„Der Tod löscht alle Schmerzen aus. Er ist ihr Ende, und über ihn geht unser Leiden nicht hinaus. Er führt uns wieder in den gleichen Ruhezustand zurück, in dem wir uns vor der Geburt befunden haben.“

Trostschrift an Marcia (Ad Marciam de consolatione), XIX, 5
Original lat.: "Mors dolorum omnium exsolutio est et finis ultra quem mala nostra non exeunt, quae nos in illam tranquillitatem in qua antequam nasceremur iacuimus reponit."
Trostschrift an Marcia - Ad Marciam de consolatione

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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Seneca d.J.91
römischer Philosoph -4 - 65 v.Chr

Ähnliche Zitate

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„Der Freiheit Weg geht durch des Todes Schmerz, […]“

—  Theodor Körner deutscher Schriftsteller 1791 - 1813

Hofers Tod. Vers 11. In: Zwölf freie deutsche Gedichte, 1813, S. 11, MDZ https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11260748_00025.html,
Andere Werke

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„Das Pendel schlägt nicht zurück und ändert die Richtung, weil seine Richtung für falsch befunden worden ist, sondern die Uhr geht, weil das Pendel sich hin und zurück bewegt.“

—  Tania Blixen dänische Schriftstellerin 1885 - 1962

„Moderne Ehe und andere Betrachtungen“, Übersetzung Walter Boehlich, in: „Mottos meines Lebens“, Verlag: Rowohlt, ISBN 3-499-13190-0
(Dänisch: "Pendulet slaar ikke om og skifter Retning, fordi dets Retning er fundet at være forkert, men Uhret gaar, fordi Pendulet bevæger sig frem og tilbage." - „Moderne ægteskab og andre betragtninger“. Hier nach Caroline Carlsen, Frans Lasson: „Erindringer om Karen Blixen“ 1976, p.13 books.google https://books.google.de/books?id=7UbkAAAAMAAJ&q=pendulet; in neuer Rechtschreibung in: „Samlede essays“, Gyldendal 1985, p.8 books.google https://books.google.de/books?id=EDXkAAAAMAAJ&q=pendulet
Englisch: "The pendulum does not turn round and change direction because its direction is found to be the wrong one, but the clock works because the pendulum moves to and fro." - On Modern Marriage and Other Observations. Translated by Anne Born. Fourth Estate, 1987. p.34 books.google https://books.google.de/books?id=3cEiAQAAMAAJ&q=pendulum)

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„Leid löscht die Kraft und den Verstand, // Die Freud’ ist Gottes Feuerbrand!“

—  Ernst Moritz Arndt deutsch-nationaler Schriftsteller 1769 - 1860

Trost. Aus: Gedichte. Vollständige Sammlung. Berlin: Weidmann, 1860. S. 167.

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„Bei unserer Geburt treten wir auf den Kampfplatz und verlassen ihn bei unserem Tode.“

—  Jean Jacques Rousseau französischsprachiger Schriftsteller 1712 - 1778

Träumereien eines einsamen Spaziergängers
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„Verhüllter Schmerz ist heilig wie der Tod.“

—  Otto Erich Hartleben deutscher Schriftsteller 1864 - 1905

Otto Erich Hartlebens ausgewählte Werke, Erster Band: Gedichte, S. Fischer Verlag, Berlin 1911, S. 106,

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„Ich würde aufwendige Begräbnisse verbieten; man muss die Menschen bei ihrer Geburt beweinen, nicht bei ihrem Tode.“

—  Charles de Montesquieu, buch Persische Briefe

Persische Briefe, Nr. 40
Original franz.: "Je voudrais bannir les pompes funèbres; il faut pleurer les hommes à leur naissance et non pas à leur mort."

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„Auch das Schlimmste, was ich muss leiden, ist ein schöner Tod.“

—  Sophokles, Ajax

Antigone / Antigone
Aias (455–450 v. Chr.), Antigone (442 v. Chr.)

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„Die Edelsten leiden den meisten Schmerz. Auch der Schmerz wählt den besten Boden.“

—  Friedrich Hebbel deutscher Dramatiker und Lyriker 1813 - 1863

Tagebücher 2, 2082 (1840). S. 58.
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„An den Grenzen von Schmerz und Leid trennen sich die Männer von den Jungen.“

—  Emil Zátopek tschechischer Langstreckenläufer 1922 - 2000

Quicksilver: The Mercurial Emil Zátopek. Globerunner Productions 2016, S. 99.

„Der Tod macht alles gleich.“

—  Claudian spätantiker Dichter 370 - 404

Der Raub der Proserpina II, 302
Original lat.: "omnia mors aequat."

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„Und die selbe schwarze Galle, die dem Zentrum der Welt gleich ist, neigt unwiderstehlich dazu, das Zentrum aller Dinge zu erforschen, und sie führt uns über sich selbst hinaus, um die allerhöchsten Dinge zu begreifen, denn sie hat Gemeinschaft mit dem Saturn, dem allerhöchsten Planeten.“

—  Marsilio Ficino Humanist, Philosoph, Übersetzer 1433 - 1499

De vita, Kapitel IV
mittelhochdeutsche Übersetzung: "Und die selb schwartz gall, die da glich ist dem centro der welt, die neygt bezwunglich zu erforschen das centrum aller dinge, und furet uns uber sich, umb zu begryffen die aller hochsten dinge, nemlich so sie gemeynschafft hat mit dem Saturno, dem aller hochsten planeten."
Original lat.: "Igitur atra bilis […] ipsa mundi centro similis ad centrum rerum singularum cogit investigandum, evenitque ad altissima quaeque comprehendenda, quandoquidem cum Saturno maxime congruit altissimo planetarum."

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„Das schauerlichste Übel also, der Tod, geht uns nichts an; denn solange wir existieren, ist der Tod nicht da, und wenn der Tod da ist, existieren wir nicht mehr.“

—  Epikur, Brief an Menoikeus

Brief an Menoikeus, 125, überliefert in der Epikur-Biographie im 10. Buch der ca. 220 n. Chr. entstandenen antiken Philosophiegeschichte "Leben und Lehren berühmter Philosophen" von Diogenes Laertios; Übersetzung von Olof Gigon, philo.uni-saarland http://www.philo.uni-saarland.de/people/analytic/strobach/alteseite/veranst/therapy/epikur.html
Original griech.: "τὸ φρικωδέστατον οὖν τῶν κακῶν ὁ θάνατος οὐδὲν πρὸς ἡμᾶς͵ ἐπειδήπερ ὅταν μὲν ἡμεῖς ὦμεν͵ ὁ θάνατος οὐ πάρεστιν͵ ὅταν δὲ ὁ θάνατος παρῇ͵ τόθ΄ ἡμεῖς οὐκ ἐσμέν."

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