„Der Zufall [bezeichnet] heute in freiem Vorkommen das unberechenbare Geschehen, das sich unserer Vernunft und unserer Absicht entzieht.“

Deutsches Wörterbuch. Band 32, Sp. 345. Leipzig: S. Hirzel 1854-1960. Uni Trier

Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte

Ähnliche Zitate

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„Der Zufall führt unsere Federn.“

—  Marie de Sevigné Marquise de Sévigné 1626 - 1696

Briefe, an Coulanges, 9. September 1694

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„Frei sind unsere Gedanken“

—  Cícero römischer Politiker, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph -106 - -43 v.Chr

pro Milone XXIX, 79, zitiert nach Büchmann http://susning.nu/buchmann/0413.html, Seite 379
(Original lat.: "Liberae sunt […] nostrae cogitationes"
Umgewandelt zu "Gedanken sind zollfrei", Martin Luther: "Von weltlicher Oberigkeit, wie man ihr Gehorsam schuldig sei", 1528, zitiert nach Büchmann http://susning.nu/buchmann/0413.html, Seite 379
Sonstige

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„Unsere Weisheit ist nicht weniger ein Ball des Zufalls als unser Vermögen.“

—  François de La Rochefoucauld französischer Schriftsteller 1613 - 1680

Reflexionen, Maxime 323
Original franz.: "Notre sagesse n'est pas moins à la merci de la fortune que nos biens."

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„Wir werden eher durch das Schicksal als durch unsere Vernunft gebessert.“

—  François de La Rochefoucauld französischer Schriftsteller 1613 - 1680

Reflexionen, Maxime 154
Original franz.: "La fortune nous corrige de plusieurs défauts que la raison ne saurait corriger."

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„Man hat doch nur zu dem Lust, was uns frei sein hilft, und man hasst nur als Last jeden, welcher uns an unserem freien Sein hindert.“

—  Franz von Baader deutscher Arzt, Bergbauingenieur und Philosoph 1765 - 1841

Ueber die Zeitschrift Avenir und ihre Principien. In: Sämmtliche Werke. 6. Band. Hrsg. von Franz Hoffmann. Leipzig: Bethmann, 1854. S. 40.

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„Das ist die Schwäche der Vernunft: wir bedienen uns ihrer meist nur zur Rechtfertigung unseres Glaubens.“

—  Marcel Pagnol französischer Schriftsteller, Dramaturg und Regisseur 1895 - 1974

My Father's Glory & My Mother's Castle: Marcel Pagnol's Memories of Childhood

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„Freie Bahn für alle Tüchtigen, das sei unsere Losung.“

—  Theobald von Bethmann Hollweg deutscher Politiker, MdR, Reichskanzler 1856 - 1921

Reichstagsrede vom 28. September 1916, Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Deutschen Reichstags, 1871-1918, Band 302, S. 1694

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„Ohne Bezug auf den Körper könnte sich unsere Sprache nicht entwickeln. Unsere Denkwege entspringen nicht der »reinen Vernunft«, sondern der Ratio des lebendigen Körpers.“

—  Andreas Weber deutscher Biologe, Philosoph, Publizist 1967

Alles fühlt : Mensch, Natur und die Revolution der Lebenswissenschaften. - Berlin : Berlin Verlag, 2007 ISBN 3-8270-0670-8 - Seite 142

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„Früher haben wir unsere Helden kanonisiert, heute werden sie vulgarisiert.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900

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Original engl.: "Formerly we used to canonise our heroes. The modern method is to vulgarise them."
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„Jetzt, heute, ist dieser Moment unsere Chance, die richtige Seite zu wählen.“

—  Clive Staples Lewis irischer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler 1898 - 1963

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„Unsere Freiheit ist heute lediglich der Entschluß, die Freiheit zu erkämpfen.“

—  Jean Paul Sartre französischer Romancier, Dramatiker, Philosoph und Publizist 1905 - 1980

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