„Heine ist von den meisten anderen Dichtern verschieden, weil er alle Scheinheiligkeit verachtet, er zeigt sich stets als der, welcher er ist, mit allen menschlichen Eigenschaften und allen menschlichen Fehlern.“

über Heinrich Heine, in ihrem Tagebuch; zitiert nach Joseph A. Kruse: "Heinrich Heine. Leben und Werk in Daten und Bildern", Frankfurt am Main, 1983, S.11

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn 1837 - 1898

Ähnliche Zitate

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„Durch das Menschliche entstehen Fehler.“

—  Seneca d.Ä. römischer Rhetoriker und Schriftsteller -54 - 39 v.Chr

Kontroversen Buch 4, 3; von diesem oder von einem Satz des Cicero soll das Sprichwort Irren ist menschlich ("Errare humanum est") abgeleitet sein
Original lat.: "Per humanos […] errores."

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„Verachtet mir die Meister nicht.“

—  Richard Wagner deutscher Komponist, Dramatiker, Philosoph, Dichter, Schriftsteller, Theaterregisseur und Dirigent 1813 - 1883

Die Meistersinger von Nürnberg

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„Jede menschliche Vollkommenheit ist einem Fehler verwandt, in welchen überzugehn sie droht.“

—  Arthur Schopenhauer deutscher Philosoph 1788 - 1860

Zur Ethik
Andere

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„Jede menschliche Vollkommenheit ist einem Fehler verwandt, in welchen überzugehen sie droht; jedoch auch umgekehrt, jeder Fehler, einer Vollkommenheit.“

—  Arthur Schopenhauer, buch Parerga und Paralipomena

Parerga und Paralipomena, Zweiter Band, F. A. Brockhaus, Leipzig 1874, Kapitel 8 Zur Ethik, § 114, S.224,
Parerga und Paralipomena, Teil II

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„Taktlosigkeit ist der lästigste und widerwärtigste der menschlichen Fehler, denn Du kannst Dich nicht gegen sie verteidigen, nicht einmal durch Grobheit.“

—  Anselm Feuerbach deutscher Maler 1829 - 1880

Lebensregeln. In: Ein Vermächtnis, Hrsg. Henriette Feuerbach, Kurt Wolff Verlag, München 1920, S. 258,

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„In der Gesellschaft, der Societät, kann höchstens die menschliche Forderung befriedigt werden, indeß die egoistische stets zu kurz kommen muß.“

—  Max Stirner, buch Der Einzige und sein Eigentum

S. 276, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/stirner_einzige_1845/284
Der Einzige und sein Eigenthum (1845)

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„In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister.“

—  Oscar Wilde, buch De Profundis

De Profundis, The Ballad of Reading Gaol & Other Writings

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„Weiblichkeit ist die Eigenschaft, die ich an Frauen am meisten schätze.“

—  Oscar Wilde, Eine Frau ohne Bedeutung

Eine Frau ohne Bedeutung, 1. Akt / Lady Caroline
Original engl.: "Femininity is the quality I admire most in women."
Eine Frau ohne Bedeutung - A Woman of No Importance

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„Das Menschlichste, was wir haben, ist doch die Sprache.“

—  Theodor Fontane, buch Unwiederbringlich

13. Kapitel. Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Band 6. Seite 99 zeno.org http://www.zeno.org/nid/20004774310
Unwiederbringlich (1891)

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„Malern und Dichtern war es stets erlaubt zu wagen, was immer beliebt.“

—  Horaz, Ars Poetica

Ars poetica, 9-10
Original lat.: "Pictoribus atque poetis quidlibet audendi semper fuit aequa potestas."

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„Erklärungen gibt es und hat es seit ewigen Zeiten gegeben; stets weiß man für jedes menschliche Problem eine Lösung — sauber, einleuchtend, und falsch.“

—  Henry Louis Mencken US-amerikanischer Publizist und Schriftsteller 1880 - 1956

Englisch: "Explanations exist; they have existed for all time; there is always a well-known solution to every human problem — neat, plausible, and wrong" - "The Divine Afflatus" in: New York Evening Mail (16. November 1917); später veröffentlicht in Prejudices: Second Series (1921) p. 158 https://archive.org/stream/prejudices030184mbp#page/n163/mode/1up und, geringfügig verändert, in A Mencken Chrestomathy (1949), p. 443 books.google http://books.google.de/books?id=2Q19hMwsNgYC&pg=PA443&dq=neat

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