„Die jüdische Lehre aus der Vorgeschichte und Geschichte von Auschwitz: »Nie wieder Opfer!« und »Nie wieder Gewaltlosigkeit als Prinzip!«. Ganz anders die Lehre »der Deutschen« nach Auschwitz: »Nie wieder Täter!« und »Nie wieder Gewaltanwendung, wenn nur irgend möglich!« Beide, Juden und Deutsche, haben recht - nach Auschwitz und wegen Auschwitz.“

- dradio.de http://www.dradio.de/dlr/sendungen/feuilleton/342889/

Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte

Ähnliche Zitate

Heiner Geißler Foto

„Ohne den Pazifismus der 30er Jahre wäre Auschwitz überhaupt nicht möglich gewesen.“

—  Heiner Geißler deutscher Politiker, MdL, MdB 1930 - 2017

Bundestagsdebatte über die Sicherheitspolitik, 15. Juni 1983, faz. net

Marcel Reich-Ranicki Foto
Claude Lanzmann Foto

„Ich bin an die Orte gefahren, allein, und habe begriffen, dass man die Dinge kombinieren muss. Man muss wissen und sehen, und man muss sehen und wissen. Das eine ist vom anderen nicht zu trennen. Wenn Sie nach Auschwitz fahren, ohne etwas über Auschwitz und die Geschichte dieses Lagers zu wissen, sehen Sie nichts, verstehen Sie nichts.“

—  Claude Lanzmann französischer Filmregisseur 1925 - 2018

Interview mit Claude Lanzmann: „Der Ort und das Wort“, www.hist.uni-hannover.de http://www.hist.uni-hannover.de/kulturarchiv/holocaust_im_film/dokumentarfilme-dokumentationen/shoah/materialien-shoah/interview-lanzmann-1.html

Franz-Josef Strauß Foto

„Ein Volk, das diese wirtschaftlichen Leistungen vollbracht hat, hat ein Recht darauf, von Auschwitz nichts mehr hören zu wollen.“

—  Franz-Josef Strauß deutscher Politiker (CSU), MdL, MdB, MdEP 1915 - 1988

Zitat in der Frankfurter Rundschau, 13. September 1969. In [40348455] vom 25. Dezember 1978 wiedergegeben als angebliches Strauß-Zitat, gegen das Strauß aber erst seit Neuestem vorgehe. Vgl. auch Karl-Heinz Janßen: Pfeile aus dem Köcher der Vergangenheit. DIE ZEIT vom 25. Januar 1980, zeit.de http://www.zeit.de/1980/05/pfeile-aus-dem-koecher-der-vergangenheit/komplettansicht
Zugeschrieben

Jürgen W. Gansel Foto
Günter Grass Foto

„Wer gegenwärtig über Deutschland nachdenkt und Antworten auf die deutsche Frage sucht, muß Auschwitz mitdenken. Der Ort des Schreckens schließt einen zukünftigen deutschen Einheitsstaat aus.“

—  Günter Grass deutscher Schriftsteller, Bildhauer, Maler und Grafiker, Literaturnobelpreisträger 1927 - 2015

Kurze Rede eines vaterlandslosen Gesellen [gehalten in der Evangelischen Akademie Tutzing am 2. Februar 1990], in: Ein Schnäppchen namens DDR. Letzte Reden vorm Glockengeläut, Frankfurt am Main 1990, S. 13. DIE ZEIT, 9.2.1990 Nr. 7 http://www.zeit.de/1990/07/guenter-grass/komplettansicht

Kurt Tucholský Foto

„Nie geraten die Deutschen so außer sich, wie wenn sie zu sich kommen wollen.“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935

"So verschieden ist es im menschlichen Leben!", in: "Die Weltbühne", 26. Mai 1931, S. 776
Die Weltbühne

Karlheinz Deschner Foto

„Der Christ hält das Christentum für etwas, das es nie war: für die Lehre Jesu.“

—  Karlheinz Deschner deutscher Schriftsteller und Religionskritiker 1924 - 2014

„Der gefälschte Glaube. Eine kritische Betrachtung kirchlicher Lehren.“ Heyne 1999, ISBN 3-453-04442-8; Knesebeck 2004, ISBN 3-89660-228-4, S. 97 books.google http://books.google.de/books?id=fjwRAQAAIAAJ&q=%22nie%20war%22

Wolfgang Neuss Foto

„Auf deutschem Boden darf nie mehr ein Joint ausgehen!“

—  Wolfgang Neuss deutscher Kabarettist und Schauspieler 1923 - 1989

Talk-Show Leute am 5. Dezember 1983

Friedrich Hebbel Foto
Heiner Geißler Foto

„Der Pazifismus der 30er Jahre, der sich in seiner gesinnungsethischen Begründung nur wenig von dem unterscheidet, was wir in der Begründung des heutigen Pazifismus zur Kenntnis zu nehmen haben, dieser Pazifismus der 30er Jahre hat Auschwitz erst möglich gemacht.“

—  Heiner Geißler deutscher Politiker, MdL, MdB 1930 - 2017

in der Bundestagsdebatte am 15. Juni 1983, Stenographischer Bericht auf bundestag.de/dip21 http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/10/10013.pdf S. 755, über die Erklärung der Bundesregierung zum Ergebnis der NATO-Konferenz am 9./10. Juni 1983 als Antwort auf die Bekundung Joschka Fischers in einem Interview in SPIEGEL vom 13. Juni 1986, er finde es "doch moralisch erschreckend, daß es offensichtlich in der Systemlogik der Moderne, auch nach Auschwitz, noch nicht tabu ist, weiter Massenvernichtung vorzubereiten - diesmal nicht entlang der Rassenideologie, sondern entlang des Ost-West-Konflikts." http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14022103.html

Laotse Foto
Maurice Blondel Foto
Cody McFadyen Foto

„Kauf nie ein Buch um der Bewunderung anderer wegen.“

—  Cody McFadyen US-amerikanischer Krimibuchautor 1968

The Face of Death

Charles Bukowski Foto
Willy Brandt Foto

„Deutsche Sozialdemokraten dürfen Kränkungen der Freiheit nie und nimmer hinnehmen. Im Zweifel für die Freiheit!“

—  Willy Brandt vierter Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland (1969–1974) 1913 - 1992

Rede zum Abschied vom Amt des Vorsitzenden der SPD auf dem außerordentlichen Parteitag am 14. Juni 1987 in der Bonner Beethovenhalle, Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung http://bio.bwbs.de/UserFiles/File/PDF/WillyBrandtAbschiedsrede.pdf

Umberto Eco Foto
Otto Julius Bierbaum Foto

„Das wird kein ganzer Kerl, der nie ein Rüpel war.“

—  Otto Julius Bierbaum deutscher Autor und Schriftsteller 1865 - 1910

Spruch. Aus: Der neubestellte Irrgarten der Liebe. Leipzig: Insel. 1906. Seite 420

Johann Wolfgang von Goethe Foto
Gustav Radbruch Foto

„Es ist noch nie eine reiche Frau wegen § 218 vor dem Kadi gestanden.“

—  Gustav Radbruch deutscher Rechtsgelehrter und Politiker (SPD), MdR 1878 - 1949

Diese oft zitierte Aussage ist von Radbruch anscheinend nie schriftlich fixiert worden, entspricht aber offensichtlich dem von ihm 1921 konstatierten Reichenprivileg. Dirk von Behren: Die Geschichte des Paragraph 218 StGB, Edition Diskord 2004. ISBN-13: 978-3892957430 S. 77
Zugeschrieben

„Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Etiam egestas wisi a erat. Morbi imperdiet, mauris ac auctor dictum.“