„Wen viele fürchten, der muss viele fürchten.“

Sententiae M30, Übersetzung von A. Otto, Reinhard Häussler, in: Die Sprichwörter und sprichwörtlichen Redensarten der Römer, B.G. Teubner, 1890, S. 349 http://books.google.de/books?q=%22wen+viele+f%C3%BCrchten%22+h%C3%A4ussler&btnG=Nach+B%C3%BCchern+suchen
Original lat.: "Multos timere debet, quem multi timent."
Tatsächlich geht dieser Aphorismus auf Decimus Laberius (105-43 v.Chr.) zurück. (Dieser war übrigens von Caesar im Jahr 46 v.Chr. zu einem Improvisationswettbewerb mit seinem literarischen Konkurrenten Publilius Syrus gezwungen worden, den er verlor.) Die Sentenz des Laberius: "Necesse est multos timeat, quem multi timent." wird von Seneca d.J. überliefert, Über den Zorn (De Ira) II, XI, 3. Siehe z.B. Musikalische Quellen, Quellen zur Musikgeschichte, von Martin Staehelin et al., Vandenhoeck & Ruprecht, 2002, ISBN 3525278209, S. 67 http://books.google.de/books?id=1mPrDGN3bpQC&pg=PA67

Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte
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römischer Mimendichter

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„Zu viele Menschen fürchten die Freiheit, als daß diese Besorgniß nicht aufrichtig gemeint sein sollte.“

—  Frédéric Bastiat, Sophismes économiques

Die Trugschlüsse der Schutzzöllner gegenüber der gesunden Handels-Politik, Frédéric Bastiat, Übers. Carl August Noback, August von Schröter, Berlin 1847, S. 1
Original franz.: "Trop de personnes redoutent la liberté pour que cette appréhension ne soit pas sincère." -'Sophismes Économiques. Introduction à la première série. fr.wikisource http://fr.wikisource.org/wiki/Sophismes_%C3%A9conomiques/S%C3%A9rie_1/Introduction. 2e édition Paris 1846 p. 5 books.google http://books.google.de/books?id=JOugZxByFZ8C&pg=PA5

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„Nicht wissen, wen man zum Vater hat, ist ein Mittel gegen die Furcht, ihm ähnlich zu sein.“

—  André Gide französischer Schriftsteller; Literaturnobelpreisträger 1947 1869 - 1951

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„Die schlimmste Furcht ist die Furcht vor dem Leben.“

—  Theodore Roosevelt US Amerikanischer Politiker, 26. Präsident der USA 1858 - 1919

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„Es gibt nichts zu fürchten, außer sich selbst zu fürchten.“

—  Eleanor Roosevelt US-amerikanische Menschenrechtsaktivistin 1884 - 1962

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„Das Einzige, was wir zu fürchten haben, ist die Furcht selbst.“

—  Franklin Delano Roosevelt Präsident der Vereinigten Staaten 1882 - 1945

Antrittsrede, 4. März 1933
Original engl.: "[..] the only thing we have to fear is fear itself [..]"

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„Das einzige, was wir zu fürchten haben, ist die Furcht.“

—  Michel De Montaigne, buch Essays

(Original franz.: „C'est de quoi j'ai le plus de peur que la peur.“ - Buch I, ch, 18) „Wovor ich mich am meisten fürchte, ist die Furcht.“ In: Michel de Montaigne 18. Über die Furcht. In: Essais. Erste moderne Gesamtübersetzung von Hans Stilett Die Andere Bibliothek, Berlin 2016. 9. Auflage, S. 42
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„Du hast deine Furcht überwunden. Das ist weitaus mehr wert, als keine Furcht zu haben.“

—  Hans Bemmann österreichischer Schriftsteller 1922 - 2003

Stein und Flöte. Und das ist noch nicht alles

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„Die Furcht entsteht viel früher als alles andere.“

—  Leonardo Da Vinci italienischer Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur und Naturphilosoph 1452 - 1519

Manuskript L, Folio 90
Original ital.: "La paura nasce più tosto che altra cosa."
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„Ich lebe in der Furcht, nicht missverstanden zu werden.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900

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Original engl.: "I live in terror of not being misunderstood."
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„Vater schieß zu, ich fürcht’ mich nicht.“

—  Friedrich Schiller, Wilhelm Tell

Wilhelm Tell, III, 3 / Walther Tell, S. 143
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„Faulheit ist die Furcht vor bevorstehender Arbeit.“

—  Cícero römischer Politiker, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph -106 - -43 v.Chr

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„Furcht ist der Gegner, der einzige Gegner.“

—  Sunzi chinesischer General und Militärstratege -543 - -495 v.Chr

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„Im Leben muss man nichts fürchten, man kann alles begreifen.“

—  Marie Curie französische Physikerin polnischer Herkunft 1867 - 1934

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„Fürchte dich vor niemandem, nur vor Gott.“

—  Tupac Shakur US-amerikanischer Rap-Musiker 1971 - 1996

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„Fürchte dich nicht perfekt, du wirst es niemals erreichen.“

—  Salvador Dalí spanischer Maler, Grafiker, Schriftsteller, Bildhauer und Bühnenbildner 1904 - 1989

„Die Furcht, nicht Güte bändigt einen Bösen.“

—  Publilius Syrus römischer Mimendichter

Sententiae M49, Übersetzung [Lautenbach] S. 349 http://books.google.de/books?id=qepmsXSNHtsC&pg=PA349
Original lat.: "Metus improbos compescit, non clementia"

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