„Moralität ohne Sinn für Paradoxie ist gemein.“

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Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte
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Friedrich Schlegel60
deutscher Kulturphilosoph, Kritiker, Literaturhistoriker un… 1772 - 1829

Ähnliche Zitate

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„Gemeinverständlich, das heißt: auch den Gemeinen verständlich, und heißt überdies nicht selten: den Nicht Gemeinen ungenießbar.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorisms (1880/1893)

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„Wer irgend einer Art von Religion zur Stütze seiner Sittlichkeit bedarf, dessen Moralität ist nicht rein, denn diese muss ihrer Natur nach in sich selbst bestehen.“

—  Karoline von Günderrode deutsche Schriftstellerin der Romantik 1780 - 1806

Geschichte eines Braminen. Aus: Der Schatten eines Traumes. Hrsg. von Christa Wolf. Berlin: Buchverlag Der Morgen. 1979. S. 154

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„Klatsch ist etwas Reizendes. Geschichte zum Beispiel ist im Wesentlichen nicht anderes als Klatsch. Skandalgeschichten hingegen sind ein durch Moralität verdorbener Klatsch.“

—  Oscar Wilde, Lady Windermeres Fächer

Lady Windermeres Fächer, 3. Akt / Cecil Graham
Original engl.: "Gossip is charming! History is merely gossip. But scandal is gossip made tedious by morality."
Lady Windermeres Fächer - Lady Windermere's Fan (1892)

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„Wo das Gemeine geduldet wird, da gibt es den Ton an.“

—  August Julius Langbehn, buch Rembrandt als Erzieher

Rembrandt als Erzieher

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„Gemeiner Tugenden kann nur ein Held entrathen.“

—  Friedrich von Hagedorn deutscher Dichter 1708 - 1754

An den Marschall von Frankreich, Grafen von S. Aus: Moralische Gedichte. Zweyte, vermehrte Ausgabe. Hamburg: Bohn, 1753. S. 256.

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„Das Leben ist fast zu gemein, um ertragen zu werden.“

—  Katherine Mansfield neuseeländisch-britische Schriftstellerin 1888 - 1923

Briefe

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„Leutselig sei, doch mach dich nicht gemein.“

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616

1. Akt, 3. Szene / Polonius
Original engl. "Be thou familiar, but by no means vulgar."
Hamlet - The Tragedy of Hamlet

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„Der Edle hat Angst um andere, der Gemeine um sich selber.“

—  Paul Ernst deutscher Schriftsteller und Journalist 1866 - 1933

Ein Weltbild in Sprüchen

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„Aller innerer Sinn ist Sinn für Sinn.“

—  Novalis deutscher Dichter der Frühromantik 1772 - 1801

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„Es muss doch ein tiefer Fond von Gottesfurcht im gemeinen Manne bei uns sitzen, sonst könnte das alles nicht sein.“

—  Otto Von Bismarck deutscher Politiker, Reichskanzler 1815 - 1898

an seine Frau, 9. Juli 1866

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„Ein Weiser prüft und achtet nicht, was der gemeine Pöbel spricht.“

—  Emanuel Schikaneder Schauspieler, Sänger, Regisseur, Dichter und Theaterdirektor 1751 - 1812

Die Zauberflöte / Tamino

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„Aus Mangel an Gesprächsstoff begeht man die gemeinsten Taktlosigkeiten und Indiskretionen.“

—  Peter Altenberg österreichischer Schriftsteller 1859 - 1919

Splitter, in: Fechsung, S. Fischer, Berlin 1915, S. 200

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„Denn aus Gemeinem ist der Mensch gemacht, // und die Gewohnheit nennt er seine Amme.“

—  Friedrich Schiller, Wallensteins Tod

Wallensteins Tod, I, 4 / Wallenstein
Wallenstein - Trilogie (1798-1799), Wallensteins Tod

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„Kapitalismus ist "der erstaunliche Glaube, dass die gemeinsten Motive, der gemeinsten Menschen, auf irgendeine Art die besten Ergebnisse in der besten aller möglichen Welten bringen werden."“

—  John Maynard Keynes britischer Ökonom, Politiker und Mathematiker 1883 - 1946

Original engl.: "Capitalism is […] as J. M Keynes used to put it, “the astonishing belief that the nastiest motives of the nastiest men somehow or other work for the best results in the best of all possible worlds." - George Schuster, Christianity and human relations in industry. Epworth Press 1951, p. 109, s. auch /stevecotler.com http://stevecotler.com/tales/2009/07/07/keynes-nastiest-wickedest-capitalism/
Fälschlich zugeschrieben

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„Wir müssen im Hohen und Gemeinen nach dem Ewigen fahnden; das ist unser Fallstrick und Verhängnis, doch also auch der heilige Weg.“

—  Erwin Guido Kolbenheyer österreichischer Romanautor, Dramatiker und Lyriker der faschistischen Epoche 1878 - 1962

Meister Joachim Pausewang, Kolbenheyer-Gesellschaft, 1958, ISBN 3926974206

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„Die Sprache aus dem gemeinen Mitteilungstrieb ist schlechte Fabrikarbeit, zusammengestoppelt von Milliarden von Tagelöhnern.“

—  Fritz Mauthner deutschsprachiger Philosoph und Schriftsteller 1849 - 1923

Sprache und Psychologie, S. 26, , alo http://www.literature.at/viewer.alo?objid=927&viewmode=fullscreen&rotate=&scale=3.33&page=37
Beiträge zu einer Kritik der Sprache, Band 1: Sprache und Psychologie

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