„Ah, guter Geschmack! Was für ein schreckliches Etwas! Der Geschmack ist der Feind der Kreativität.“

Original

Ah, good taste! What a dreadful thing! Taste is the enemy of creativeness.

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 24. Juni 2022. Geschichte
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spanischer Maler, Grafiker und Bildhauer 1881 - 1973

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„Guter Geschmack ist der Tod der Kunst.“

—  Truman Capote US-amerikanischer Schriftsteller 1924 - 1984

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„Es stimmt nicht, daß sich über den Geschmack streiten ließe, solange wir damit guten Geschmack meinen. Doch werden wir ebensowenig mit einem solchen geboren, wie wir wirkliches Kunstverständnis mit auf die Welt bringen.“

—  Jan Tschichold deutscher Kalligraf, Typograf, Autor und Lehrer 1902 - 1974

Ton in des Töpfers Hand, England, 1948, nachgedruckt in: Jan Tschichold: Ausgewählte Aufsätze über Fragen der Gestalt des Buchs und der Typographie, Birkhäuser, Basel, 2. Auflage 1987, Seite 9

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„Der gute Geschmack ist die Fähigkeit, fortwährend der Übertreibung entgegenzuwirken.“

—  Hugo Von Hofmannsthal österreichischer Schriftsteller, Dramatiker, Lyriker und Librettist 1874 - 1929

Buch der Freunde, S. 89 http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-buch?aid=300&teil=0303&seite=00000089
Buch der Freunde (1922)

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„Wir sind arm, aber mit Geschmack.“

—  Voltaire Autor der französischen und europäischen Aufklärung 1694 - 1778

Der Mann mit den vierzig Talern, Vorwort / Der Alte
Der Mann mit den vierzig Talern
Original: Original franz.: "nous sommes pauvres avec goût."

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„Zu den wichtigsten latenten Funktionen der Werbung gehört es, Leute ohne Geschmack mit Geschmack zu versorgen.“

—  Niklas Luhmann deutscher Soziologe 1927 - 1998

Die Realität der Massenmedien, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden, 2004, S. 89
Die Realität der Massenmedien

„Man muss viel Geschmack haben, um dem seines Zeitalters zu entgehen.“

—  Théodore Jouffroy Publizist und Philosoph 1796 - 1842

Das grüne Heft

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„Alles Versagen gibt dem Erfolg den Geschmack.“

—  Truman Capote US-amerikanischer Schriftsteller 1924 - 1984

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„Mein Geschmack ist einfach: Ich bin leicht mit dem Besten zufrieden.“

—  Winston Churchill britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts 1874 - 1965

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„Der Geschmack des Todes ist auf meiner Zunge, ich fühle etwas, das nicht von dieser Welt ist.“

—  Wolfgang Amadeus Mozart Komponist der Wiener Klassik 1756 - 1791

Letzte Worte am 5. Dezember 1791
Letzte Worte

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„Über den Geschmack kann man streiten, solange, bis dieser Streit geschmacklos wird.“

—  Gerhard Uhlenbruck deutscher Mediziner und Aphoristiker 1929

Der Klügere gibt nicht nach, S. 68
Der Klügere gibt nicht nach

„Mit der Entstehung des Geschmacks begann die Verhässlichung der Welt. Denn man mag, vielleicht aber unwarscheinlich, mit Geschmack eine schöne Wohnung gestalten, gewiss doch keine schöne Welt“

—  Burghart Schmidt deutscher Philosoph 1942

Bild im Ab-wesen - Zu einer Kunsttheorie des Nahezu-Negativen im schwierigen Schein des "Bilderverbots", Edition Splitter : Wien 1996, ISBN 390110918-X, S. 9

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„Mangel an Geschmack ist eine der Sünden, die unfehlbar mit der Frömmelei verbunden sind.“

—  Honoré De Balzac Französischer Schriftsteller 1799 - 1850

Eine doppelte Familie - Une double famille (1830)

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„Im großen Garten der Geometrie kann sich jeder nach seinem Geschmack einen Strauß pflücken.“

—  David Hilbert deutscher Mathematiker 1862 - 1943

als Hilbert-Zitat bei Heinz Klaus Strick: Mathematik ist wunderschön, Springer, Berlin 2018, ISBN 978-3-662-55830-0, S. 55,
Zugeschrieben
Original: "Der Leser soll gleichsam in dem großen Garten der Geometrie spazieren geführt werden, und jeder soll sich einen Strauß pflücken können, wie er ihm gefällt." - David Hilbert: Anschauliche Geometrie, Vorwort, Springer-Verlag, Berlin/ Heidelberg 1932, S. VI,

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„Derjenige Geschmack ist gut, der mit den Regeln übereinkömmt, die von der Vernunft, in einer Art von Sachen, allbereit fest gesetzet worden.“

—  Johann Christoph Gottsched deutscher Gelehrter und Schriftsteller 1700 - 1766

Versuch einer critischen Dichtkunst. Erster allgemeiner Theil. Das 3. Capitel. Aus: Werke. hg. von Joachim Birke und P. M. Mitchell. Band 6/1, Berlin; New York: Walter de Gruyter, 1968–1987. Seite 176 http://www.zeno.org/Literatur/M/Gottsched,+Johann+Christoph/Theoretische+Schriften/Versuch+einer+critischen+Dichtkunst/Erster+allgemeiner+Theil/Das+3.+Capitel

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„Ich habe Geschmack gefunden an der Republik, // Seit ich so viele Könige gesehen.“

—  Pierre-jean De Béranger französischer Lyriker und Liedtexter 1780 - 1857

Lieder: Meine Republik

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