„Ein Denkmal wird die Nachwelt mir errichten.“

Unverschämte Verse
Andere

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte
Arthur Schopenhauer Foto
Arthur Schopenhauer168
deutscher Philosoph 1788 - 1860

Ähnliche Zitate

Joseph Addison Foto

„Wir tun immer etwas für die Nachwelt; gern würde ich sehen, dass die Nachwelt einmal für uns etwas tut.“

—  Joseph Addison englischer Dichter, Politiker und Journalist 1672 - 1719

The Spectator
"We are always doing something for Posterity, but I would fain see Posterity do something for us." - The Spectator No. 587 (20 August 1714)

Kuno Fischer Foto

„Die Dankbarkeit ist die Tugend der Nachwelt.“

—  Kuno Fischer deutscher Philosoph 1824 - 1907

Rede zur akademischen Fichte-Feier, Jena, 19. Mai 1862. In: Akademische Reden, Cotta'scher Verlag, Stuttgart 1862, S. 6,

Benjamin Franklin Foto

„Wir sind eine Art Nachwelt in Bezug auf sie.“

—  Benjamin Franklin amerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann 1706 - 1790

Walter Ulbricht Foto

„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!“

—  Walter Ulbricht Staatsratsvorsitzender der Deutschen Demokratischen Republik 1893 - 1973

Ovid Foto

„Die Tat ist vergangen, die Denkmäler bleiben.“

—  Ovid, Fasti

Festkalender (Fasti) Buch IV, 709
Original lat.: "factum abiit, monimenta manent."

Horaz Foto

„Ein Denkmal habe ich mir gesetzt, dauernder als Erz.“

—  Horaz, Aere perennius

Carmina 3,30,1
Original lat.: "Exegi monumentum aere perennius."

Friedrich Schiller Foto

„Dem Mimen flicht die Nachwelt keine Kränze.“

—  Friedrich Schiller, Wallensteins Lager

Wallensteins Lager, Prolog
Wallenstein - Trilogie (1798-1799), Wallensteins Lager

Germaine de Staël Foto

„Die gothischen Denkmäler sind die einzig merkwürdigen in Deutschland.“

—  Germaine de Staël, buch Über Deutschland

Über Deutschland. Erster Theil. I. Abtheilung. Erstes Capitel. Ansicht von Deutschland. hs-augsburg.de http://www.hs-augsburg.de/~harsch/gallica/Chronologie/19siecle/DeStael/sta_1101.html
"Les monuments gothiques sont les seuls remarquables en Allemagne." - De 'Allemagne. Londres 1813. Tome premier. p. 12 books.google http://books.google.de/books?id=CYU6AAAAMAAJ&pg=PA12

Edmund Burke Foto

„Menschen, die nicht auf ihre Vorfahren zurückblicken, werden auch nicht an ihre Nachwelt denken.“

—  Edmund Burke Schriftsteller, Staatsphilosoph und Politiker 1729 - 1797

Betrachtungen über die Französische Revolution
"People will not look forward to posterity, who never look backward to their ancestors." - Reflections on the Revolution in France. 2nd edition. London 1790, p. 47-48 books.google http://books.google.de/books?id=Vn0OAAAAQAAJ&pg=PA247

„Denkmäler, auf Dauer eingestellt, bezeugen mehr als alles andere Vergänglichkeit.“

—  Reinhard Koselleck deutscher Historiker

Reinhard Koselleck: Kriegerdenkmale als Identitätsstiftungen der Überlebenden, in: Identität, hrsg. von Odo Marquart/Karl-Heinz Stierle, München 1979, S.257 zitiert nach historischer-verein-pirmasens.de http://www.historischer-verein-pirmasens.de/kriegerdenkmale/schluss.htm.

Johann Wolfgang von Goethe Foto

„Wie über die Menschen, so auch über die Denkmäler lässt sich die Zeit ihr Recht nicht nehmen.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Die Wahlverwandschaften II, 2
Andere Werke

Raymond Chandler Foto
Johann Wolfgang von Goethe Foto

„Was glänzt, ist für den Augenblick geboren; // Das Echte bleibt der Nachwelt unverloren.“

—  Johann Wolfgang von Goethe, buch Faust. Eine Tragödie.

Faust I, Vers 73 f. / Dichter → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)

Johann Wolfgang von Goethe Foto
Friedrich Schiller Foto
Ernst Raupach Foto

„Soll einst die Nachwelt Dich mit Segen nennen, // Mußt Du den Fluch der Mitwelt tragen können.“

—  Ernst Raupach deutscher Dichter von Dramen und Lustspielen 1784 - 1852

Die Hohenstaufen, Kaiser Friedrich II., IV. Teil (Friedrichs Tod), IV, 10 / Kaiser. Zitiert nach: Die Hohenstaufen, 6. Band, Hoffmann und Campe, Hamburg 1837, S. 150,

Walter Benjamin Foto

„Für den Kritiker sind seine Kollegen die höhere Instanz. Nicht das Publikum. Erst recht nicht die Nachwelt.“

—  Walter Benjamin, Einbahnstraße

Einbahnstraße, ANKLEBEN VERBOTEN!, DIE TECHNIK DES KRITIKERS IN DREIZEHN THESEN, VII. S. 35
Einbahnstraße (1928)

Klaus Mehnert Foto

„Ich wollte nicht die Welt verändern, sondern den Mitmenschen helfen, sie zu verstehen, sich in ihr zurechtzufinden; nicht für die Nachwelt wollte ich schreiben, sondern für meine Zeitgenossen.“

—  Klaus Mehnert deutscher Publizist und Hochschullehrer in den USA, Japan, China, Afrika und Deutschland 1906 - 1984

Ein Deutscher in der Welt, Erinnerungen 1906-1981, Stuttgart 1981, S. 433, hier nach Barbara Stambolis: „Jugendbewegt geprägt: Essays zu autobiographischen Texten“. V&R Unipress Göttingen 2013, S.467 books.google https://books.google.de/books?id=giKuTeKGHQMC&pg=PA462

Björn Höcke Foto

„Wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.“

—  Björn Höcke deutscher Politiker, MdL 1972

Rede in Dresden im "Ballhaus Watzke" am Abend des 17.01.2017,
Artikel vom 18.01.2017 http://m.faz.net/aktuell/politik/inland/afd-geht-nach-umstrittener-rede-auf-distanz-zu-hoecke-14686499.html der FAZ
archiviert am 02.09.2018 unter web.archive.org https://web.archive.org/web/20180902182811/http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/afd-geht-nach-umstrittener-rede-auf-distanz-zu-hoecke-14686499.html

Ähnliche Themen