„Einem wissenschaftlichen Schriftsteller kann kaum etwas Unerwünschteres begegnen, als dass ihm nach Vollendung einer Arbeit eine der Grundlagen seines Baues erschüttert wird. In diese Lage wurde ich durch einen Brief des Herrn Bertrand Russell versetzt, als der Druck dieses Bandes sich seinem Ende näherte.“

Nachwort zum Grundgesetze der Arithmetik. Begriffsschriftlich abgeleitet. II. Band. H. Pohle, Jena, 1903; www-personal.umich.edu http://www-personal.umich.edu/~tappen/StelznerFregeHomepage/logik.htm, »Die Begründung der modernen Logik«

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte
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deutscher Mathematiker, Logiker und Philosoph 1848 - 1925

Ähnliche Zitate

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„Dieses Prinzip der Emergenz ist eine ebenso alles durchdringende philosophische Grundlage moderner wissenschaftlicher Betrachtungsweise wie Reduktionismus.“

—  Philip W. Anderson US-amerikanische Physiker 1923

Original engl.: This principle of emergence is as pervasive a philosophical foundation of the viewpoint of modern science as is reductionism. - "The opening to complexity", Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, Vol. 92, July 1995, p. 6653. Physics: pnas.org (pdf) http://www.pnas.org/cgi/reprint/92/15/6653

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„Jeder Schriftsteller wünscht nach dem Zweck seiner Arbeit beurtheilt zu werden.“

—  Johann Martin Miller deutscher evangelischer Theologe und Prediger 1750 - 1814

Siegwart, Erster Theil, in der Weygandschen Buchhandlung, Leipzig 1776, Vorbericht, S. 4, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/book/view/miller_siegwart01_1776?p=8

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„Schreibe nur, wie du reden würdest, und so wirst du einen guten Brief schreiben.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

an Cornelia Goethe, 7. Dezember 1765
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„Als Schriftsteller bedrängt mich die Düsternis der Wirklichkeit, und doch habe ich den besten Beruf der Welt. Ich muss mir mein eigenes Modell bauen.“

—  Sergio Ramírez nicaraguanischer Schriftsteller, Menschenrechtler und Politiker 1942

TAZ http://www.taz.de/pt/2006/05/24/a0163.1/text, 24. Mai 2006

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„Besitzlos, ohne Hoffnung auf die Zukunft, steht der Arbeiter seinem Herrn gegenüber.“

—  Gustav Schmoller deutscher Ökonom; galt als Führer der sogenannten „historischen Schule“ 1838 - 1917

Die Arbeiterfrage. In: Preußische Jahrbücher. 14. Band, 4. Heft. Berlin: Reimer, 1864. S. 396.

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„Sind auch schwarz des Bauern Hände, // Weißbrod ißt er bis an's Ende;“

—  Wilhelm Gerhard deutscher Dramaturg und Lyriker 1780 - 1858

Des Mädchens Wahl. In: Wila, Serbische Volkslieder und Heldenmährchen, Erste Abtheilung, Verlag von Joh. Ambr. Barth, Leipzig 1828, S. 112,

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„Briefe liebe ich, für Briefe lebe ich.“

—  Sylvia Plath amerikanische Schriftstellerin und Dichterin 1932 - 1963

Briefe nach Hause, 18. Oktober 1962, S. 505
"I love and live for letters." - p. 471
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„Jubilate heißt jeder Tag, // auf dem der Arbeit Segen lag.“

—  Otto Julius Bierbaum deutscher Autor und Schriftsteller 1865 - 1910

A-B-C Häuschen: J. Aus: Der neubestellte Irrgarten der Liebe. Leipzig: Insel. 1906. Seite 408

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„Nein, ich werde nicht nachgeben. Ich werde weitermachen. Ich werde bis zum Ende arbeiten.“

—  Eduard VII. von England britischer König (1901–1910) 1841 - 1910

Letzte Worte, 6. Mai 1910
Original engl.: "No, I shall not give in. I shall go on. I shall work to the end."

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„Das Wohlgefallen ist eine Vollendung des Wirkens.“

—  Thomas von Aquin, Summa contra gentiles

Summa contra Gentiles (Summe gegen die Heiden) III, cap. 26, n. 19
Original: (la) Delectatio autem est perfectio operationis

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„In der Einfachheit liegt die größte Vollendung“

—  Leonardo Da Vinci italienischer Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur und Naturphilosoph 1452 - 1519

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„Der Mensch wird frei geboren, und überall ist er in Banden. Mancher hält sich für den Herrn seiner Mitmenschen und ist trotzdem mehr Sklave als sie.“

—  Jean Jacques Rousseau, buch Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes

Vom Gesellschaftsvertrag, Buch I, Kapitel 1 http://www.textlog.de/2344.html
Alternative Übersetzung: "Der Mensch ist frei geboren, und überall liegt er in Ketten."
Original franz.: "L’homme est né libre, et partout il est dans les fers. Tel se croit le maître des autres, qui ne laisse pas d’être plus esclave qu’eux." - Livre I, Chapitre 1.1
Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes (1762)

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„Entschuldigen Sie, dass ich Ihnen einen langen Brief schreibe, für einen kurzen habe ich keine Zeit.“

—  Voltaire Autor der französischen und europäischen Aufklärung 1694 - 1778

Dieses Zitat wird auch Johann Wolfgang von Goethe, Mark Twain und Karl Marx zugeschrieben, stammt aber tatsächlich von Blaise Pascal:
"meine Briefe pflegten nicht so schnell auf einander zu folgen und auch nicht so lang zu sein. Die wenige Zeit, die ich hatte, ist Ursache von dem einen wie von dem andern. Ich habe diesen Brief nur deshalb länger gemacht, weil ich nicht Muße hatte ihn kürzer zu machen." - Pascal's Briefe an einen Freund in der Provinz. Deutsch von Karl Adolf Blech. Sechzehnter Brief: Jesuitische Verläumdungen. Berlin 1841. S. 364 books.google http://books.google.de/books?id=besrAAAAYAAJ&pg=PA364&dq=l%C3%A4nger
Fälschlich zugeschrieben

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„Entschuldigen Sie, dass ich Ihnen einen langen Brief schreibe, für einen kurzen habe ich keine Zeit.“

—  Blaise Pascal französischer Mathematiker, Physiker und Literat (* 19. Juni 1623; † 19. August 1662) 1623 - 1662

Lettres Provinciales, SEIZIÈME LETTRE
Fälschlich zugeschrieben

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