„Bibliophilie: Die Welt macht kalt, wer liest, bleibt heiß.“

Bearbeitet von Martin Svoboda. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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Stefan Hölscher106
Philosoph, Psychologe, Managementberater, Trainer und Coach 1965

Ähnliche Zitate

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„Wer will
daß die Welt
so bleibt
wie sie ist
der will nicht
daß sie bleibt“

—  Erich Fried österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist 1921 - 1988

Status quo (zur Zeit des Wettrüstens), in: Lebensschatten, Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 1981. S. 93 ISBN 3-0831-0111-5
Variante: Wer will, dass die Welt so bleibt, wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt.

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„Sie trägt ihre verwelkten Falten zum Hochzeitslager und lernt als Jungvermählte, heiß zu werden in einem kalten Bett.“

—  Prudentius spätantiker christlicher römischer Dichter 348 - 413

Gegen Symmachus 2,1084f.

„Kalter Kaffee macht schön“

— Unbekannter Autor

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„Was schon jeder weiß, macht mich nicht heiß.“

—  André Kostolany US-amerikanischer Finanzexperte, Journalist und Schriftsteller 1906 - 1999

Kostolanys Börsenseminar. Für Kapitalanleger und Spekulanten

„Heute existiert die Welt im Grunde nur noch für den, der liest.“

—  Hannes Stein deutscher politischer Journalist und Buchautor 1965

über Bildung, Endlich Nichtdenker, Handbuch für den überforderten Intellektuellen, Eichborn Berlin, 2004, ISBN 3821807504, S. 145

„Nicht blutlos ist, wer kaltes Blut bewahrt.“

—  Max Eduard Liehburg Schweizer Schriftsteller 1899 - 1962

Hüter der Mitte / Stauffacher

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„Wer viel liest und viel reist, sieht vieles und erfährt vieles.“

—  Miguel de Cervantes, buch Don Quijote

Verlag Artemis & Winkler, 4. Auflage, Düsseldorf und Zürich 2005, Übersetzung: Ludwig Braunfels (1810-1885), ISBN 3-538-06892-5, 2. Teil, 25. Kap., S. 741.
Original span. "El que lee mucho y anda mucho, vee mucho y sabe mucho." - Juan de la Cuesta (Hrsg.), Erstauflage, Madrid 1615, 2. Teil, 25. Kap., S. 97v.
Don Quijote (Don Quixote)

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„Deutsch bleibt die Sprache der Familie, der Freizeit, die Sprache, in der man Privates liest, aber Englisch wird die Arbeitssprache.“

—  Günther Oettinger deutscher Politiker, MdL, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, EU-Kommissar 1953

2005 FAZ http://www.faz.net/s/Rub5C2BFD49230B472BA96E0B2CF9FAB88C/Doc~E5A2736E3D33A47029555037EDAE6E345~ATpl~Ecommon~Scontent.html, Tagesspiegel http://www.tagesspiegel.de/politik/und-was-mache-ich-jetzt-von-axel-hacke/679486.html, Spiegel http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,471409,00.html, 3sat http://www.3sat.de/page/?source=/nano/bstuecke/86595/index.html

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„Selbst durch die geschlossene Fensterscheibe sah die Welt kalt aus.“

—  George Orwell britischer Schriftsteller, Essayist und Journalist 1903 - 1950

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„Ich erinnere an meinen Grundsatz: Was an der Börse jeder weiß, macht mich nicht mehr heiß.“

—  André Kostolany US-amerikanischer Finanzexperte, Journalist und Schriftsteller 1906 - 1999

„Die Kunst, über Geld nachzudenken“ PT159 books.google https://books.google.de/books?id=TeNvBQAAQBAJ&pg=PT159&dq=heiß

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„Wir sollten darauf achten, einer Erfahrung nur so viel Weisheit zu entnehmen, wie in ihr steckt - mehr nicht; damit wir nicht der Katze gleichen, die sich auf eine heiße Herdplatte setzte. Sie setzt sich nie wieder auf eine heiße Herdplatte - und das ist richtig; aber sie setzt sich auch nie wieder auf eine kalte.“

—  Mark Twain, buch Following the Equator

Following the Equator, chapter XI.
Original engl.: "We should be careful to get out of an experience only the wisdom that is in it - and stop there; lest we be like the cat that sits down on a hot stove-lid. She will never sit down on a hot stove-lid again - and that is well; but also she will never sit down on a cold one any more."
Following the Equator
Variante: Wir sollten darauf achten, einer Erfahrung nur so viel Weisheit zu entnehmen, wie in ihr steckt - mehr nicht; damit wir nicht der Katze gleichen, die sich auf eine heiße Herdplatte setzte. Sie setzt sich nie wieder auf eine heiße Herdplatte - und das ist richtig; aber sie setzt sich auch nie wieder auf eine kalte.

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„Mir bleibt doch gar nichts erspart auf dieser Welt!“

—  Franz Joseph I. von Österreich Kaiser von Österreich und König von Ungarn 1830 - 1916

am 10. September 1898, als man ihm telegraphisch den Tod der Kaiserin Elisabeth mitteilte, die infolge eines Attentats gestorben war. 1867 war sein Bruder Maximilian in Mexiko hingerichtet worden, 1889 beging sein Sohn Kronprinz Rudolf Suizid. Karl Kraus, Mechtilde Lichnowsky, Friedrich Pfäfflin, Eva Dambacher, Volker Kahmen: „Verehrte Fürstin“ (Marbacher Kataloge. Beiheft), Wallstein Verlag, 2001, S. 243
Zugeschrieben

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„In einem großartigen Bild kannst Du sehen, wie spät es ist, Nachmittag oder Morgen, ob es heiß oder kalt ist, Winter oder Sommer, und was für Leute da sind, und was sie tun und warum sie es tun.“

—  Thomas Eakins US-amerikanischer realistischer Maler 1844 - 1916

in einem Brief an seinen Vater, zitiert in: Lloyd Goodrich: "Thomas Eakins - His Life And Work", Whitney Museum of American Art : New York 1933, S. 18, Übersetzung: .o
Original engl.: "In a big picture you can see what o'clock it is, afternoon or morning, if it's hot or cold, winter or summer, and what kind of people are there, and what they are doing and why they are doing it."

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„Wer in der Liebe Gottes bleibt, geht nicht den vorgeschriebenen Weg der Vortrefflichkeit in der Welt, sondern eigene, unverständliche, oft törichte Wege.“

—  Manfred Weber deutscher Politiker (CSU), MdEP 1972

Dietrich Bonhoeffer. Worte für jeden Tag

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