„Der Vorgang hat zwei Pole — einmal den des Ganzen, das, sich immer mächtiger gestaltend, fortschreitet durch jeden Widerstand. Hier ist vollendete Bewegung, imperiale Entfaltung, vollkommene Sicherheit. Am anderen Pole sehen wir den Einzelnen, leidend und schutzlos, in ebenso vollkommener Unsicherheit. Beides bedingt sich, denn die große Machtentfaltung lebt von der Furcht, und der Zwang wird dort besonders wirksam, wo die Empfindsamkeit gesteigert ist.“

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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Ernst Jünger542
deutscher Schriftsteller und Publizist 1895 - 1998

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„Ich selbst bin immer noch Pole genug, um gegen Chopin den Rest der Musik hinzugeben.“

—  Friedrich Nietzsche, buch Ecce homo

Warum ich so klug bin, 7.; zugleich in "Nietzsche contra Wagner", Intermezzo
Ecce homo. Wie man wird, was man ist

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„Wie angenehm und reizend ist die aus dem Bewusstsein vollkommener Eintracht entspringende Sicherheit!“

—  Jean Jacques Rousseau französischsprachiger Schriftsteller 1712 - 1778

Julie oder Die neue Héloïse / Julie
Briefe

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„Noch ist Polen nicht verloren, solange wir leben.“

—  Józef Wybicki polnischer Politiker und Schriftsteller 1747 - 1822

1797, Anfangsvers des Liedes "Mazurek Dabrowskiego", heute polnische Nationalhymne
Original poln.: Jeszcze Polska nie zginęła, kiedy my żyjemy.

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„Zu unserer Natur gehört die Bewegung, die vollkommene Ruhe ist der Tod.“

—  Blaise Pascal französischer Mathematiker, Physiker und Literat (* 19. Juni 1623; † 19. August 1662) 1623 - 1662

Pensées II, 129
Original franz.: "Notre nature est dans le mouvement: le repos entier est la mort."

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„Soll irgendein Pole oder Schwede Indien teilen?“

—  Jawaharlal Nehru indischer Politiker, erster Ministerpräsident Indiens 1889 - 1964

zur Aufteilung des Panschabs und Bengalens zwischen Indien und Pakistan und die Möglichkeit der UN als Vermittler; Der Spiegel: Unsere Völker sind verrückt geworden http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13525890.html, Heftausgabe vom 24. August 1987
Zugeschrieben

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„Ich kann Wagner nicht so viel hören. Ich möchte Polen besetzen.“

—  Woody Allen US-amerikanischer Komiker, Filmregisseur, Autor und Schauspieler 1935

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„Man sagt von den Blättern eines Baumes, daß deren kaum zwei vollkommen gleich befunden werden, und so möchten sich auch unter tausend Menschen kaum zwei finden, die in ihrer Gesinnungs- und Denkungsweise vollkommen harmoniren.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

zu Eckermann, 14. April 1824, zeno.org http://www.zeno.org/nid/20004867378
Selbstzeugnisse, Johann Peter Eckermann: Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens (1836/1848)

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„Die Welt hat nie eine vollkommen faire Lotterie gesehen und wird es auch nie sehen.“

—  Adam Smith schottischer Moralphilosoph, Aufklärer und Begründer der klassischen Nationalökonomie 1723 - 1790

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„Die Natur schafft oft Vollkommenes, aber zwei Vollkommenheiten zu vereinigen, das ist ihr seltenes Meisterstück.“

—  Ferdinando Galiani italienischer Ökonom 1728 - 1787

Gedanken, Beobachtungen, Dialoge. Die französischen Moralisten

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„Ein Schauspieler kann vielleicht dumm und groß sein; ein Dichter, fürchte ich, kann beides nicht vereinen.“

—  Max Frisch Schweizer Architekt und Schriftsteller 1911 - 1991

Tagebuch 1946 - 1949, S. 319, Frankfurt am Main, Suhrkamp 1972
Tagebuch 1946-1949

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