„Wir mussten Freud recht geben, wenn er in unserer Kultur, unserer Zivilisation nur eine dünne Schicht sah, die jeden Augenblick von den destruktiven Kräften der Unterwelt durchstoßen werden kann […].“

Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers. Frankfurt/M.: S. Fischer, 1992 [1942], S. 18. Kapitel „Die Welt der Sicherheit“ gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/die-welt-von-gestern-6858/3
Die Welt von Gestern (1942)

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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österreichischer Schriftsteller 1881 - 1942

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„Was Sie nicht tun, kann eine destruktive Kraft sein.“

—  Eleanor Roosevelt US-amerikanische Menschenrechtsaktivistin 1884 - 1962

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„Mit den Antiterrorkriegen demontieren wir unsere Zivilisation.“

—  Jürgen Todenhöfer deutscher Politiker, MdB, Autor und Manager 1940

Stern Nr. 31/2008 vom 24. Juli 2008, S. 64

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„Die Zivilisation ist eine ganz dünne Kruste über einem Vulkan.“

—  Ernst Cassirer deutsch-schwedischer Philosoph 1874 - 1945

Cassirer im Gespräch mit seiner Tochter Anne Appelbaum, in: Die vergessene Tradition http://www.radio-feature.de/cassirer.html, hr2-Abendstudio, 9. April 1995.

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„Die Mathematik ist ein kulturelles Phänomen unserer Zivilisation“

—  Rudolf Taschner österreichischer Mathematiker 1953

anlässlich der Eröffnung des math.space im Wiener Museumsquartier am 13. September 2002. Zitiert nach Klaus Kamolz: "Lustvolle Mathematik im Museumsquartier", Wochenmagazin Format, Ausgabe 32/2002 und in dem Artikel "Im math-space sind die Zahlen los. Kunst und Mathematik: Neue Zugänge in schöne Denk- und Spielbezirke." Hans Haider in: Die Presse, 13. September 2002

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„Reichtum der Welt für eine dünne Schicht. Arbeit für alle zu jämmerlichen Löhnen.“

—  Arnold Zweig deutscher Schriftsteller und Politiker, MdV 1887 - 1968

Die Zeit ist reif. Aufbau-Verlag 1967, S. 622

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„Freuden sind unsere Flügel, Schmerzen unsere Sporen.“

—  Jean Paul Sartre französischer Romancier, Dramatiker, Philosoph und Publizist 1905 - 1980

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„Surrealismus ist destruktiv, zerstört aber nur das, was er als Ketten betrachtet, die unsere Vision einschränken.“

—  Salvador Dalí spanischer Maler, Grafiker, Schriftsteller, Bildhauer und Bühnenbildner 1904 - 1989

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„Die Zivilisation ist das unausweichliche Schicksal einer Kultur.“

—  Oswald Spengler, buch Der Untergang des Abendlandes

Der Untergang des Abendlandes. Erster Band, S. 43,
Der Untergang des Abendlandes (1918/1922), Erster Band: Gestalt und Wirklichkeit (1918)

„Unsere Kultur liegt den Frauen zu Füßen.“

—  Norbert Bolz deutscher Medien- und Kommunikationstheoretiker 1953

taz Nr. 8525 vom 8. März 2008, S. 3

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„Müssten wir dann nicht alle an unserer Existenz zweifeln?“

—  Kai Meyer Deutscher Schriftsteller, Journalist, Drehbuchautor 1969

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„Wir werden alle Augenblicke unseres Lebens wiedererlangen und sie kombinieren, wie es uns gefällt. Gott und unsere Freunde und Shakespeare werden unsere Mitarbeiter sein.“

—  Jorge Luis Borges argentinischer Schriftsteller 1899 - 1986

Die Zeit und J.W. Dunne, 1940, aus: Borges, Eine neue Widerlegung der Zeit, Frankfurt am Main 2003

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„Es gibt verschiedene Kulturen, aber nur eine Zivilisation, die europäische.“

—  Kemal Atatürk türkischer Staatsgründer 1881 - 1938

zitiert in Bernd Rill: Kemal Atatürk, rowohlt Verlag 1985, S. 80

„Barbarei und Zivilisation - Vorgericht und Nachspeise der Kultur.“

—  Emil Gött deutscher Schriftsteller 1864 - 1908

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„Kultur steht jenseits von Leben und Tod, Zivilisation zwischen ihnen.“

—  Paul Bertololy deutscher Arzt und Schriftsteller 1892 - 1972

Aphorismen

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