„'Ich bin ein halber Pole, ein halber Deutscher und ein ganzer Jude.' [... ] diese arithmetische Formel war so effektvoll wie unaufrichtig: Hier stimmte kein einziges Wort. Nie war ich ein halber Pole, nie ein halber Deutscher - und ich hatte keinen Zweifel, daß ich es nie werden würde. Ich war auch nie in meinem Leben ein ganzer Jude, ich bin es auch heute nicht.“

— Marcel Reich-Ranicki, Mein Leben, Stuttgart Deutsche Verlagsanstalt 1999, S. 11f.

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Marcel Reich-Ranicki12
deutscher Literaturkritiker, Publizist 1920 - 2013
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„Für das Kind ist es nicht halb so bedeutsam zu wissen als zu fühlen.“

— Rachel Carson US-amerikanische Zoologin, Biologin, Wissenschaftsjournalistin und Sachbuchautorin 1907 - 1964
Help Your Children to Wonder, Artikel in Women's Home Companion Nr. 83, Juli 1956. Posthum wiederveröffentlicht in Buchform: The Sense of Wonder, Harper, New York 1965. S. 45; zitiert nach Andreas Weber: Mehr Matsch! - Kinder brauchen Natur, Ullstein, Berlin 2011, S. 7

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„Ich schwöre bei meinem Leben und bei meiner Liebe zum Leben: Ich werde nie für andere leben, und ich werde nie von anderen verlangen, daß sie für mich leben.“

— Ayn Rand US-amerikanische Schriftstellerin und Philosophin russischer Herkunft 1905 - 1982
Kap. A GLEICH A, VII. Hier spricht John Galt, S. 1190

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„Das harte Wort schmerzt immer, sei's auch ganz gerecht.“

—  Sophokles klassischer griechischer Dichter -496 - -406 v.Chr
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„Für uns ist das kein Holocaust-Gedenkmal, sondern wir bedanken uns dafür, dass man uns dort jetzt schon die Fundamente der neuen deutschen Reichskanzlei geschaffen hat.“

— Udo Voigt deutscher Politiker und seit 1996 Parteivorsitzender der NPD 1952
in einer Rede im April 2004 in Senden, Bayern; Aufnahme gesendet am 4. Oktober 2004 in "Report Mainz", auch zitiert im "Statement Bundesinnenminister Otto Schily zum Verfassungsschutzbericht 2004" am 17. Mai 2005 in Berlin, bmi. bund. de

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„Ich bin allerdings arm und an Erfolglosigkeit hat es mir bis heute nie gefehlt, aber das Leben kann auch ohne Erfolg hübsch sein.“

— Robert Walser deutschsprachiger Schweizer Schriftsteller 1878 - 1956
Der Spaziergang, Zürich, Frankfurt am Main, 1. Auflage 1985 (Sämtliche Werke in Einzelausgaben. Hg.: Jochen Greven; Suhrkamp Taschenbuch, 1105), S. 117.

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„Man sollte nie jemand etwas erzählen. Sonst fangen sie alle an einem zu fehlen.“

— Jerome David Salinger US-amerikanischer Schriftsteller 1919 - 2010
"Der Fänger im Roggen". Deutsch von Heinrich Böll. Kiepenheuer und Witsch Köln 1962. Die letzten Sätze des Romans.

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„Noch nie habe ich das Leben in seiner Schönheit so intensiv erfahren, wie an zwei Fingerspitzen frei über dem Abgrund hängend.“

— Wolfgang Güllich deutscher Sportkletterer 1960 - 1992
zitiert in: Wochenblatt mit Amtsblatt Stadt Mannheim. Ausgabe Nr.21 vom 23.5.2013, S.1

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„Wer immer nur im Gras bleibt, bekommt nie einen Überblick.“

— Rita Süssmuth deutsche Politikerin (CDU) 1937
Stern Nr. 47/2010, 18. November 2010, S. 182

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„Das Wunder, wenn man es erlebt, ist nie vollkommen. Erst die Erinnerung macht es dazu.“

— Erich Maria Remarque deutscher Autor 1898 - 1970
Die Nacht von Lissabon. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1964, Seite 136

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„Na und wenn mal was verboten ist, wird sich ein Deutscher schon nicht darüber hinwegsetzen.“

— Alexander Issajewitsch Solschenizyn russischer Schriftsteller, Dramatiker, Historiker und Literaturnobelpreisträger 1918 - 2008
Schilderung der Befragung gefangener deutscher Soldaten über technische Erfindungen durch das NKWD, Der Archipel GULag Band 2; Dritter Teil – Arbeit und Ausrottung; Kapitel 18 – Die Musen im GULag, ISBN 3-499-14197-3, S. 437

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