„Deswegen kann man sagen, dass vieles Trinken mit der Geilheit wie ein doppelzüngiger Jesuit verfährt: es bewirkt sie, und es vereitelt sie; (…) belügt sie im Schlaf und, indem es die Lügen bestraft, verlässt es sie.“

2. Akt, 3. Szene / Pförtner
Original engl. "Therefore, much // drink may be said to be an equivocator with lechery: // it makes him, and it mars him; (...) equivocates him in a sleep, and, giving him the lie, leaves // him."
Macbeth - The Tragedy of Macbeth

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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William Shakespeare187
englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616

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„Trink, iss, schlafe schnarche, träume!“

—  Julien Offray de La Mettrie französischer Arzt und Philosoph 1709 - 1751

Über das Glück oder Das Höchste Gut, »Anti-Seneca«, LSR-Quellen Band 2, herausgegeben und übersetzt von Bernd A. Laska, Nürnberg 1985/2002, S.112 [171]. (siehe Aufsatztitel: Michael Winter: Trink, iss, schlafe, träume! Über den Philosophen, Anarchisten und Hofnarren Julien Offray de La Mettrie. In: Zeit online https://www.zeit.de/1988/45/trink-iss-schlafe-traeume, 4. November 1988).
Origianl frz.: « Bois, mange, dors, ronfle, rêve. » - La Mettrie: « Discours sur le bonheur ou Le Souverain Bien, Anti-Sénèque », 1748 (Über das Glück oder Das Höchste Gut, »Anti-Seneca«): « Bois, dors, ronfle, rêve. » https://books.google.de/books?id=hqgrOzx-JK0C&pg=PA176
Discours sur le bonheur ou Le Souverain Bien (Anti-Sénèque), 1748

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„Sage nicht, dass du das Trinken nicht aufgeben kannst. Das ist einfach. Ich habe es Tausende Male gemacht.“

—  W. C. Fields US-amerikanischer Schauspieler 1880 - 1946

"Don't say you can't give up drinking. It's easy. I've done it a thousand times."
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„Man spricht vom vielen Trinken stets, // Doch nie vom vielen Durste!“

—  Joseph Victor Von Scheffel deutscher Schriftsteller 1826 - 1886

Gaudeamus: Die drei Dörfer. II., Stuttgart 1873, S. 72

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„Gut Essen und Trinken und Schlafen hält Leib und Seele zusammen!“

—  Carl Ernst von Malortie Minister des Königreichs Hannover und Gastrosoph 1804 - 1887

Das Menu, 1. Aufl. 1878, S. 239.

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„Schlaf, dass das Leben ein Nichts ist! // Schlaf, dass alles vergeblich ist!“

—  Fernando Pessoa portugiesischer Dichter und Schriftsteller 1888 - 1935

aus Dorme, que a vida é nada!, Übersetzung: Nino Barbieri
Original portug.: "Dorme, que a vida é nada! // Dorme, que tudo é vão!" - arquivopessoa.net http://arquivopessoa.net/textos/2273

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„Mit Gebeten und Jesuiten zwingt man nicht mehr die Welt“

—  Christian Dietrich Grabbe deutscher Dramatiker 1801 - 1836

Napoleon oder die hundert Tage, III, 3 / Napoleon, S. 156,
Napoleon oder die hundert Tage (1831)

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„Mit neun Jahren habe ich versucht, ein Jesuit zu sein. Mit 19 Jahren ein Anarchist.“

—  José Luis Sampedro spanischer Wirtschaftswissenschaftler, Humanist und Schriftsteller 1917 - 2013

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„Ich glaube, ich habe zu viele Schlafmittel genommen, ich fühle mich etwas komisch, laß mich (aus)schlafen.“

—  Gustaf Gründgens deutscher Schauspieler, Regisseur und Intendant 1899 - 1963

6/7. Oktober 1963, Letzte Worte auf einem Briefumschlag an seinen Freund und Reisebegleiter. Ob "schlafen" oder "ausschlafen" ist nicht ganz geklärt.

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„Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts // wir trinken dich morgens und mittags wir trinken dich abends // wir trinken und trinken.“

—  Paul Celan, buch Todesfuge

Aus dem Gedicht "Todesfuge", veröffentlicht in dem Gedichtband "Mohn und Gedächtnis" (1952)
Variante: Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts
wir trinken dich mittags und morgens wir trinken dich abends
wir trinken und trinken

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„Zu sagen
»Hier herrscht Freiheit«
ist immer
ein Irrtum
oder auch
eine Lüge:
Freiheit herrscht nicht“

—  Erich Fried österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist 1921 - 1988

Herrschaftsfreiheit, in: Gedichte, Reclam Universal-Bibliothek, Stuttgart 1993, ISBN 3-15-008863-1
Variante: Zu sagen "Hier herrscht Freiheit" ist immer ein Irrtum oder auch eine Lüge: Freiheit herrscht nicht.

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„Ein echter Feinschmecker, der ein Rebhuhn verspeist hat, kann sagen, auf welchem Bein es zu schlafen pflegte.“

—  Jean Anthelme Brillat-Savarin französischer Schriftsteller und Gastronomiekritiker 1755 - 1826

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„Ja, mich dünkt zuweilen, der Teufel, der Adel und die Jesuiten existieren nur so lange, als man an sie glaubt.“

—  Heinrich Heine, buch Reisebilder

Reisebilder. "Dritter Teil: Italien, Reise von München nach Genua", zit. nach Heine: Werke, Bd. II, S. 181
Reisebilder, Italien, Reise von München nach Genua

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