Zitate über Gesellschaft und Politik
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am 3. Dezember 2013 im Gespräch mit Schülern im Rahmen der „Willy-Brandt-Lesewoche“ im Friedrich-Ebert-Haus Heidelberg ( rnz.de 4. Dezember 2013 https://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-Heidelberg-Egon-Bahr-schockt-die-Schueler-Es-kann-Krieg-geben-_arid,18921.html; Chronik Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte für das Jahr 2013 pdf S. 33 https://www.ebert-gedenkstaette.de/pb/site/Ebert-Gedenkstaette/get/documents_E699188297/ebert-gedenkstaette.de/Daten/rueckschau/jahresberichte/jahresbericht_2013.pdf
„Wir wollen mehr Demokratie wagen.“
Willy Brandt (1913–1992) vierter Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland (1969–1974)
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Ganz ähnlich schon Gustav Heinemann am 1. Juli 1969 beim Amtsantritt als Bundespräsident: "wir stehen erst am Anfang der ersten wirklich freiheitlichen Periode unserer Geschichte. Freiheitliche Demokratie muss endlich das Lebenselement unserer Gesellschaft werden. […] Nicht weniger, sondern mehr Demokratie – das ist die Forderung, das ist das große Ziel, dem wir uns alle und zumal die Jugend zu verschreiben haben."
Regierungserklärung 28. Oktober 1969
„Demokratie ist die Verehrung von Schakalen durch Esel.“
Henry Louis Mencken (1880–1956) US-amerikanischer Publizist und Schriftsteller
„Kommunen sind die Keimzellen der Demokratie.“
Günther Beckstein (1943) deutscher Politiker, MdL, MdB
Bayernkurier Nr. 8, 23. Februar 2008
„Wahlen allein machen noch keine Demokratie.“
Barack Obama (1961) 44. Präsident der Vereinigten Staaten
Rede an der Universität Kairo am 4. Juni 2009, Handelsblatt 4. Juni 2009 http://www.handelsblatt.com/politik/international/barack-obama-obamas-grosses-versprechen-seite-3/3191220-3.html <br class="br">Original engl.: "elections alone do not make true democracy." - s:el:A New Beginning.<br>Dieser Gedanke war allerdings weder neu, noch war Obama sein Urheber; vielmehr war er schon seit Jahrzehnten Gemeingut. So hatte man im SPIEGEL vom 19. März 1984 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13509577.html gelesen: "Aber Wahlen allein schaffen doch noch keine Demokratie", in einem Beitrag des Labourabgeordneten Bryan Gold zu der Debatte des britischen Unterhauses vom 25. März 1977 https://www.theyworkforyou.com/debates/?id=1977-03-25a.1698.0: "elections alone do not guarantee democracy [...] direct elections alone cannot be equated with democracy", und in einer britischen Publikation Our Times (vol. 4, p. 164) unter dem Datum February 13-17, 1939 als Überschrift: " Elections Alone Do Not Make Democracies https://books.google.de/books?id=nPscAQAAMAAJ&q=democracies"".
„Die Grundlage einer Demokratie ist vor allem die Wahrheit.“
Simon Wiesenthal (1908–2005) österreichischer Publizist, Schriftsteller und Leiter des jüdischen Dokumentationszentrums Wien
Radiointerview, Ö1, 9. Februar 1988, ca. bei Minute 40, österreichischemediathek http://atom.oaw.mediathek.at/atom/090623B0-0C3-00602-00000644-09053764, abgerufen am 21. Juni 2013
Hans-Hermann Hoppe (1949) deutscher Volkswirt
Freiheit statt Demokratie: Der libertäre Vordenker und bekennende "Antidemokrat" Hans-Hermann Hoppe über seine provokanten Thesen. Interview in Junge Freiheit, Nr. 26/05, 24. Juni 2005. S.3. Archiv Junge Freiheit http://www.jf-archiv.de/archiv05/200526062409.htm
„Für mich ist Sozialismus Voraussetzung für Demokratie.“
Sahra Wagenknecht (1969) deutsche Politikerin (Die Linke), MdB, MdEP und Autorin
Interview, 17. Juni 2001, welt.de http://www.welt.de/print-wams/article612875/Die_Bundesrepublik_ist_in_ihrer_Substanz_nicht_demokratisch.html
„Was ist Demokratie — eine Aristokratie von Lumpengesindel.“
George Gordon Byron (1788–1824) britischer Dichter
Brief vom 1. Mai 1821
Original engl.: "what is […] democracy? — an Aristocracy of Blackguards."
„Information ist die Währung der Demokratie.“
Thomas Jefferson (1743–1826) dritter amerikanische Präsident
Eric Berne (1910–1970) kanadischer Arzt und Psychiater
Was sagen Sie, nachdem Sie Guten Tag gesagt haben? Fischer, Frankfurt am Mai 1983, ISBN 3-596-42192-7, Seite 64
Original englisch: "In that case, the moral of the story is not that innocent maidens should keep out of forest where there are wolves, but that wolves should keep away from innocent-looking maidens and their grandmothers; in short, a wolf should not walk through the forest alone." - What do you say after you say hello? The Psychology of Human Destiny. Bantam Books 1973. p. 45
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, Übersetzung Richard Wilhelm, S. 139 f. Buch XI, 5. Kapitel zeno.org http://www.zeno.org/nid/20009212086 <br class="br">Df-Dz
„Am meisten Zukunft haben Menschen ohne Vergangenheit.“
Roger Willemsen (1955–2016) deutscher Publizist und Fernsehmoderator
Deutschlandreise. Seite 21
Deutschlandreise
„Die Zukunft gehört für mich schon der Vergangenheit an.“
Bob Dylan (1941) US-amerikanischer Folk- und Rockmusiker
„Jeder Heilige hat eine Vergangenheit. Jeder Sünder hat eine Zukunft.“
Warren Buffett (1930) amerikanischer Unternehmer und Investor