„Glücklicherweise kann der Mensch nur einen gewissen Grad des Unglücks fassen; was darüber hinausgeht, vernichtet ihn oder läßt ihn gleichgültig.“

Die Wahlverwandtschaften II, 4
Erzählungen, Die Wahlverwandtschaften (1809)

Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte
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Johann Wolfgang von Goethe778
deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832
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„Bis zu einem gewissen Grade selbstlos sollte man schon aus Selbstsucht sein.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 66
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„Denn ganz ohne Bild lässt sich nichts Göttliches fassen.“

—  Zacharias Werner deutscher Dichter und Dramatiker der Romantik 1768 - 1823

An E. F. Peguilhen, 5. Dezember 1803

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„Rivalität ist bis zu einem gewissen Grade eine gesunde Sache.“

—  Graham Greene britischer Schriftsteller 1904 - 1991

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„Ist der Mensch, der nach dem Gott sich sehnt, nicht vernichtet?“

—  Richard Wagner deutscher Komponist, Dramatiker, Philosoph, Dichter, Schriftsteller, Theaterregisseur und Dirigent 1813 - 1883

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„Alle Menschen haben dieselben Leidenschaften; aber sie haben sie nicht alle im gleichen Grade.“

—  Friedrich Buchholz deutscher Schriftsteller 1768 - 1843

Hermes oder Über die Natur der Gesellschaft mit Blicken in die Zukunft, Cotta, Tübingen 1810, S. 10 https://books.google.de/books?id=ZcdLAAAAcAAJ&pg=PA10&dq=Leidenschaften
Hermes oder über die Natur der Gesellschaft mit Blicken in die Zukunft (1810)

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„Denn nur das Menschliche ist es, darin der Mensch das Göttliche fassen kann.“

—  Gerhart Hauptmann Schriftsteller des deutschen Naturalismus 1862 - 1946

Der Narr in Christo Emanuel Quint, 1910, Kapitel 2, in: Gesammelte Werke, Band 5, s. Fischer, Berlin 1921, S. 129, siehe auch: gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/der-narr-in-christo-emanuel-quint-9217/4,

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„Denn im Unglück pflegen die Menschen früher zu altern.“

—  Hesiod, buch Werke und Tage

Werke und Tage, 93
Original griech.: "αἶψα γὰρ ἐν κακότητι βροτοὶ καταγηράσκουσιν·"

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„Ich fürchte, grad unter Menschen möchtest du, ein Mensch zu sein verlernen. - Nathan der Weise“

—  Gotthold Ephraim Lessing, Nathan der Weise

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Variante: Ich fürchte, grad unter Menschen möchtest du ein Mensch zu sein verlernen.

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„Laßt die Menschen, nur Ein Menschenalter hindurch, nicht mehr laut mit einander denken dürfen; und seid gewiß, sie haben ihre Denkkraft verloren.“

—  Johann Jakob Engel deutscher Schriftsteller und Literaturtheoretiker 1741 - 1802

Denkfreiheit. Aus: Schriften, Dritter Band: Der Fürstenspiegel. Berlin: Myliussisch, 1802. S. 130.

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„Das Gute im Menschen – sein schlechtes Gewissen.“

—  Elazar Benyoëtz israelischer Aphoristiker 1937

Treffpunkt Scheideweg. München: Carl Hanser, 1990, S. 85. ISBN 3-446-15838-3

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„Ein unglücklicher Mensch, der kein Kind haben soll, ist in sein Unglück schrecklich eingeschlossen.“

—  Franz Kafka österreichisch-tschechischer Schriftsteller 1883 - 1924

Tagebücher, 27. Dezember 1911. In: Tagebücher 1910-1923, Hrsg. Max Brod, Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1976, ISBN 3436023515, gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/tagebucher-19101923-9759/3
Tagebücher

„Denn die Menschen sind dem Problem der Entfremdung noch nicht entfremdet, noch sind sie gleichgültig der Hoffnung gegenüber, die Gleichgültigkeit zu überwinden.“

—  William Warren Bartley US-amerikanischer Philosoph 1934 - 1990

Flucht ins Engagement, books.google.com http://books.google.com/books?id=iUKhAkqlP2gC&pg=PA2&dq=isbn:3169451308&hl=de#v=onepage&q=&f=false, Seite 2. Übersetzer: Klaus Pähler. Tübingen, 1987, ISBN 3-16-945130-8.
Original englisch: "For people are not yet alienated from the problem of alienation, or indifferent to the hope of overcoming indifference." - The Retreat to Commitment. Alfred A. Knopf New York 1962, p. 4

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„Lasst die Theorien sterben - nicht die Menschen.“

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