„Man muss viel Geschmack haben, um dem seines Zeitalters zu entgehen.“

Das grüne Heft

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte
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Théodore Jouffroy23
Publizist und Philosoph 1796 - 1842

Ähnliche Zitate

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„Wir sind arm, aber mit Geschmack.“

—  Voltaire Autor der französischen und europäischen Aufklärung 1694 - 1778

Der Mann mit den vierzig Talern, Vorwort / Der Alte
Der Mann mit den vierzig Talern
Original: Original franz.: "nous sommes pauvres avec goût."

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„Zu den wichtigsten latenten Funktionen der Werbung gehört es, Leute ohne Geschmack mit Geschmack zu versorgen.“

—  Niklas Luhmann deutscher Soziologe 1927 - 1998

Die Realität der Massenmedien, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden, 2004, S. 89
Die Realität der Massenmedien

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„Die im Wachen träumen, haben Kenntnis von tausend Dingen, die jenen entgehen, die nur im Schlaf träumen“

—  Wols deutscher Maler, Zeichner, Grafiker 1913 - 1951

WOLS. Die Aphorismen. Herausgegeben von Hans-Joachim Petersen. München 2010, S. 20 Nr. 29 books.google http://books.google.de/books?id=BRFJAQAAIAAJ&q=wachen. Auch schon in "Jahresring" 1966/67, S. 406 books.google http://books.google.de/books?id=d4JdAAAAIAAJ&q=aphorismus.
Zwar fand sich unter den winzigen Zetteln, auf denen Wols sich kurze Texte in Französisch notierte und die er immer bei sich trug, nach seinem Tod einer mit dem Satz:
"Ceux qui rêvent éveillés ont connaissance de mille choses, qui échappent à ceux qui ne rêvent qu'endormis." Dieser Satz wurde jedoch schon 1973 von Werner Haftmann als Zitat erkannt (Austellungskatalog Nationalgalerie Westberlin, S. 9 books.google http://books.google.de/books?id=RXNQAAAAMAAJ&q=zitat). Er stammt aus Baudelaires Übersetzung von Poes Erzählung "Eleonora" (Paris 1869, p. 423 books.google http://books.google.de/books?id=jJBSXH1ZnVAC&pg=PA423&dq=Ceux) und lautet im englischen Original:
"They who dream by day are cognizant of many things which escape those who dream only by night." - Eleonora bei eapoe.org http://www.eapoe.org/works/tales/elnorac.htm
Fälschlich zugeschrieben

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„Guter Geschmack ist der Tod der Kunst.“

—  Truman Capote US-amerikanischer Schriftsteller 1924 - 1984

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„Alles Versagen gibt dem Erfolg den Geschmack.“

—  Truman Capote US-amerikanischer Schriftsteller 1924 - 1984

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„Was treibt mich an? Vielleicht die Angst vor dem Alter? Oder die Möglichkeit, der Demenz zu entgehen, indem ich mich geistig bewege?“

—  Paul Maar deutscher Kinderbuchautor, Illustrator, Übersetzer, Drehbuch- und Theaterautor 1937

Quelle: https://www.spiegel.de/kultur/literatur/paul-maar-der-sams-erfinder-im-interview-ueber-seine-kindheit-a-b704eaf3-8e22-4f05-a972-5bec28dbf864

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„Es stimmt nicht, daß sich über den Geschmack streiten ließe, solange wir damit guten Geschmack meinen. Doch werden wir ebensowenig mit einem solchen geboren, wie wir wirkliches Kunstverständnis mit auf die Welt bringen.“

—  Jan Tschichold deutscher Kalligraf, Typograf, Autor und Lehrer 1902 - 1974

Ton in des Töpfers Hand, England, 1948, nachgedruckt in: Jan Tschichold: Ausgewählte Aufsätze über Fragen der Gestalt des Buchs und der Typographie, Birkhäuser, Basel, 2. Auflage 1987, Seite 9

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„Alle, die bei Tage träumen, wissen von vielen Dingen, die denen entgehen, die nur den Traum der Nacht kennen.“

—  Edgar Allan Poe US-amerikanischer Schriftsteller 1809 - 1849

Eleonora. Deutsch von Gisela Etzel http://ngiyaw-ebooks.org/ngiyaw/poe/eleonora/eleonora.htm. München und Leipzig o.J. (1907/8) http://www.zvab.com/buch-suchen/titel/novellen-von-der-liebe/autor/poe, Seite 3 books.google http://books.google.de/books?id=yjQ7AAAAYAAJ&q=tr%C3%A4umen
"They who dream by day are cognizant of many things which escape those who dream only by night." - Eleonora bei.eapoe.org http://www.eapoe.org/works/tales/elnorac.htm
In der Fassung "Die im Wachen träumen, haben Kenntnis von tausend Dingen, die jenen entgehen, die nur im Schlaf träumen" oft dem Maler Wols (1913-1951) zugeschrieben.

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„Durch Kunst und nur durch Kunst erreichen wir Vollkommenheit; durch Kunst und nur durch Kunst entgehen wir den grauenhaften Gefahren des Alltags.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900

Der Kritiker als Künstler, Szene 2 / Gilbert
Original engl.: "It is through Art, and through Art only, that we can realise our perfection; through Art, and through Art only, that we can shield ourselves from the sordid perils of actual existence."
Der Kritiker als Künstler - The Critic As Artist

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„Über den Geschmack kann man streiten, solange, bis dieser Streit geschmacklos wird.“

—  Gerhard Uhlenbruck deutscher Mediziner und Aphoristiker 1929

Der Klügere gibt nicht nach, S. 68
Der Klügere gibt nicht nach

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„Der Geschmack des Todes ist auf meiner Zunge, ich fühle etwas, das nicht von dieser Welt ist.“

—  Wolfgang Amadeus Mozart Komponist der Wiener Klassik 1756 - 1791

Letzte Worte am 5. Dezember 1791
Letzte Worte

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„Mein Geschmack ist einfach: Ich bin leicht mit dem Besten zufrieden.“

—  Winston Churchill britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts 1874 - 1965

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„Wenn er einen Freistoß ausführte, wollten sich die Spieler, die die Mauer bildeten, am liebsten umdrehen, um sich das Tor nicht entgehen zu lassen.“

—  Eduardo Galeano uruguayischer Journalist, Essayist und Schriftsteller 1940 - 2015

über Pelé, sportschau.de http://www1.sportschau.de/sportschau_specials/fussball/wm2014/wm_historie/index_44.html
"Cuando ejecutaba un tiro libre, los rivales que formaban la barrera querian ponerse al reves, de cara a la meta, para no perderse el golazo." - El fútbol a sol y sombra. Madrid 1995. p. 45 archive.org https://archive.org/details/EduardoGaleanoElf_tbolalsolyalasombra/page/n45

„Wer wenig Zeit, viel Ressentiment und ein schlechtes Gedächtnis hat, sollte sich die Chance nicht entgehen lassen, seine Memoiren zu schreiben.“

—  Markus M. Ronner Schweizer Theologe, Publizist und Journalist 1938 - 2022

Treffende Pointe zu Geld und Geist
Treffende Pointen zu Geld und Geist

„Mit der Entstehung des Geschmacks begann die Verhässlichung der Welt. Denn man mag, vielleicht aber unwarscheinlich, mit Geschmack eine schöne Wohnung gestalten, gewiss doch keine schöne Welt“

—  Burghart Schmidt deutscher Philosoph 1942

Bild im Ab-wesen - Zu einer Kunsttheorie des Nahezu-Negativen im schwierigen Schein des "Bilderverbots", Edition Splitter : Wien 1996, ISBN 390110918-X, S. 9

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