„Jede menschliche Vollkommenheit ist einem Fehler verwandt, in welchen überzugehen sie droht; jedoch auch umgekehrt, jeder Fehler, einer Vollkommenheit.“

Parerga und Paralipomena, Zweiter Band, F. A. Brockhaus, Leipzig 1874, Kapitel 8 Zur Ethik, § 114, S.224,
Parerga und Paralipomena, Teil II

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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deutscher Philosoph 1788 - 1860

Ähnliche Zitate

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„Jede menschliche Vollkommenheit ist einem Fehler verwandt, in welchen überzugehn sie droht.“

—  Arthur Schopenhauer deutscher Philosoph 1788 - 1860

Zur Ethik
Andere

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„Für das Leben wird ein Ideal benötigt. Ein Ideal ist jedoch nur dann Ideal, wenn es Vollkommenheit ist.“

—  Leo Tolstoi, buch Auferstehung

Tagebücher, 1910
Auferstehung, Tagebücher (1852-1910)

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„Durch das Menschliche entstehen Fehler.“

—  Seneca d.Ä. römischer Rhetoriker und Schriftsteller -54 - 39 v.Chr

Kontroversen Buch 4, 3; von diesem oder von einem Satz des Cicero soll das Sprichwort Irren ist menschlich ("Errare humanum est") abgeleitet sein
Original lat.: "Per humanos […] errores."

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„Eine vollkommene Büberei ist auch eine Vollkommenheit.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

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„Die wahre Vollkommenheit des Menschen liegt nicht in dem, was er hat, sondern in dem, was er ist.“

—  Oscar Wilde, buch Der Sozialismus und die Seele des Menschen

Der Sozialismus und die Seele des Menschen
Original engl.: "The true perfection of man lies, not in what man has, but in what man is."
Die Seele des Menschen im Sozialismus - The Soul of Man Under Socialism

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„So gut auch ein Ehemann sei, bis zu Vollkommenheit bringt er es schwerlich.“

—  Honoré De Balzac Französischer Schriftsteller 1799 - 1850

Frauenstudie - Étude de femme (1830)

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„Derjenige, der sich mit Einsicht für beschränkt erklärt, ist der Vollkommenheit am nächsten.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Maximen und Reflexionen
Theoretische Schriften, Maximen und Reflexionen (1833), Sonstiges alphabetisch geordnet

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„Vollkommenheit ist die Norm des Himmels, Vollkommenes wollen die Norm des Menschen.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

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Theoretische Schriften, Maximen und Reflexionen (1833), Sonstiges alphabetisch geordnet

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„Vollkommenheit entsteht offensichtlich nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.“

—  Antoine de Saint-Exupéry französischer Schriftsteller und Flieger 1900 - 1944

Wind, Sand und Sterne, Karl Rauch Verlag 1941, S. 60; 18. Auflage 1989, S. 48 f., Übersetzung Henrik Becker
Original. franz.: "Il semble que la perfection soit atteinte non quand il n'y a plus rien à ajouter, mais quand il n'y a plus rien à retrancher." - Terre des Hommes, III: L'Avion, p. 60 (1939)
Wind, Sand und Sterne, Terre des Hommes (1939)

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„Das Fehlen von Beweisen ist kein Beweis für das Fehlen von Massenvernichtungswaffen.“

—  Donald Rumsfeld US-amerikanischer Politiker 1932

Übers.: Jochen Bölsche, Spiegel, 10.03.2003, spiegel.de http://www.spiegel.de/politik/ausland/dirty-tricks-wenn-kriegsgruende-erfunden-werden-a-239340-2.html
" I could have said that the absence of evidence is not evidence of absence, or vice versa." - DoD News Briefing 12. Februar 2002 defense.gov transcript http://www.defense.gov/transcripts/transcript.aspx?transcriptid=2636, http://www.youtube.com/watch?v=GiPe1OiKQuk

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„Einen Fehler machen und sich nicht bessern: Das erst heißt fehlen.“

—  Konfuzius chinesischer Philosoph zur Zeit der Östlichen Zhou-Dynastie -551 - -479 v.Chr

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Original: 過而不改,是謂過矣。 Guò ér bù gǎi, shì wèi guò yǐ.

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„Taktlosigkeit ist der lästigste und widerwärtigste der menschlichen Fehler, denn Du kannst Dich nicht gegen sie verteidigen, nicht einmal durch Grobheit.“

—  Anselm Feuerbach deutscher Maler 1829 - 1880

Lebensregeln. In: Ein Vermächtnis, Hrsg. Henriette Feuerbach, Kurt Wolff Verlag, München 1920, S. 258,

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„Nur die Fehler waren meine.“

—  Malcolm X US-amerikanischer Führer der Bürgerrechtsbewegung 1925 - 1965

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„Ohne […] die bürgerliche Gesellschaft […] könnte […] der Mensch in alle Ewigkeit nicht die Vollkommenheit, deren er fähig ist, erreichen.“

—  Edmund Burke Schriftsteller, Staatsphilosoph und Politiker 1729 - 1797

Betrachtungen über die französische Revolution, Frankfurt am Main 1967, S. 163

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