„DIE WÜRDE
Einst hat die UNO uns erklärt,
dass gleiche Rechte sind begehrt.
Auch möge hehre Menschenwürde,
für alle gelten – ohne Bürde.
So schön das klingt, und gut erdacht,
sind gleichwohl Fragen angebracht:
Warum wohl strengt sich keiner an,
für was er nicht verlieren kann?
Hat Würde nur für jenen Wert,
der sie nicht hat, jedoch begehrt?
Drum sind Erfolgsaussichten schlecht,
wenn ohne Pflicht verbleibt das Recht.“
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 265
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Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 87
„Das Recht auf Antwort nur gibt Recht zur Frage.“
Franz Grillparzer (1791–1872) österreichischer Dramatiker
Libussa IV (Primislaus). Sämtliche Werke 6. Band, Stuttgart: Cotta, 1872, S. 225
Stücke
„Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
„Ein Recht ohne Pflicht
ist wie ein Nehmen ohne Geben.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 162
„Wenn es ein Recht auf Würde gibt,
warum gibt es kein Recht auf Glück?“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 327
„Was hilft's, dass das Recht für alle gleich ist, wenn's der Richter nicht ist?“
Markus M. Ronner (1938–2022) Schweizer Theologe, Publizist und Journalist
Der treffende Geistesblitz
Der treffende Geistesblitz
„Es ist unmöglich, dass ein Mensch gut sei, außer er stehe im rechten Bezug zum gemeinen Wohl.“
Thomas von Aquin (1225–1274) dominikanischer Philosoph und Theologe
Summa theologiae I-II, q. 92 a. 1 ad 3, zitiert nach Störig, Hans-Joachim: Kleine Weltgeschichte der Philosophie. Erw. Neuausgabe. Fischer, Frankfurt a.M. 1997, S. 260
„Bevor die deutsche Rechte Juden ermordete, ermordete sie Sozialisten und Kommunisten. Warum wohl?“
Gerhard Zwerenz (1925–2015) deutscher Schriftsteller und Politiker
Die Zeit, Nr. 16 vom 9. April 1976. zeit.de http://www.zeit.de/1976/16/linker-antisemitismus-ist-unmoeglich