„Geschichten sind unser Gedächtnis, Bibliotheken die Lagerstätten für dieses Gedächtnis und Lesen das Handwerk, mit dem wir dieses Gedächtnis neu erschaffen können, indem wir es rezitieren und glossieren, es wieder in unsere eigene Erfahrung rückübersetzen und so auf dem aufbauen, was frühere Generationen für bewahrenswert hielten.“

—  Alberto Manguel, The City of Words
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„Unser Gedächtnis ist der wahre Sitz unseres Ich.“

—  Benjamin Stein deutscher Schriftsteller, Journalist, Publizist 1970
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„Meine Phantasie, das ist mein Gedächtnis.“

—  Jules Renard französischer Schriftsteller 1864 - 1910
Ideen, in Tinte getaucht. Aus dem Tagebuch

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„Das Gedächtnis ist das Tagebuch, das wir immer mit uns herumtragen.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900
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„Ein Lügner muss ein gutes Gedächtnis haben.“

—  Pierre Corneille französischer Dramatiker 1606 - 1684
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„Im Menschen ist nicht allein Gedächtnis, sondern Erinnerung.“

—  Thomas von Aquin dominikanischer Philosoph und Theologe 1225 - 1274
Quaestio disputata de anima (Untersuchung über die Seele) art. 13, conclusio

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„Das Romanlesen schwächt das Gedächtnis.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804
Über Pädagogik, Von der physischen Erziehung, A 81

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„Schwerer ist es, das Gedächtnis der Namenlosen zu ehren als das der Berühmten.“

—  Walter Benjamin deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph 1892 - 1940
Gesammelte Schriften, Band 1, Teil 3. Suhrkamp Frankfurt/M. 1974. S. 1241

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„Manche Bücher geraten unverdient in Vergessenheit; unverdient ins Gedächtnis zurückgerufen wird keines.“

—  W. H. Auden englischer Schriftsteller 1907 - 1973
Des Färbers Hand und andere Essays. Deutsch von Fritz Lorch. Gütersloh Sigbert Mohn ohne Jahr (1962?), Prolog. Lesen. S. 23

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