„Es ist keine Mauer so hoch, daß sie nicht ein mit Gold beladener Esel übersteigen könnte.“

J. Buschmann, Sagen und Geschichten aus dem Altertum, Paderborn und Münster, 1886, Seite 150 https://archive.org/stream/sagenundgeschic00buscgoog#page/n162/mode/2up (ohne Angabe der Primärquelle)
Original griech.: "φρούριον δέ τι βουλόμενος λαβεῖν ὀχυρόν, ὡς ἀπήγγειλαν οἱ κατάσκοποι χαλεπὸν εἶναι παντάπασι καὶ ἀνάλωτον, ἠρώτησεν εἰ χαλεπὸν οὕτως ἐστίν, ὥστε μηδὲ ὄνον προσελθεῖν χρυσίον κομίζοντα." (Plutarch’s Moralia 178b https://archive.org/stream/moraliainfifteen03plutuoft#page/44/mode/2up) – Die Kundschafter brachten ihm Nachricht, daß ein gewisser fester Ort, den er in seine Gewalt zu bekommen wünschte, unzugänglich und auf keine Weise zu erobern sey. „Ist denn der Ort, fragte er, so gar unzugänglich, daß auch nicht einmal ein mit Gold beladener Esel hinzukommen kann.“ (deutsche Übersetzung von Joh. Friedr. Sal. Kaltwasser: Plutarchs moralische Abhandlungen, 1784, zweiter Band, Seite 189 https://books.google.com/books?id=l64-AAAAcAAJ&pg=189
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Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 22. Mai 2020. Geschichte
Themen
mauern, gold, esel, hoch
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Philipp II. von Makedonien1
König von Makedonien, Vater Alexanders des Großen -382 - -336 v.Chr

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„Es war ein flüchtiger Blick weit zurück in das arkadische Leben, oder noch weiter zurück in das Goldene Zeitalter, bevor die Menschheit mit Sünde und Kummer beladen und das Vergnügen von jenen Schatten verdunkelt war, die es überhaupt erst plastisch und zum Glück machen.“

—  Nathaniel Hawthorne amerikanischer Schriftsteller 1804 - 1864

-Nathaniel Hawthorne: Der Marmorfaun (orig.: The Marble Fawn, 1860), aus dem Amerikanischen übersetzt von Emi Ehm, Fischer Bücherei (Fischer Bibliothek der Hundert Bücher) Frankfurt am Main und Hamburg 1964, S. 63
(Original engl.: " It was a glimpse far backward into Arcadian life, or, further still, into the Golden Age, before mankind was burdened with sin and sorrow, and before pleasure had been darkened with those shadows that bring it into high relief, and make it happiness." - The Marble Faun. Kapitel 9 The Faun and Nymph. http://www.ibiblio.org/eldritch/nh/mf09.html

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„Es kann nur eines gelten: „Ich lese“ oder „ich Esel.““

—  Stefan Hölscher Philosoph, Psychologe, Managementberater, Trainer und Coach 1965

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„Versuch's und steck einen Esel in eines Löwen Haut, es schreit doch immer daraus des Esels Laut.“

—  Frank Schätzing, buch Tod und Teufel

Tod und Teufel, 11. Auflage, München, 2001, S. 168, ISBN 3442466466, ISBN 9783442466467

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„Den Sack schlägt man, den Esel meint man.“

—  Petron römischer Schriftsteller 27 - 66

Satiren, 45
Original lat.: "Qui asinum non potest, stratum caedit."

„Es sind viele Esel, die nicht Säcke tragen.“

—  Christoph Lehmann deutscher Schriftsteller 1568 - 1638

Florilegium Politicum, Politischer Blumengarten I

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„Demokratie ist die Verehrung von Schakalen durch Esel.“

—  Henry Louis Mencken US-amerikanischer Publizist und Schriftsteller 1880 - 1956

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„Geringer als Gold ist Silber, geringer als die Tugenden das Gold.“

—  Horaz römischer Dichter -65 - -8 v.Chr

Epistulae 1,1,52
Original lat.: "Vilius argentum est auro, virtutibus aurum."

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„Nach Golde drängt, // Am Golde hängt // Doch alles. Ach wir Armen!“

—  Johann Wolfgang von Goethe, buch Faust. Eine Tragödie.

Faust I, Vers 2802 ff. / Margarete
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)

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„Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.“

—  Erich Honecker Staatsratsvorsitzender der Deutschen Demokratischen Republik 1912 - 1994

Von Honecker öfter als Ausspruch August Bebels zitiert, z.B. bei der Vorstellung eines 32-bit-Chips aus DDR-Produktion ( "Neues Deutschland", 15. August 1989 http://www.hausderdemokratie.de/herbstderutopie/pdfs2/tafel_0_01.pdf), für Bebel jedoch nicht nachweisbar, wohl aber als geflügeltes Wort in der Berliner Sozialdemokratie schon seit 1886. Vgl. Günter Platzdasch: Erich Honecker und die Weihnachtsgeschichte. Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf. In: LinksNet.de, 24. Dezember 2006 http://www.linksnet.de/de/artikel/20295, zuerst in: Kurt Pätzold/Manfred Weißbecker (Hrsg.): Schlagwörter und Schlachtrufe. Aus zwei Jahrhunderten deutscher Geschichte. Leipzig 2002.
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