„Wenn das Herz mit Zweifeln lebt // so wird es für die Seele herb // Häßlich ist es und ist schön // wo der Sinn des Manns von Kraft // gemischt ist, farblich kontrastiert // gescheckt wie eine Elster.“

—  Wolfram von Eschenbach, (orig.: Ist Zwîfel herzen nâchgebûr, // daz muoz der sêle werden sûr. // gesmæhet unde gezieret // ist, swâ sich parrieret // unverzaget mannes muot, // als agelstern varwe tuot) - Wolfram von Eschenbach: Parzival (um 1200), 1,1 ff., nach der Ausgabe Karl Lachmanns, ins Neuhochdeutsche übertragen von Dieter Kühn, Deutscher Klassiker Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-618-68007-4, S.11
Werbung

Ähnliche Zitate

Kuno Fischer Foto

„Überall in der Menschenwelt ist das Schöne mit dem Häßlichen gemischt, und jeder trägt seinen Thersites an und in sich.“

—  Kuno Fischer deutscher Philosoph 1824 - 1907
Ueber die Entstehung und die Entwicklungsformen des Witzes: zwei Vorträge gehalten in der Rose zu Jena im Februar 1871, Verlag F. Bassermann, 1871, S.27

John Locke Foto
Werbung
Francis Bacon Foto
Gotthold Ephraim Lessing Foto

„Erröten macht die Hässlichen so schön.“

—  Gotthold Ephraim Lessing deutscher Dichter der Aufklärung 1729 - 1781
Nathan der Weise

 Heraklit Foto

„Der schönste Affe ist hässlich mit dem Menschengeschlechte verglichen.“

—  Heraklit griechischer vorsokratischer Philosoph -535 - -475 v.Chr

Samuel Smiles Foto
Simone de Beauvoir Foto
Omar Khayyam Foto
Oscar Wilde Foto

„Das ist eines der Geheimnisse des Lebens: Die Seele mit den Mitteln der Sinne und die Sinne mit den Mitteln der Seele zu heilen.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900
Das Bildnis des Dorian Gray, Kapitel 2 / Lord Henry; Ratschlag an Dorian Gray

Oscar Wilde Foto

„Weinen ist die Zuflucht der hässlichen Frauen, aber der Untergang der schönen.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900
Lady Windermeres Fächer, 1. Akt / Herzogin von Berwick

Johann Gottfried Herder Foto

„Was in dem Herzen andrer von Uns lebt,
Ist unser wahrestes und tiefstes Selbst.“

—  Johann Gottfried Herder deutscher Dichter, Philosoph, Übersetzer und Theologe der Weimarer Klassik 1744 - 1803

Wassily Kandinsky Foto
Wilhelm Busch Foto

„Nur des Geistes Kraft allein // Schneidet in die Seele ein.“

—  Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908
Rektor Debisch. Band 3, S. 29.

„Wenn der Herbst seine Farben verliert, kommt erst der wahre Herbst.“

—  Joachim Günther deutscher Publizist, Journalist, Essayist, Erzähler und Literaturkritiker 1905 - 1990
Findlinge