„Jedermann klagt über sein Gedächtnis, jedoch niemand über seinen Verstand.“

Reflexionen, Maxime 89
Original franz.: "Tout le monde se plaint de sa mémoire, et personne ne se plaint de son jugement."

François de La  Rochefoucauld Foto
François de La Rochefoucauld44
französischer Schriftsteller 1613 - 1680

Ähnliche Zitate

Barthold Heinrich Brockes Foto
Cícero Foto

„Wohl niemand tanzt, wenn er nüchtern ist, er müsste denn den Verstand verloren haben.“

—  Cícero römischer Politiker, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph -106 - -43 v.Chr

René Descartes Foto

„Der gesunde Verstand ist die bestverteilte Sache der Welt, denn jedermann meint, damit so gut versehen zu sein, daß selbst diejenigen, die in allen übrigen Dingen sehr schwer zu befriedigen sind, doch gewöhnlich nicht mehr Verstand haben wollen, als sie wirklich haben.“

—  René Descartes französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler 1596 - 1650

S. 3,
Original franz.: "Le bon sens est la chose du monde la mieux partagée ; car chacun pense en être si bien pourvu, que ceux même qui sont les plus difficiles à contenter en toute autre chose n’ont point coutume d’en désirer plus qu’ils en ont." - S. 121 f., Wikisource https://fr.wikisource.org/wiki/Page%3A%C5%92uvres_de_Descartes%2C_%C3%A9d._Cousin%2C_tome_I.djvu/127
Diskurs über die Methode

„Ehe man das Gedächtnis eines Menschen rühmt, sollte man feststellen, was dieses Gedächtnis zu behalten pflegt.“

—  Heinrich Wolfgang Seidel Pfarrer und Schriftsteller 1876 - 1945

Aus dem Tagebuch der Gedanken und Träume
Aus dem Tagebuch der Gedanken und Träume. Piper München 1946

Martin Luther Foto

„Ein Christenmensch ist ein freier Herr über alle Dinge und niemand untertan. Ein Christenmensch ist ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedermann untertan.“

—  Martin Luther, buch Von der Freiheit eines Christenmenschen

"Von der Freiheit eines Christenmenschen", Wittenberg 1520, zitiert nach Projekt Gutenberg http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=1712&kapitel=8#gb_found
Von der Freiheit eines Christenmenschen, November 1520

John Cowper Powys Foto

„Die ergreifenden Szenen in fast jedermanns Leben sind meist solche, die von niemand bemerkt und von der fraglichen Person völlig außer acht gelassen werden.“

—  John Cowper Powys, buch Glastonbury Romance

A Glastonbury Romance, London 1933, Carl Hanser Verlag München, Wien für Zweitausendeins, 1995, aus dem Englischen von Klaus Pemsel, ISBN 3-86150-258-5, S. 925

Georg Rodolf Weckherlin Foto
Herodot Foto

„Niemand, der bei Verstand ist, zieht den Krieg dem Frieden vor; denn in diesem begraben die Söhne die Väter, in jenem die Väter die Söhne.“

—  Herodot antiker griechischer Geschichtsschreiber, Geograph und Völkerkundler -484 - -425 v.Chr

Historien 1, 87, 4 / Krösus
Original altgriech.: "οὐδεὶς γὰρ οὕτω ἀνόητος ἐστὶ ὅστις πόλεμον πρὸ εἰρήνης αἱρέεται· ἐν μὲν γὰρ τῇ οἱ παῖδες τοὺς πατέρας θάπτουσι, ἐν δὲ τῷ οἱ πατέρες τοὺς παῖδας."

Jules Renard Foto

„Meine Phantasie, das ist mein Gedächtnis.“

—  Jules Renard französischer Schriftsteller 1864 - 1910

Ideen, in Tinte getaucht. Aus dem Tagebuch

Oscar Wilde Foto

„Das Gedächtnis ist das Tagebuch, das wir immer mit uns herumtragen.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900

Ernst muß man sein, 2. Akt / Miss Prism
Original engl.: "Memory […] is the diary that we all carry about with us."
Bunbury oder Ernst muß man sein - Bunbury or The Importance of Being Earnest

Friedrich Nietzsche Foto
Egon Krenz Foto
Pierre Corneille Foto
Immanuel Kant Foto

„Das Romanlesen schwächt das Gedächtnis.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Über Pädagogik, Von der physischen Erziehung, A 81
Über Pädagogik (1803)

Benjamin Stein Foto

„Unser Gedächtnis ist der wahre Sitz unseres Ich.“

—  Benjamin Stein deutscher Schriftsteller, Journalist, Publizist 1970

The Canvas

Thomas von Aquin Foto

„Im Menschen ist nicht allein Gedächtnis, sondern Erinnerung.“

—  Thomas von Aquin dominikanischer Philosoph und Theologe 1225 - 1274

Quaestio disputata de anima (Untersuchung über die Seele) art. 13, conclusio
Original: (la) In hominibus non solum est memoria, sed reminiscentia.

Daniel Goeudevert Foto
Claude Adrien Helvétius Foto
Georg Büchner Foto
Walter Benjamin Foto

„Schwerer ist es, das Gedächtnis der Namenlosen zu ehren als das der Berühmten.“

—  Walter Benjamin deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph 1892 - 1940

Gesammelte Schriften, Band 1, Teil 3. Suhrkamp Frankfurt/M. 1974. S. 1241
Andere Werke

„Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Etiam egestas wisi a erat. Morbi imperdiet, mauris ac auctor dictum.“

x