„Wenn der Mensch keinen Genuss mehr in der Arbeit findet und bloss arbeitet, um so schnell wie möglich zum Genuss zu gelangen, so ist es nur ein Zufall, wenn er kein Verbrecher wird.“

Römische Geschichte, Erster Band, Fünfte Auflage, Drittes Buch, Kapitel XIII, Weidmannsche Buchhandlung, Berlin 1868, S. 890,

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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deutscher Historiker und Altertumswissenschaftler 1817 - 1903

Ähnliche Zitate

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„Oft findet man nicht den Genuss, // den man mit Recht erwarten muss.“

—  Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908

Vierhändig, S. 948
Die Haarbeutel

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„Wer sein Leben zu einer Sache des Genusses macht, entwertet es zum bloßen Dasein.“

—  Ferdinand Ebner österreichischer Philosoph (dialogisches Denken) 1882 - 1931

Dezember 1912. Schriften, Bd. 2, Kösel 1963, S. 102 books.google https://books.google.de/books?hl=de&id=zt8zAAAAMAAJ&dq=genusses

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„Der Mensch arbeitet, um Arbeit zu vermeiden, er arbeitet, um nicht zu arbeiten. Es ist unglaublich, welche Arbeiten der Mensch auf sich nimmt, nur um nicht arbeiten zu müssen.“

—  Miguel de Unamuno spanischer Philosoph 1864 - 1936

Plädoyer des Müßiggangs. Ausgewählt und aus dem Spanischen übersetzt von Erna Pfeiffer, Literaturverlag Droschl Graz - Wien, 2. Auflage 1996, S. 21 ISBN 3-85420-442-6

„Genuss ist eine Frage der Phantasie.“

—  Markus M. Ronner Schweizer Theologe, Publizist und Journalist 1938

Markus M. Ronner Zitate Lexikon
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„Der höchste Genuss besteht in der Zufriedenheit mit sich selbst.“

—  Jean Jacques Rousseau, buch Emile oder über die Erziehung

Émile IV
Original franz.: "La suprême jouissance est dans le contentement de soi-même."
Emile oder über die Erziehung (1762)

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„Wer nicht schon in der Arbeit Genugtuung findet, der wird nie zur Zufriedenheit gelangen.“

—  Peter Rosegger österreichischer Dichter 1843 - 1918

Heimgärtners Tagebuch. Aus: Gesammelte Werke, Band 33. Leipzig: Staackmann, 1916. S. 75. ALO http://www.literature.at/webinterface/library/ALO-BOOK_V01?objid=653&zoom=3&ocr=&page=75&gobtn=Go%21

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„Bei Stalin war jedes Verbrechen möglich, denn es gibt kein einziges, das er nicht begangen hätte […] ihm wird jedenfalls […] der Ruhm zufallen, der größte Verbrecher der Geschichte zu sein.“

—  Josip Broz-Tito jugoslawischer Partisanenführer und Staatspräsident 1892 - 1980

1962 über Josef Stalin, zitiert u. a. bei »Als die schlimmste Christenverfolgung begann«, kath. net, 13. November 2007 und in "idea Spektrum", Nr. 46/2007, 14. November 2007, S. 18

„Entsagungen bringen das Leben selber zum Genuss.“

—  Joachim Günther deutscher Publizist, Journalist, Essayist, Erzähler und Literaturkritiker 1905 - 1990

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„Dem Unersättlichen in jeglichem Genuss // Wird selbst das Glück zum Ueberfluss.“

—  Ludwig Bechstein deutscher Schriftsteller, Bibliothekar und Archivar 1801 - 1860

Der Fuhrmann. Aus: Der Todtentanz. Ein Gedicht. Leipzig: Leo, 1831. S. 191.

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„Die Arbeit, die tüchtige, intensive Arbeit, die einen ganz in Anspruch nimmt mit Hirn und Nerven, ist doch der größte Genuß im Leben.“

—  Rosa Luxemburg Vertreterin der europäischen Arbeiterbewegung und des proletarischen Internationalismus 1871 - 1919

Brief an Mathilde und Robert Seidel, Berlin, 30. Dezember 1898. In: Gesammelte Briefe, Band 1, Dietz, Berlin 1984, S. 240, books.google.de https://books.google.de/books?id=gKjaAAAAMAAJ&q=%22Die+Arbeit,+die+t%C3%BCchtige,+intensive+Arbeit,+die+einen+ganz+in+Anspruch+nimmt+mit+Hirn+und+Nerven,+ist+doch+der+gr%C3%B6%C3%9Fte+Genu%C3%9F+im+Leben.%22
Briefe

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„Derjenige, der mit seinen Händen arbeitet, ist ein Arbeiter.“

—  Franz von Assisi Ordensgründer und Heiliger der römisch-katholischen Kirche 1182 - 1226

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„Tätigkeit ist der wahre Genuß des Lebens, ja das Leben selbst.“

—  August Wilhelm von Schlegel deutscher Literaturhistoriker, Übersetzer, Schriftsteller, Indologe und Philosoph 1767 - 1845

Kritische Schriften und Briefe, Band 6, Hrsg. Edgar Lohner, Kohlhammer 1966, S. 29, books.google.de https://books.google.de/books?hl=de&id=-2sqAAAAYAAJ&dq=%22T%C3%A4tigkeit+ist+der+wahre%22

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„Wie kann man den Genuss von Greifenfleisch verbieten, wenn es diese Tiere gar nicht gibt?“

—  Voltaire, buch Zadig

Zadig oder Das Schicksal, Kap. 4
Original franz.: "Comment défendre le griffon […], si cet animal n'existe pas?"
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„Welch eine herrliche Gabe ist nicht die Phantasie, und welchen Genuß vermag sie zu gewähren!“

—  Thomas Mann, buch Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull. Der Memoiren 1. Teil. [Frankfurt a.M.]: S. Fischer, 1954. S. 17'

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