„Hierin liegt die Schönheit der Literatur: Sie sinkt nicht herab zur Materie, taucht den Geist nicht in die niedrigsten Mächte, sondern sie gibt Kraft, sich in kürzester Zeit wieder aufzurichten und zum Seienden hinaufzueilen. In einem solchen Leben ist auch das Unten ein Oben.“

Dion Chrysostomos (orig. griechisch, 403 entstanden), übersetzt von Kurt Treu, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1959, Akademie Verlag Berlin, S. 23

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 2. Juli 2022. Geschichte

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„Von oben herab muss reformiert werden, wenn nicht von unten hinauf revolutioniert werden soll.“

—  Karl Julius Weber deutscher Schriftsteller und Satiriker 1767 - 1832

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„Wo ich bin, ist oben, falls ich mal unten bin, ist unten oben.“

—  René Weller deutscher Boxer 1953

im Gespräch mit Rainald Goetz. Nach Günther Franzen: Komm zurück, Schimmi! Verlag Rasch und Röhring, 1992. S. 9 books.google http://books.google.de/books?id=hVZXAAAAYAAJ&q=weller. Rainald Goetz: Hirn. edition Suhrkamp, 1986. S. 80.

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„In welcher Ordnung allein kann der Fortschritt zum Besseren erwartet werden? Die Antwort ist: nicht durch den Gang der Dinge von unten hinauf, sondern den von oben herab.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Der Streit der Fakultäten, zweiter Abschnitt, A 159
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„Der Geist wird wohl die Materie los, aber nie die Materie den Geist.“

—  Friedrich Hebbel deutscher Dramatiker und Lyriker 1813 - 1863

Tagebücher 1, 1634 (1839). S. 367.
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„Der Kritiker lässt den Künstler, den er nicht versteht, das fühlen. Er behandelt ihn sehr von unten herab.“

—  Alfred Polgar österreichischer Schriftsteller 1873 - 1955

Kleine Schriften, Band 3. Irrlicht

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„Das Leben ist ewig; darin liegt seine Schönheit.“

—  Djuna Barnes, buch Nightwood

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„Der Geist bewegt die Materie.“

—  Vergil römische Dichter -70 - -19 v.Chr

Aeneis 6, 727; auch Leitspruch der Führungsakademie der Bundeswehr. www.fueakbw.de http://www.fueakbw.de/index.php?ShowParent=218&show_lang=fr
Original lat.: "Mens agitat molem."

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„Wer Materie sagt, sagt Geist, ob er es will oder nicht. Denn sie wäre überhaupt nicht vorstellbar ohne Geist. Und wer Geist sagt, sagt Materie, denn ohne Materie könnte er es nicht sagen, nicht einmal denken.“

—  Arthur Schnitzler österreichischer Erzähler und Dramatiker 1862 - 1931

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„Satire hat eine Grenze nach oben: Buddha entzieht sich ihr. Satire hat auch eine Grenze nach unten. In Deutschland etwa die herrschenden faschistischen Mächte. Es lohnt nicht – so tief kann man nicht schießen.“

—  Kurt Tucholský, buch Was darf die Satire?

Schnipsel, Was darf die Satire?
Quelle: „Schnipsel“, 1973, S. 119

"Die Weltbühne", 8. März 1932, S. 378. textlog.de https://www.textlog.de/tucholsky-rassenfrage.html; zeno.org http://www.zeno.org/nid/20005820375

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„Bei jungen Frauen ersetzt die Schönheit den Geist, bei alten der Geist die Schönheit.“

—  Charles de Montesquieu französischer Schriftsteller und Staatsphilosoph 1689 - 1755

Meine Gedanken
Original franz.: "Dans les jeunes femmes, la beauté supplie à l'esprit. Dans les vieilles, l'esprit supplée à la beauté."

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„In der Kürze liegt die Würze.“

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616

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„Es ist das, was ihr Materie nennt, nicht minder göttlich, denn was ihr Geist nennet.“

—  Gotthilf Heinrich von Schubert deutscher Arzt und Naturforscher 1780 - 1860

Ahndungen einer allgemeinen Geschichte des Lebens. 2. Theil. Leipzig: Reclam, 1807. S. 407.

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