„Die weibliche Emanzipationsbewegung fordert Selbstbestimmung und das Recht auf die Erfüllung der weiblichen Bedürfnisse. Dieses Bestreben darf - auch und gerade - das Recht auf Masochismus nicht ausklammern. Die Kunst, die Veranlagung zum Masochismus in eine selbstbestimmte Frauenexistenz zu integrieren, bezeugt in Wahrheit eine geglückte und wirkliche, eine glaubwürdige Emanzipation.“

Lust an der Unterwerfung - Frauen bekennen sich zum Masochismus, Heyne 1990, München, ISBN 3-453-05233-1, S. 8

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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deutsche Schriftstellerin 1965

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„Es wird mit Recht ein guter Braten // gerechnet zu den guten Taten; // und dass man ihn gehörig mache, // ist weibliche Charaktersache.“

—  Wilhelm Busch, Es wird mit Recht ein guter Braten

Kritik des Herzens, Es wird mit Recht ein guter Braten, S. 809
Kritik des Herzens

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„Die Emanzipation des Weibes ist das Recht des Kindes.“

—  Hedwig Dohm deutsche Schriftstellerin und Frauenrechtlerin 1831 - 1919

Die Mutter und die Babies. In: Die Mütter. Beitrag zur Erziehungsfrage. Berlin: S. Fischer, 1903. S. 24.

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„Mysterien sind weiblich.“

—  Friedrich Schlegel deutscher Kulturphilosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer 1772 - 1829

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„Frauen haben ein Recht auf gesundheitliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung über ihren Körper.“

—  Gabriele Heinisch-Hosek österreichische Politikerin, Nationalratsabgeordnete und Landesrätin in Niederösterreich 1961

Quelle: Die Standard, 02. September 2009. diestandard.at http://diestandard.at/fs/1250691811924/Frauenminsterin-Wichtige-Arbeit-fuer-Frauen

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„Es gibt Männer, die die Beredsamkeit weiblicher Zungen übertreffen. Aber kein Mann übertrifft die Beredsamkeit weiblicher Augen.“

—  Karl Julius Weber deutscher Schriftsteller und Satiriker 1767 - 1832

Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen. 3. Band, 8. Ausgabe. Stuttgart: Scheible, Rieger und Sattler, 1843. S. 83.

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„Das ewig weibliche ziht uns hinan“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Variante: Das Ewig-Weibliche zieht uns hinan.

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„Der Vater der weiblichen Eitelkeit ist der eitle Mann.“

—  Manfred Hinrich deutscher Philosoph, Kinderliederautor, Journalist und Aphoristiker 1926 - 2015

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„Die beste Lunge erschöpft sich, auch sogar eine weibliche.“

—  Gotthold Ephraim Lessing, Emilia Galotti

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„Ich erkenne - darf ich deshalb mit Recht sagen: Also kann ich?“

—  Francesco de Sanctis italienischer Literaturhistoriker und -kritiker und Politiker 1817 - 1883

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„Der Übersetzung Kunst, die höchste, dahin geht, // Zu übersetzen recht, was man nicht recht versteht.“

—  Friedrich Rückert deutscher Dichter, Übersetzer und Orientalist 1788 - 1866

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„Aber das Recht auf informationelle Selbstbestimmung heißt ja nur, dass Bürger darüber informiert werden müssen, wer was von ihnen speichert.“

—  Brigitte Zypries deutsche Politikerin (SPD), MdB 1953

Interview mit dem Deutschlandradio, dradio.de http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/693733/, 9. November 2007

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„Für mich ist die Kunst die Vergegenständlichung der Bewußtheit, die eine Gesellschaft von Freiheit und Selbstbestimmung hat.“

—  Theo Jörgensmann deutscher Jazz-Musiker 1948

Infodienst Kulturpädagogische Nachrichten Nr. 34/Oktober 1994

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