menschen die geizen mit ihrem Verstande, wie Andere mit ihrem Geld.“

—  Ludwig Börne deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker 1786 - 1837

Aphorismen, Nr. 6. Aus: Gesammelte Schriften. 3. Band. Milwaukee, Wis.: Luft, Bickler & Co., 1858. S. 306.

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„Die Grausamkeit der meisten Menschen ist Phantasielosigkeit und ihre Brutalität Ignoranz.“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935

"Horizontaler und vertikaler Journalismus", in: "Die Weltbühne", 13. Januar 1925, S. 49
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„Verschmähtes Erbarmen kann sich in Grausamkeit verwandeln, wie verschmähte Liebe in Haß.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

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„Armut ist keine Schande an sich, sondern wo sie ein Zeichen von Leichtfertigkeit, Mangel an Selbstbeherrschung, Gedankenlosigkeit oder Verschwendung ist.“

—  Plutarch griechischer Schriftsteller 46 - 127

Vergleichung Aristides und Cato d. Ä., Kapitel 4; sprichwörtlich als Armut ist keine Schande

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